Saisonrückblick 2017: Wie der FC St. Pauli den Turnaround schaffte

congstar Vertragsunterzeichnung mit dem FC St. PauliVertragsunterzeichnung in Köln: Andreas Rettig, Geschäftsführer des FC St. Pauli (Mitte), Guido Scheffler, Geschäftsführer congstar (rechts) und Stephan Heininger, Marketingleiter congstar Foto: Eduard Bopp

In der vergangenen Spielzeit sah es für St. Pauli lange Zeit sehr bedrohlich aus. Als Tabellenletzter schien der Abstieg fast nicht mehr abwendbar, als man sich in die Rückrunde verabschiedete. Über weite Teile der Saison hielt der FC St. Pauli die ungeliebte „Rote Laterne“ auf einem direkten Abstiegsplatz in den unteren Tabellenregionen. Dennoch hielt der Verein in dieser anstrengenden Saison an Trainer Ewald Lienen fest. Diese Treue wurde letztendlich belohnt: Nach einer herausragenden Rückrunde konnten die Kiezkicker ihren Klassenerhalt bereits mehrere Spieltage vor dem Ende der Saison sichern.

Rückblick auf die katastrophale Hinrunde

Vom achten bis zum 19. Spieltag befanden sich die Hamburger am Tabellenende. Die Hinrunde beendete St. Pauli mit gerade einmal elf Punkten aus 17 Partien. Damit war man als Tabellenletzter beispielsweise drei Punkte hinter dem späteren direkten Absteiger Karlsruher SC. St. Pauli konnte in der Hinrunde nur zwei Partien gewinnen, dazu kamen noch fünf Remis – und ganze zehn Niederlagen. Mit nur elf eigenen Toren unterbot zudem keine Mannschaft diesen Wert. Immerhin war bei 24 Gegentreffern St. Pauli nicht auch noch der Liga-Höchstwert bei dem schlechtesten Torverhältnis zuzuschreiben. Besorgt ging die Lienen-Elf nach der Winterpause in die Rückrunde – und startete eine furiose Aufholjagd.

Rückkehr der Mannschaft in der Rückrunde

Betrachtet man nur die Bilanz aus der Rückrunde, so ist St. Pauli die drittbeste Mannschaft der Liga gleich hinter den beiden Aufsteigern aus Stuttgart und Hannover. Damit wäre man in der Rückrunde sogar auf einem Relegationsplatz gewesen. Ganze 34 Punkte sammelten die Kiezkicker in der Rückrunde, sie konnten zehn Partien gewinnen, nur drei Spiele verlor das Team. Mit einem Torverhältnis von 28 zu elf musste man sich nun auch keinesfalls mehr verstecken – kein Team kassierte in der Rückrunde weniger Gegentreffer als St. Pauli.

Mit sechs Siegen in den letzten sieben Partien verabschiedete sich St. Pauli in die Sommerpause und bescherte den Fans einen mehr als versöhnlichen Saisonausklang. Die Abstiegsplätze konnten die Hamburger am 29. Spieltag mit einem 1:0-Sieg gegen die Würzburger Kickers verlassen und die Spielzeit letztendlich auf dem siebten Rang beenden.

Wie geht es weiter mit St. Pauli?

Ewald Lienen konnte seine Mannschaft nach einer schlechten Hinrunde noch zum Klassenerhalt führen. In der kommenden Saison ist er jedoch in einer anderen Tätigkeit bei St. Pauli tätig: Er übernimmt das Amt des Technischen Direktors. Sein Vertrag läuft noch bis Ende 2020. Olaf Janßen, bisheriger Co-Trainer bei den Hamburgern, übernimmt das Amt als Chef-Trainer. Sein Vertrag ist bis zum 30. Juni 2019 gültig.

Nach der Sommerpause steht St. Pauli eine weitere Saison im Unterhaus bevor. Welche Ziele wird die Elf in dieser Spielzeit erreichen? Fans hoffen auf eine Fortsetzung der sehr guten Rückrunde. Tipps auf das Abschneiden von St. Pauli in der kommenden Fußball-Saison kann man schon jetzt in Form von Langzeitwetten platzieren. Mehr zu einem geeigneten Wettanbieter finden Interessierte hier.

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