Keine Kurzstrecke, der Lauf Hamburg – Shanghai in 235 Tagen

Kai Markusder Hamburger Kai Markus will im März von Hamburg nach Shanghai laufen Foto: Julia Schwendner

Warum einfach nach Shanghai reisen? Viel mehr Spaß macht ein kleiner Lauf quer durch Europa und Asien, denkt sich der Hamburger Kai Markus

Eigentlich nimmt man ja das Flugzeug, wenn es von Hamburg nach Shanghai geht. Der Hamburger Kai Markus lässt sich etwas mehr Zeit, nimmt auch nicht die Bahn, das Auto oder das Schiff, sondern macht sich zu Fuß auf die 12.000 km lange Strecke die durch 8 Länder führt. Das ist ehrgeizig und 235 Tage hat Kai Markus für die Strecke eingeplant. Pro Tag sind das immerhin stolze 51 km.

Kai Markus

Der Hamburger Kai Markus Foto: Julia Schwendner

Im März will der Läufer in Hamburg starten. Das Projekt, das über sämtliche Kanäle mit @runmysilkroad kommuniziert wird, steht nicht nur für sportliche Höchstleistungen, sondern auch für das Vorhaben, die deutsche und chinesische Kultur auf ganz besondere Weise zu verbinden.

Ohne Fitness, Disziplin, den Willen Durchzuhalten und einer guten Ausrüstung kommt man vielleicht bis kurz vor russischen Grenze, aber dann wäre spätestens Schluss. Kai Markus konnte die Marke 361° (ein Sportartikelhersteller mit chinesischen Wurzeln) als Sponsor und Hauptausstatter für diesen einmaligen Lauf gewinnen.

Klar, dass sich 361° freut, diese Mission zu unterstützen. „Wir sind sehr stolz darauf, dass Kai für sein ehrgeiziges Projekt auf unsere Marke und unser Material vertraut. Ein größeres Kompliment können wir uns für die Qualität unserer Produkte nicht vorstellen“, so Jurian Elstgeest (General Manager Europe. 361°)

Bereits in der Vorbereitungsphase wurde das Team von Kai Markus mit Laufschuhen, entsprechender Kleidung und den notwendigen Accessoires ausgestattet. Darüber hinaus unterstützt 361° dieses Projekt vielfältig und hilft mit weiteren Kontakten vor Ort in China und bei der Organisation.

Ich bin froh, dass ich mir mit 361° nicht nur den Wunsch nach einem chinesischen Sponsor erfüllen konnte. Mit 361° als Partner an Bord und mithilfe ihrer Unterstützung kann ich mich auch umso intensiver auf den Lauf fokussieren. Das erleichtert mir die Vorbereitung ungemein“, so Kai Markus.

Als Testlauf geht es auf die Strecke Hamburg – Nürnberg (mit dem ICE in rund 4,5 Stunden) zu Fuß wohl etwas länger…

„Als internationales Unternehmen mit chinesischen Wurzeln hat uns das Projekt sofort begeistert. Wir freuen uns sehr darauf, Kai Markus gemeinsam mit den Kollegen in Europa zu unterstützen und unseren Teil zu diesem kulturellen Brückenschlag zwischen China und Deutschland beizutragen“, erklärt Otto Lin, General Manager Overseas Division.

 

Über Kai Markus und @runmysilkroad

Der gebürtige Bayer Kai Markus (44) lebt und trainiert seit 2001 in Hamburg. Sein Leben war schon früh vom Sport geprägt und die Zeit in Klosterschulen bescherte ihm Willensstärke und Durchhaltevermögen. Nach der Bankausbildung und dem Fachwirt machte Kai Markus sich 2008 selbstständig und arbeitet seither als Finanzdienstleister und Berater für Bildungsprojekte.

Erste Kontakte zu China gab es schon während der Schulzeit und später im Arbeitsleben. Zahlreiche Besuche in China haben sein Interesse an der chinesischen Kultur gesteigert und 2015 reifte die Idee, seine Leidenschaft für China und fürs Laufen zu verbinden. 2016 wurden die Planungen für das Projekt @runmysilkroad mit der Unterstützung von Sponsoren konkret. Im März 2017 startet der Lauf, bei dem Kai Markus in 235 Tagen eine Strecke von 12.000 Kilometern zwischen Hamburg und Shanghai zurücklegen wird.

Weitere Infos zum Projekt: www.runmysilkroad.com

Über 361 Degrees

Die Marke ist noch jung und wurde 2003 im chinesischen Jianjing gegründet. 361 Degrees – kurz 361° – ist als zweitgrößter Anbieter im Heimatmarkt China für seine hochwertige Sportartikel bekannt. Nach den Erfolgen in den USA und Brasilien startete die Marke im September 2016 in Amsterdam mit einer eigenen Niederlassung für Europa. 361° will 2017 mit einer internationalen Brand Initiative seine Markenbekanntheit besonders außerhalb Asiens stärken. 

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