Hamburger Fans besorgt, ist St. Pauli dieses Jahr ein Abstiegskandidat?

congstar Vertragsunterzeichnung mit dem FC St. PauliVertragsunterzeichnung in Köln: Andreas Rettig, Geschäftsführer des FC St. Pauli (Mitte), Guido Scheffler, Geschäftsführer congstar (rechts) und Stephan Heininger, Marketingleiter congstar Foto: Eduard Bopp

Beim Bundesliga-Fußball liegen St. Pauli und der HSV weit hinten in der Todeszone der Tabelle. Kein Fan kann damit zufrieden sein.

In der vergangenen Saison sah alles sehr solide aus beim FC St. Pauli: Unter Ewald Lienen sammelte man damals 53 Punkte in 34 Spielen, belegte den vierten Platz – zwar mit acht Punkten Abstand zum Relegationsteilnehmer 1. FC Nürnberg, doch es hat auch schon Spielzeiten gegeben, in denen man mit weniger Punkten einen Aufstieg in den Fokus nehmen konnte.

Noch in der vergangenen Rückrunde konnte St. Pauli von 17 Partien acht gewinnen und fünf unentschieden spielen, nur vier Spiele verlor man in der letzten Rückrunde. Nun hat die Mannschaft bereits nach neun Spieltagen mehr Partien verloren, und zwar sechs von neun. Nur einen Sieg konnte man feiern – gegen Arminia Bielefeld gewann man 2:1 – und zweimal punktete man durch Remis (1:1 gegen Karlsruhe sowie 2:2 gegen 1860 München). Wirtschaftlich ist am Millerntor alles im dunkelgrünen Bereich und langfristige Sponsorenverträg wie z.B. mit Congstar und Under Armour sorgen für wirtschaftliche Stabilität.

St. Pauli hat die meisten Gegentreffer der Liga kassiert

Zuletzt hat die Lienen-Elf drei Spiele in Folge verloren und das Torverhältnis auf einen Wert von 7:15 gebracht. Zusammen mit der punktgleichen Arminia aus Bielefeld, die ebenfalls bereits auf 15 Gegentore kommt, hat St. Pauli damit die meisten Gegentore der Liga kassiert. Nur ein Tor verwandelten die Spieler von St. Pauli an den letzten drei Spieltagen: Gegen Erzgebirge Aue, einen Aufsteiger aus der 3. Liga, verlor man mit einem 1:2, nachdem man zuvor gegen Hannover 96 sowie gegen Union Berlin jeweils mit einem 0:2 verloren hatte. Tatsächlich hat St. Pauli in dieser Saison noch keine Partie ohne Gegentor absolviert.

Wie ist diese negative Serie von St. Pauli zu erklären? Zum ersten Spieltag trat man gegen den Absteiger VfB Stuttgart noch engagiert auf, in nicht wenigen Medienberichten war anschließend zu lesen, der 2:1-Sieg der Schwaben sei äußerst glücklich zustande gekommen.

Doch erst im DFB-Pokal konnte St. Pauli mit einem 3:0 einen ersten Erfolg in der Saison feiern; zwischendurch verlor man gegen Braunschweig (0:2) genauso wie gegen Dynamo Dresden (0:1). Der Ausfall von einigen Spielern ist zusätzlich problematisch, der vom SV Sandhaussen frisch verpflichtete Torjäger Aziz Bouhaddouz, der mit bereits drei Treffen für St. Pauli einer der Leistungsträger ist, trifft Coach Ewald Lienen schwer. Dass zusätzlich zwei Abwehrspieler Philipp Ziereis und Sören Gonther verletzt sind, macht die Lage nicht gerade vorteilhafter für die Hamburger.

Wie entwickelt sich die Saison für St. Pauli?

Wie wird sich die Saison noch weiterentwickeln? Hat St. Pauli nur Anlaufschwierigkeiten, oder benötigt es beispielsweise einen Trainerwechsel, bevor hier wieder zuverlässig gepunktet werden kann? Wie lange wird man den Platz am Tabellenende noch behalten? Zu diesen Fragen sind vorerst natürlich nur Spekulationen möglich und vor dem Hintergrund, dass St. Pauli in der vergangenen Saison gute Leistungen erbracht hat, muss sicher noch niemand in Panik verfallen.

Wer bestimmte Entwicklungen vorhersieht, kann mit Sportwetten sein Glück versuchen. Beispielsweise dieser Anbieter bietet auch zu Begegnungen in der 2. Fußballbundesliga eine Reihe von Sportwetten zu unterschiedlichen Ereignissen.

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