Der HSV – eine traurige aber wahre Geschichte

Das Volksparkstadion die gute Stube des HSVDas Volksparkstadion die gute Stube des HSV © HSV

Fußball-Krise in Hamburg: Mit dem HSV ist nicht mehr viel los.

Als Hamburger in der heutigen Zeit durch Deutschland zu reisen ist eine zweischneidige Sache. Man kann schon fast die Uhr danach stellen, wenn das Thema Fußball angeschnitten wird, dann erntet man Mitleidsbekundungen der dritten Art über den HSV.

Intrigen und sportlicher Misserfolg

Kein Wunder, aus dem einst so stolzen Bundesliga-Dino ist ein Intriganten-Stadel der Güteklasse Eins A geworden, Trainer oder Sportdirektoren geben sich die Türklinke in die Hand und sportlich ist das untere Tabellenviertel die neue Heimat der Hanseaten. Zwischen Zielen und Ambitionen tut sich eine scheunentorgroße Lücke auf. Viele Teams, mit wesentlich kleineren Budgets, zeigen, was eine sportliche Performance ist. Aber, sie haben eben nicht so viele eitle Menschen im Verein und im Aufsichtsrat die ihr ganz eigenes Süppchen kochen.

Immer wenn der normale HSV-Fan denkt, jetzt ist Ruhe eingekehrt, der Verein ist stabilisiert und es könnte gar nach oben gehen, dann fängt das Chaos wieder an. So trat der Aufsichtsratsboss Karl Gernandt Mitte Dezember völlig überraschend und verbittert wegen Indiskretionen zurück, denn Vertraulichkeit ist beim HSV eher ein Fremdwort. Der profilierte Top-Manager Gernandt ist enger Vertrauter des HSV-Investors Klaus Michael Kühne, ohne dem beim HSV wirtschaftlich nichts mehr geht. 

Wird ein älterer Herr es richten?

Vor dem neuen Klubchef Heribert Bruchhagen (immerhin ein fitter 67-Jähriger), der den glücklosen Dietmar Beiersdorfer ablöst,  stehen Herkules-Aufgaben, die viele Bundesliga-Insider für kaum lösbar halten. Es spricht einiges dafür, dass der angesehene Bruchhagen im besten Fall ein Übergangskandidat ist. Wie heißt es so schön: Greife nie in ein fallendes Messer. Profilierte qualifizierte Manager werden beim HSV erst antreten, wenn die sportliche Zukunft der Hamburger gesichert ist. Das wird höchstwahrscheinlich die Hauptaufgabe von Bruchhausen  sein.

Der neue Trainer Markus Gisdol hat zwar mit dem 2:1 Heimsieg gegen Schalke 04 am letzten Spieltag vor der Winterpause etwas Sicherheit gewonnen. Wenn er clever ist, packt er jedoch nicht alle Koffer in Hamburg aus. Selbst ein kurzer Blick in online-sportwette.net zeigt, die Sport-Wetter-Community sieht den Hamburger Traditionsverein sehr kritisch.

Der HSV im Spiegel der Quoten

Wenn bei einem Sportwettenanbieter auf Abstieg gewettet wird, dann hat der HSV hat die zweit schlechteste Quote nach Werder Bremen, den echte HSV-Fans nun wirklich nicht lieben, von allen Bundesliga-Vereinen. Wobei in der Tabelle stehen die Bremer noch etwas besser da.

Richtig interessant wird eine optimistische Fußball-Wette. Wer wettet, dass der HSV die Saison 2016/2017 unter den ersten vier Vereinen abschließt, kann mit einer zehn Euro Wette einen Gewinn in Höhe von 10.001 Euro einstreichen. Zum Vergleich, wer heute auf den rote Brause Verein RB Leipzig setzt und ebenfalls 10 Euro in eine Wette investiert, bekommt nur 10,20 Euro ausgezahlt.

Es muss also nicht nur die simple Sportwette auf ein Ergebnis sein. Gerade Spezialwetten bieten sich als interessante Wettmöglichkeiten an. So sind kommende Entlassungen und Trainerwechsel eine interessante Variante. Natürlich sind Trainer von Vereinen in der Abstiegszone die heißesten Kandidaten. Allerdings sollte der Wetter auch die Eigenheiten eines Vereins kennen und bei der Platzierung von Wetten berücksichtigen. Nicht jeder Verein setzt beim sportlichen Personal auf das Prinzip Drehtür.

Wie immer gilt, informieren Sich sich sorgfältig über Ablauf, den Wettgegenstand, die Chancen und Risiken. Sportwetten sollen Spaß machen. Aber bleiben Sie dabei in ihrem finanziellen Rahmen. Auch wenn Sie viel Sportwissen haben, eine gute Portion Glück ist auch bei fast jeder Sportwette dabei. Das macht eine Wette spannend. Versuchen Sie nicht das Glück zu „bezwingen“ z.B. mit ständig steigenden Wetteinsätzen.

 

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