Rio 2016, Hamburg 2024? Die Hansestadt im Olympia-Fieber

Feuer und FlammeFeuer und Flamme das Logo der Hamburger Olympia Bewerbung

Ganz Hamburg ist im Olympia-Fieber: Insbesondere seit vergangenem März, als sich die Hansestadt überraschend deutlich im Bewerbungsprozess als Austragungsort der Olympischen Spiele 2024 gegen den deutschen Mitbewerber Berlin durchsetzte. Die Entscheidung fällten 33 olympische Sportverbände, von denen 18 für Hamburg und 11 für Berlin stimmten. Im innerdeutschen Duell hat sich die Hansestadt damit recht souverän gegen die Hauptstadt durchgesetzt.

Die nun folgenden Herausforderungen zu meistern, wird jedoch nicht leichter. Denn nun muss sich Hamburg international gegen so attraktive Weltmetropolen wie Rom, Paris und Boston behaupten, die sich ebenfalls bewerben. Bis die Hansestadt nach Berlin (1936) und München (1972) eventuell zur dritten Olympia-Stadt Deutschlands gekürt wird, ist es zweifellos noch ein langer Weg. Dennoch hat der Status als deutscher Olympia-Bewerber schon jetzt das olympische Feuer in vielen Hansestädtern entfacht.

In der Hansestadt gibt man sich selbstbewusst – und auch der DOSB-Präsident Alfons Hörmann ist vom Hamburger Sportstättenkonzept begeistert. Die norddeutsche Metropole bietet ein attraktives Umfeld sowie eine exzellente Infrastruktur und braucht sich daher keineswegs zu verstecken.

Hamburger Sportler sind schon olympiareif

Doch nicht nur die Perspektive, die Olympischen Spiele in die eigene Stadt zu bringen, löst bei den Hamburgern Begeisterung aus. Natürlich entfacht auch die nächsten Sommer in Rio de Janeiro anstehende Olympiade Euphorie unter hanseatischen Sportfans. Für Olympia 2016 sind viele Sportler aus Hamburg ebenfalls bestens gerüstet. Die Initiative TEAM Hamburg 2016 beispielsweise unterstützt gezielt Spitzensportler in den olympischen und paralympischen Disziplinen.

Die Initiative will den Hamburger Sportlerinnen und Sportler dabei helfen, die Olympia-Qualifikationsnormen in der jeweiligen Sportart zu erreichen. Doch wenn es bei einem der vielen Olympischen Qualifikations-Wettbewerbe zu einem Patt kommen sollte, so ist der Vorschlag von US-Sprinter Justin Gatlin interessant, die Olympia-Teilnahme durch eine sportliche Partie im Schlammcatchen zu entscheiden. Auch wenn diese Lösung nur wenige ernsthaft in Betracht ziehen, könnte sie doch zumindest auch solche Männer für die Olympischen Spiele begeistern, die sich sonst eher wenig für Sport interessieren.

In den meisten Olympia-Disziplinen endet die Qualifikationsperiode für die kommenden Spiele im Mai 2016. Spätestens im Juli steht dann fest, welchen Spitzensportler man bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro zujubeln kann.

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