Hamburg Stealers – Siegteilung beim Nordderby in Bremen

Die Mannschaft der Hamburg StealersHamburg Stealers Team Baseball Bundesliga 2018 Foto: Hamburg Stealers

Die Hamburg Stealers erreichen einen Split in Bremen, Pontus Byström glänzte mit dem besonderen Inside-the-park-Homerun im zweiten Match

Mit einem lachenden und weinenden Auge endete der Spieltag für die Hamburg Stealers gegen die Bremer Dockers am letzten Samstag in Bremen. Der Grund hierfür war eine  Siegteilung. Die 4:5-Niederlage beim ersten Spiel kann man durchaus als unglücklichen bezeichnet werden. Nach dem ersten Extra-Inning im ersten Spiel revanchierte sich das Hamburger Team  im zweiten Match mit einem verdienten 5:1-Sieg. 

„Wir haben uns im zweiten Spiel vor allem in der Offensive stark verbessert gezeigt“, sagte Tim Crow (Chef Coach) nach den beiden Spielen. „Dieser Sieg bringt uns das Selbstvertrauen zurück, das uns zuletzt ein wenig gefehlt hatte. Ich denke, der Erfolg ist der Startpunkt für eine erfolgreichere Phase, als wir sie zuletzt erlebt haben.“

Das erste Match

 

Die Stealers konnten das erste Spiel mit regulär neun Innings gut starten und ging mit 1:0 in Führung. Max Pfeifer gelang ein Triple gelang und er konnte durch den Single von Pontus Byström es über die Homeplate bringen. Bis zum sechsten Inning konnte diese knappe Führung gehalten werden. Doch dann lies die Konzentration nach und den Stealers unterliefern mehrere Errors. 

 

Daraus machten die Bremer eine 4:1-Führung. Die Stealers-Offensive konnte kurzfristig im siebten Inning wieder in Fahrt aufnehmen. Ein 4:4-Ausgleich war der Lohn. Doch dieses Zwischenresultat hielt bis in erste Extra-Inning. Dann machten die Dockers den Sack, mit zwei Aus zum 5:4 Sieg zu. 

 

Gianny Fracchiolla und Simon Bäumer machten als Pitcher eine gute Figur. Den Hamburger Jungs gelangen je vier Strikeouts gegen den Bremer Schlagmänner. Aufgrund der insgesamt fünf Errors in der Feldverteidigung wurde keiner der fünf Bremer Runs den beiden Hamburger Pitchern als „Earned Run“ angerechnet. Mit je zwei Hits waren Pfeifer und Byström die erfolgreichsten Schlagmänner der Stealers.

 

Selbst der 2. Vorsitzende der Stealers, Alexander Harms, musste aufgrund einiger personeller Ausfälle im ersten Spiel mit an die „Spitze“ und sprang auf der Catcher-Position ein. Für den 29-Jährigen war es der erste Bundesligaeinsatz seit rund drei Jahren. In der Offensive kam er zweimal auf Base, indem er mit seinen Schlägen die gegnerischen Spieler zu Fehlern in der Feldverteidigung zwang.

 

Das zweite Match

 

Alles auf null und neues Spiel. Wieder gelang es den Stealers in Führung (2:0 im dritten Inning) zu gehen. Den Samstag kann sich Pontus Byström rot in seinem Timer ankreuzen, denn ihm gelang ein sehr seltener „Inside-the-park-Homerun“*. Damit konnte der Schwede sich und Max Pfeifer über die Homeplate bringen. Im vierten, fünften und siebten Inning konnten die Stealers weitere Punkte klar machen. 

 

Pontus Byström, Neuzugang Ismael Galuez und Jonas Kuklan waren die erfolgreichste Hamburger Schlagmänner waren mit je zwei Hits.  Dustin Ward bot als Starting Pitcher erneut eine herausragende Leistung. In seinen sieben Innings gelangen ihm nicht weniger als 13 Strikeouts. Zur Krönung seines starken Tages bewies Pontus Byström im achten und neunten Inning auch noch als Pitcher seine Klasse. Er warf auch noch vier Strikeouts, drei davon im letzten Inning hintereinander.

Am Himmelfahrt gegen die Berlin Flamingos

Nach einigen Spielen haben sich die Stealers im Keller der Tabelle der Bundesliga Nord, bzw. dem siebten Tabellenplatz, mit jetzt 2:8 Siegen eingelebt. Die rote Laterne halten wacker die Bremer (2:10) hoch. Himmelfahrt haben die Hamburger die Chance vom Keller ins Erdgeschoss zu kommen wenn die Stealers in der Hauptstadt gegen die Berlin Flamingos (4:8) antreten. Am kommenden Sonntag (13. Mai) kommen dann die Berliner für zwei Spiele an die Elbe.

 

*Bei dieser Art von Homerun, gelingt es dem Schlagmann, alle vier Bases zu umrunden, obwohl er der Ball nicht über den Outfieldzaun geschlagen hat. In diesem Fall hatte Pontus Byström soweit ins Right Field geschlagen, dass der dort positionierte Bremer Spieler lange brauchte, um den Ball zu seinem Mitspieler im Infield zu werfen. In dieser Zeit sprintete Byström erfolgreich um alle Bases.

 

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