Hamburg: Nein für Olympia – Ja für den Sport

Logo Olympia 2014 Hamburg Entwurf MutaborWenn das Wörtchen wenn nicht wär. Das ist das Olympia-Logo 20124 der Hamburger Bewerbung Mit diesem Logo hätte sich Hamburg um die Olympischen Spiele 2024 beworben Bild: Mutabor / Lizensiert über The Marmalade GmbH & Co. KG

Aus der Traum von den Olympischen Spielen  2024 in Hamburg.

Die ursprünglich vorhandene starke Mehrheit für eine Olympiade ist gekippt, da sich die Mehrheit der Hamburger Bürger (rund 52 Prozent) am Ende gegen die Bewerbung der Hansestadt entschieden hatte. Die Stadt will allerdings künftig wieder verstärkt Veranstaltungsformate aus den Schwerpunktsportarten Schwimmen, Rollstuhlbasketball, Beachvolleyball, Hockey und Rudern fördern.

Ein Nein für die Olympiade heißt in Hamburg aber auch ein Ja für den Sport. Denn die Stadt und Veranstalter wollen innovative sportliche Konzepte entwickeln. Die Zukunftskommission Sport will bis ins Jahr 2020 in der Lage sein, sich um jede Meisterschaft, um jedes Turnier bewerben zu können, mit denen sich Hamburg profilieren kann. Das können Regelveranstaltungen wie Welt- und Europameisterschaften sein, aber genauso auch neue, von Verbänden unabhängige Formen. Und tatsächlich – während vor rund 15 Jahren beispielsweise noch niemand etwas mit Triathlon anfangen konnte, hat sich Hamburg als eine weltweite Hochburg dieses Dreikampfes entwickelt. Das Ziel ist diese Stellung auszubauen.

Feuer und Flamme

Feuer und Flamme das Logo der Hamburger Olympia Bewerbung

Und zwar mit dem Ironman Germany, der für alle Altersklassen eine Qualifikation für die Ironman-WM auf Hawaii ist. Dieser Event soll Anfang Juli von Frankfurt am Main nach Hamburg wechseln. Der Wettbewerb Ironman Germany beinhaltet 180,2 Kilometer Radfahren, einen Marathon über 42,195 Kilometer und 3,86 Kilometer Schwimmen. Der bekennende Hamburg-Fan und Olympiasieger Jan Frodeno aus Saarbrücken konnte im vergangenen Jahr in Frankfurt nach 7:49:48 Stunden sowie auf Hawaii nach 8:14:40 Stunden den Titel holen.

Dieser Wechsel vom Main an die Alster wird möglich durch den anstehenden Verkauf von Lagardère Unlimited Events an die chinesische und  milliardenschwere Investorengruppe Dalian Wanda Group. Sie ist Inhaberin über Tochterunternehmen der notwendigen Lizenzen für den Ironman auf Hawaii und auch für Frankfurt. Die Verträge für den Ironman Germany sollen in den kommenden Wochen unterzeichnet werden. Rund 3.000 Extremsportler aus 57 Nationen starteten zuletzt in Frankfurt, die von rund 350.000 Menschen an der Strecke beobachtet und gefeiert wurden. Die Startgebühr betrug dabei bis zu 550 Euro.

Auch ohne die Olympiabewerbung ist der Sportkalender an der Alster in den nächsten zwei Jahren prall gefüllt. So steht Mitte Juni ein Beachvolleyball-Grand-Slam-Turnier und Ende September die Karate German Open auf dem Programm. Außerdem hat sich Hamburg neben Berlin für Mitte Juli um eines der drei Basketball-Qualifikationsturniere für die Olympischen Spiele in Rio beworben. Auf all diese Sportereignisse besteht auch die Möglichkeit Sportwetten zu platzieren. Das Wetten auf den Ausgang eines Sport-Events wird immer beliebter und so gibt es mittlerweile eine große Anzahl von Buchmachern. Auf den Seiten eine Liste mit allen Anbietern lassen sich so eine große Vielzahl an Wettmöglichkeiten sowie auch Anbieter mit der beliebten Zahlungsmethode PayPal finden.

Die Stadt Hamburg unterstützt in großem Maß die Akquise und Durchführung von Großevents weiter mit hohen finanziellen Mitteln. Alleine für dieses Jahr sind rund 500.000 Euro für die Förderung vorgesehen. Außerdem können aus der Kultur- und Tourismustaxe für 2016 nach der jetzigen Planung zusätzliche 1,3 Millionen Euro für Sportevents bereitgestellt werden. Im Haushaltsplan selbst ist eine jährliche Verpflichtungsermächtigung von 18,25 Millionen Euro für die Bewerbungen um Sportgroßveranstaltungen vorgesehen. Dieses Geld steht bereit, falls es die Stadt für Sportevents ausgeben will.

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