Hamburg Stealers weiter im Rennen um die Baseball-Bundesliga Play-offs

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Baseball-Bundesliga Nord: Fast alles im Lot bei den Hamburg Stealers mit dem Punktesplit (7:10, 5:0) gegen die Paderborn Untouchables.

Am letzten Samstag war im Ballpark Langenhorst fix was los auf dem Platz als die Hamburg Stealers gegen die favorisierten Paderborn Untouchables antraten. Für die Stealers stand viel auf dem Spiel, denn der Tabellenplatz fünf ist nach den Investitionen ins Team unbefriedigend. Das Ziel für Headcoach David Wohlgemuth lautet eindeutig: Erreichen der Baseball-Bundesliga Nord Play-offs (Platz 4).

Doch mit einem Split (7:10, 5:0) konnten die Hamburg Stealers sicherstellen, dass sie weiter im Rennen sind und noch eine realistischen Chance auf einen Play-off-Platz in der Baseball-Bundesliga Nord haben.

Das erste Match

Am Anfang war Ladehemmung. Auweia, schon im ersten Inning mussten die Stealers mit Starting Pitcher Kevin Riello einen 0:2-Rückstand hinnehmen. Doch im Anschluss fand Brandon Gutzler die passende Antwort mit einem Double und einem RBI-Single durch Nolan Lang. Damit wurde der Spielstand auf 1:2 verkürzt. Doch dann zeigten die Paderborn Untouchables ihre Klasse und führten eine scheinbare Vorentscheidung herbei. Im fünften der neun Innings zogen die Unberührbaren von 3:2 auf 7:2 davon.

Allerdings zeigten die Hamburger Stealers Kampfgeist und Charakter. Unter dem Jubel des Stadions spielten sich die Diebe im siebten und achten Inning noch einmal zurück ins Spiel und glichen zum 7:7 aus. Hier zeichnete sich Centerfielder Brandon Gutzler mit einem Two-Run-Homerun aus.

Doch im letzten Inning parierten die Paderborner und scorten ihrerseits drei Runs zur 10:7-Führung, wobei hier dem 34-jähirgenBjörn Schonlau (Untouchables) ein Two-Run-Homerun gelang. Dem konnte die Stealers Offensive der Stealers nichts mehr entgegensetzen und das unterhaltsame Spiel ging 7:10 verloren. Die erfolgreichsten Schlagmänner der Hamburg Stealers waren Brandon Gutzler und Nolan Lang mit je drei Hits (erfolgreiche Schlagversuche), die wie Paderborn auf je elf Hits kamen.

Das zweite Match

Glücklicherweise hatte sich die Power aus dem ersten Spiel hatte sich ins zweite Match übertragen. So startete die Stealers Offensive gegen Paderborns Starting Pitcher Victor Diaz Ramirez schwungvoll. Schon in den ersten Inning konnte sie mit vier Runs scoren.

Das ließ sich Brandon Gutzler im zweiten Inning nicht nehmen und legte mit einem Solo-Homerun nach. Diese 5:0-Führung sollte bis zum Ende des Spiels Bestand haben. Großen Anteil daran hatte die herausragende Leistung von Starting Pitcher Darren Lauer, dem ein Shut-Out gelang und eine mit einer sauberen Weste vom Platz gehen konnte. Seine Bilanz: Er ließ keinen Run, nur drei Hits und einen Walk zu. Dazu warf er vier Strikeouts und konnte sich ansonsten auf seine konzentriert spielende Defensive verlassen, die sich nur einen Error erlaubte, ansonsten aber mit sicheren Plays überzeugte. Darren Lauer pitchte das komplette Spiel, am Ende war er mit nur 101 Pitches ausgekommen, um für die nötigen 27 Aus zu sorgen. Es war bereits der fünfte Win für den US-Amerikaner in dieser Saison. Offensiv waren erneut Gutzler und Lang mit diesmal je zwei Hits die erfolgreichsten Stealers.

Nach dem Spieltag zeigte sich David Wohlgemuth zufrieden. Allerdings, wenn der Spin etwas anders gelaufen wäre, dann wäre auch ein Double gegen die starken Paderborner dring gewesen. Als Leistungsträger glänzten Darren Lauer mit seiner konstanten Leistung. Auch die beiden Neuzugänge Brandon Gutzler und Nolan Lang weisen eine gute Bilanz auf und werden ihren Erwartungen gerecht. Gegen Paderborn haben beide eine Topleistung erbracht.

Der Ausblick für die Hamburg Stealers

Doch das hart erkämpfte Split hat sich nicht im Tabellenrang bemerkbar gemacht. Weiterhin stehen die Stealers mit jetzt 10:8 Siegen auf dem fünften Rang. Vor ihnen stehen der neue alleinige Tabellenführer Solingen Alligators (14:4), die Bonn Capitals (15:5), die Paderborn Untouchables (13:5) und die Dohren Wild Farmers (9:6).

Nächsten Samstag, am 25 Mai um 12:00 und 15:30 Uhr steht mit dem Heimspiel gegen den Tabellensechsten, Cologne Cardinals (5:10), ein Heimspiel und eine machbare Aufgabe im Ballpark am Langenhorst in Hamburg-Niendorf auf dem Programm, wenn das Team weiterhin  wie gegen Paderborn Kampfgeist und Moral zeigt.

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