Hamburg Stealers: Sauberer Doppelsieg und jetzt alleiniger Tabellenführer

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Baseball-Bundesliga: Wesseling Vermins – Hamburg Stealers 1:22 (7 Innings), 7:12. Die Stealers führen damit unangefochten die Tabelle an!

So macht Baseball Spaß. Hamburg Stealers Headcoach David Wohlgemuth und sein Team wurden ihre Favoritenrolle gerecht und erspielten sich beim Aufsteiger Wesseling Vernims zwei klare Siege mit 1:22 (7 Innings) und 7:12.

Die Bilanz der Diebe, 8:2 Siege nach zehn Punktspielen (insgesamt werden es 28), kann sich sehen lassen und der Lohn ist die erstmalige alleinige Tabellenführung in der Baseball-Bundesliga Nord.

„Wir haben heute unseren Job gemacht und waren vor allem in der Offensive in beiden Spiele wieder stark. Auf die anderen Spiele hatten wir ja keinen Einfluss. Aber natürlich freue ich mich über diese Momentaufnahme.“

David Wohlgemuth

Wie immer wenn es gut läuft, kommt auch etwas Glück dazu. Die punktegleichen Bonn Capitals (gegen die Cologne Cardinals) und die ebenfalls starten Paderborn Untouchables (gegen die Solingen Alligators) schafften beide nur einen Punktesplit. Die Spiele gegen den Aufsteiger waren auch eine einfache Aufgabe.

Echter Tabellenführer zu sein, dass ist für die Stealers jahrelang ein ungewohnte Situation gewesen. Wohlgemuth hat den Turn geschafft und das Team auf die Erfolgsspur geführt. Doch nun kommt es darauf an, den Platz zu halten und die Position auszubauen, denn noch ist die Führung knapp.

Ob die Hamburg Stealers genug Mumm haben ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden, zeigt sich am nächsten Mittwoch, den 1. Mai, bei den beiden Auswärtsspielen bei den Solingen Alligators. Dass wir eine schwere Aufgabe, denn hier treten die Diebe gegen ebenbürtiges, undgut eingespieltes Team an.

Das erste Match

In Wesseling war von Anfang an alles im Lot auf dem Riverboat. Gleich im ersten Inning konnten die Diebe beim Aufsteiger die Führung mit 9:0 erspielen. Damit sorgten sie schon früh für klare Verhältnisse auf dem Platz.

Schlag auf Schlag konnte der Vorsprung weiter ausgebaut werden. Der Lohn, nach der „Ten-Run-Rule“ wurde das Match bereits nach sieben statt neun Innings beendet.

Henry Guerra war mit vier Hits (erfolgreiche Schlagversuche) der erfolgreichste Schlagmann in diesem Match bei den Hamburgern.

Sauber: Der 17-jährige Nachwuchsspieler Simon Bäumer und Tönnies Pape (16), der zudem noch durch zwei Walks auf die erste Base kam, kamen jeweils auf drei Hits. Auch in der Defensive konnte der 16-Jährige auf der wichtigen Shortstop- Position erneut überzeugen.

Simon Bäumer gab nicht nur am Schlag, sondern auch als Starting Pitcher über sechs Innings eine starke Vorstellung. Acht gegnerische Schlagmänner schickte er per Strikeout zurück auf die Bank, er ließ keinen Run, nur einen Hit und vier Walks zu. Für das letzte Inning übernahm Benjamin Nikolmann den Wurfhügel.

Das zweite Match

Die Hamburg Stealers gelang auch im zweiten Spiel ein ähnlich guter Start. Die Offensive konnte schon nach zwei Innings eine 8:0-Führung erarbeiten. Für den Headcoach Wohlgemuth war das der Anlass, den starken Starting Pitcher Darren Lauer zu schonen und ihn bereits nach drei Innings vom Wurfhügel zu nehmen.

„Da wir nicht erst am kommenden Wochenende, sondern schon am Mittwoch unsere nächsten Spiele haben, habe ich mich so entschieden. Damit ist gewährleistet, dass uns Darren in Solingen voll zur Verfügung stehen wird .“

erläuterte Wohlgemuth seine Taktik

In seinen drei Innings kam Darren Lauer mit lediglich 24 Pitches aus. Ihm gelangen drei Strikeouts, er ließ keinen Hit, keinen Run und nur einen Walk zu.

So sauber schnitten seine beiden Nachfolger als Pitcher, Leo Cramer und Benjamin Nikolmann, leider nicht ab. Sie mussten in der Folge insgesamt sieben Runs der erstarkenden Wesselinger hinnehmen. Ärgerlich, hier haben sich Schwächen in der Feldverteidigung (immer noch eine Baustelle?) gezeigt. Daher wurde ihm keiner der drei zugelassen Runs als „earned“ angelastet.

Wohlgemuth wechselte daraufhin erneut den Pitchter. Das zahlte sich aus. Przemyslaw Paluch ließ in seinen 2 1/3 Innings keinen Run mehr zu. Er bekam dann auch den Win gutgeschrieben. Für das letzte Inning kam als „Closer“ Oliver Thieben auf den Mound, der sich ebenfalls keine Blöße mehr gab.

„Przemyslaw Paluch hat ein großes Lob verdient. Wir haben mit ihm nur in den vergangenen Tagen das Pitching trainiert, um speziell für diese Woche mit einem zusätzlichen Spieltag am Mittwoch gewappnet zu sein. Er hat es überragend gemacht. Danach hat Olli das Spiel wie gewohnt sicher nach Hause gebracht.“

David Wohlgemuth.

Oliver Thieben und Phillip Steering kamen in der Offensive auf jeweils zwei Hits.

Der Ausblick

Am kommenden ersten Mai wird es erst. Dann treten die Hamburg Stealers um 12:00 und 15:30 Uhr zu ihren beiden Spielen bei den Solingen Alligators an. Die nächsten beiden Heimspiele bestreiten die Stealers am Sonnabend, dem 4. Mai, ebenfalls um 12:00 und 15.30 Uhr gegen die Dohren Wild Farmers (Tabellenplatz 5).

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