Kadercheck: Ist der HSV für die Rückrunde gerüstet?

SV-Heimtrikot für die Spielzeit 2016-17So sieht das HSV-Heimtrikot am Samstag gegen Wolfsburg und in der kommenden Spielzeit 2016-17 aus. Foto: obs/HSV Fußball AG

Wieder wird es für den Bundesliga-Dino HSV in der Rückrunde hart

Ein Minus von acht Millionen Euro ergab sich aus der jüngsten Transferbilanz des HSV, der in der Winterpause durch drei neu verpflichtete Spieler das Ziel des Klassenerhalts erreichen will. Doch ist der Hamburger SV für dieses Ziel ausreichend gerüstet? Der letzte Heimsieg gegen Leverkusen zeigte, der HSV ist aus dem Winterschlaf erwacht. 

Ernüchternder Start in die Rückrunde für die Gisdol-Elf

Der Start in die Rückrunde verlief für die Gisdol-Elf ernüchternd, gegen den selbst abstiegsbedrohten FC Ingolstadt kassierte man ein 1:3, zuvor hatte man beim letzten Hinrundenspiel das neue Jahr mit einer 0:1-Niederlage gegen Wolfsburg begrüßt. Dass man vor Weihnachten noch Schalke mit einem 2:1 besiegen konnte, hilft bei der Misere nur bedingt. Auf dem vorletzten Tabellenplatz ist man mit 13 Punkten nach 18 Spielen angekommen, schon elf Niederlagen gab es in dieser Saison, in der man bereits einen neuen Impuls durch den Trainerwechsel von Bruno Labbadia zu Markus Gisdol einleitete und mit Jens Todt – ehemals beim Karlsruher SC tätig – auch einen neuen Sportdirektor ins Boot holte und mit Heribert Bruchhagen einen erfahrenen Vorstandschef aus dem Ruhestand zurück ins Alltagsgeschäft der Bundesliga lockten.

Zweitschlechteste Torbilanz der Liga

Mit 36 Gegentreffern und nur 12 eigenen Gegentoren hat der Hamburger SV die zweitschlechteste Torbilanz der Liga, nur drei Siege gelangen diese Saison – zwei davon im Heimstadion, in dem man allerdings von insgesamt acht Partien auch vier verloren hatte und bei acht eigenen Treffern 17 Gegentore vor den eigenen Fans kassierte.

Können die neu verpflichteten Spieler etwas ausrichten? Der Brasilianer Walace kam für eine Summe von zehn Millionen Euro nach Hamburg. Der 21-jährige war bereits Olympiasieger mit der brasilianischen Nationalmannschaft. Er soll das defensive Mittelfeld des HSV verstärken und dabei auch sofort ohne lange Eingewöhnungszeit helfen – immerhin ist schnelles Handeln gefragt, um ein weiteres Abrutschen des HSV in der Tabelle zu vermeiden.

Zwei neue Innenverteidiger kommen nach Hamburg

Auch zwei neue Innenverteidiger werden nun in HSV beschäftigt. Der Ex-Kölner Mergim Mavraj wird für knapp zwei Millionen Euro nach Hamburg wechseln. Auch er ist ein Nationalspieler – für die albanische Auswahl bestritt er 33 Länderspiele. Ebenfalls erfahren in der Bundesliga ist Kyriakos Papadopoulos, der von Bayer Leverkusen nach Hamburg kommt. Der Innenverteidiger kommt für eine Summe von 6,50 Millionen Euro zum HSV; der 24-Jährige hat in dieser Saison nur drei Spiele für seinen alten Verein absolviert. Der Grieche konnte in seiner Karriere bereits Erfahrungen unter anderem bei RB Leipzig und Schalke sammeln.

Das Unterfangen des Klassenerhalts wird immer schwieriger für den HSV, der in den vergangenen Jahren schon mehrmals sehr nahe am Abstieg war. Lohnt es sich nun auf den Abstieg des HSV zu wetten, oder sollte man vielmehr eine Sportwette auf den Klassenerhalt der Norddeutschen platzieren? Für welche Tipps man sich auch entscheidet, die Beanspruchung eines Wettbonus kann sich lohnen; hilfreiche Infos dazu sollten Interessierte vor einer Anmeldung bei einem Bookie recherchieren.

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