So geht es jetzt beim HSV weiter

bheben für den HSV gesichertBleiben für den HSV gesichert - Michael Gregoritsch, Nicolai Müller, Filip Kostic, Bobby Wood und Gotoku Sakai (v.l.) vor der Boeing 777 im neuen HSV-Design Foto: obs/HSV Fußball AG

Uff, die letzte Bundesliga Saison hat der HSV überstanden und bis zuletzt mussten wir in Hamburg zittern!

Eine kräftezehrende Saison liegt hinter den Fans, allen Hamburger und Spielern des Hamburger SV – mal wieder. Die dritte Relegation in vier Jahren konnte nur knapp abgewendet werden, bis zum letzten Spieltag war die Abstiegsgefahr nicht gebannt. Ganz ehrlich lieber HSV, auf diesen Nervenkitzel können viele Hamburger verzichten.

Der Trainerwechsel von Bruno Labbadia zu Markus Gisdol zeigte nicht sofort den erwünschten Effekt, und Nerven wie Drahtseile waren notwendig, dem neuen Coach dennoch die Zeit zu geben – den in der Tabelle rutschten die Hamburger zwischenzeitlich immer weiter ab, sammelten mehr Rote Karten und Platzverweise als Tore. Die Situation war katastrophal, doch als der HSV wieder punktete, konnte man nach dem 34. Spieltag nach einem 1:0-Sieg gegen den Relegationsteilnehmer VfL Wolfsburg den Klassenerhalt feiern. Doch wie geht es nun weiter beim Bundesliga-Dino?

Die Uhr im Volksparkstadion in Hamburg muss vorerst nicht abgeschaltet werden und beim HSV setzt man alles daran, dass dies auch die kommenden Jahre so bleibt. Das Gründungsmitglied der Bundesliga war noch nie zweitklassig und ist der einzige Bundesligist mit diesem Status. In den vergangenen Jahren schrammte er aber mehr als nur einmal sehr knapp am Abstieg vorbei. Die Spieler beim HSV stehen unter besonderem Druck, nicht als erste HSV-Mannschaft aller Zeiten den schwierigen Gang in die 2. Liga anzutreten. Dazu kommt, dass finanzielle Probleme des HSV bei einem Abstieg katastrophale Auswirkungen hätten. Eigene Tipps für das Abschneiden vom HSV in der kommenden Saison kann man bei den Sportwettenanbietern einreichen; hier z.B. bwin im Test.

Ziele für die kommende Saison

In der kommenden Saison sollte sich der HSV nicht – wie so oft in den vergangenen Jahren – zu hoch gesteckte Ziele setzen. Der Einzug in den Europa-Pokal beispielsweise ist angesichts der vergangenen Jahre, in denen der HSV eigentlich immer mit dem Abstieg zu tun hatte, eine Illusion. Die enttäuschten Erwartungen der Fans tragen bei solchen Zielen genauso wie das lebhafte mediale Umfeld in Hamburg dazu bei, die Mannschaft unter Druck zu setzen-. Die Folge sind Totalausfälle auf dem Platz. Dennoch muss sich die Mannschaft natürlich intern über die eigenen Ziele klar werden und die Erwartungshaltung reflektieren.

Was kann der Kader des HSV?

Nachdem René Adler, der bisherige Stamm-Keeper des HSV, nach Mainz gewechselt ist, ist diese Position beim HSV neu zu besetzen. In der vergangenen Saison waren zeitweise alle drei Profi-Torhüter des Kaders verletzt, und eine solche Situation darf sich nicht wiederholen.

Mit der Verpflichtung vom Gladbacher André Hahn holt sich der HSV noch einen dynamischen Mittelstürmer, der Bobby Woods gute Anlagen ergänzen kann. Auch konnte man die Leihe von Kyriakos Papadopoulos von Bayer Leverkusen beenden und den Spieler vertraglich an den HSV binden. Es werden sicherlich noch einige Transfers folgen. 56 Millionen Euro beträgt der Etat beim HSV für neue Spieler für den Kader, der in der Sommerpause komplett umstrukturiert werden soll. Natürlich ist auch von Abgängen auszugehen. Neben René Adler scheint Alen Halilovic Zeit beim HSV zuende zu sein. Auch der Brasilianer Walace, der in der Winterpause für einen stolzen Preis gekauft wurde, dann aber keine große Rolle in der Stamm-Elf spielte, sieht für sich keine Zukunft in Hamburg.

Mit Markus Gisdol wird man wohl in der kommenden Saison weiterarbeiten. Immerhin hat seine Tätigkeit als Trainer zum Klassenerhalt geführt, weswegen man diesem Angestellten genauso wie Bruchhagen und Todt die Treue halten wird.

Bitte folgen und liken Sie ganz-hamburg.de
Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial