Ganz Hamburg #traumschön – der Weg zum ersten CEWE Fotobuch

Das alte Jugendstil-Portal im Tierpark HagenbeckDas alte Jugendstil-Portal im Tierpark Hagenbeck ©axelporsch@hagenbeck
von Axel Porsch | Ein CEWE Fotoworkshop in Hamburg: Hamburg meine Perle, Hamburg schönste Stadt der Welt… Viele Attribute werden der Hansestadt Hamburg zugeordnet.

Als Besucher aus dem „Vorort“ Berlin kann ich dem zu 100% zustimmen. Gefühlte 50 Male war ich während meines Lebens schon dort. Freunde besuchen, Kundenkontakte aufbauen und pflegen. Leider war häufig nicht die Zeit, die Stadt en detail zu erkunden. Der Tierpark Hagenbeck stand aber schon seit langem auf meiner Prioritätenliste ganz weit oben. So traf es sich sehr gut, dass sich MitgliederInnen der cewe-fotocommunity zu einem Workshop trafen. Ende Juni war es soweit. Eine Gruppe von Fotografie-begeisterten Menschen (Dozenten, Amateure, Profis, Blogger) traf sich in Hamburg, um sich im Kreis Gleichgesinnter mit Fotothemen und mit Technik zu beschäftigen und vor allem zu diskutieren, was mit den Fotos später passieren sollte…

Tierpark Hagenbeck – „tierisch fotogen“

…so lautete das Motto. Eloquent und professionell wurden die CEWE-Community Mitglieder vom Workshopleiter und Profifotograf Robert Geipel (CEWE Fotostudio) auf einen Tag in Stellingen, im Tierpark Hagenbeck vorbereitet. Vom frühen Morgen bis zum frühen Abend (ich wollte ja nicht das WM-Spiel der deutschen Mannschaft verpassen) schlenderte ich entspannt durch einen paradiesischen Tierpark, dem man die tierliebende, familiäre Handschrift bei der Konzeption und Gestaltung ansieht. Einen Besuch im Tropen-Aquarium von Hagenbeck verschob ich aus zeitlichen aber auch aus klimatischen Gründen auf einen späteren Zeitpunkt und so wanderte ich gemächlich, allein fotografierend oder in der Gruppe diskutierend, entspannt zu den Elefanten, danach zu den Alpakas (hier gibt es ein schwarzes, kuscheliges Sommerbaby, Geburtsdatum: 05.06.2014). Der kleine Alpakahengst ist der jüngste Nachwuchs im Juni. Elf Monate haben seine Geschwister auf den Kleinen warten müssen. Nun können die jungen Wilden zusammen mit den 4 Nandus das Gehege unsicher machen.

Mama Alpaka beim naschen ©axelporsch@hagenbeck

Mama Alpaka beim naschen ©axelporsch@hagenbeck

Vorbei ging es an einer Tailändischen Villa, einer Sala, die golden glänzend und atemberaubend schön am Birma-Teich liegt. Ende August 2002 weihte die thailändische Kronprinzessin Maha Chakri Sirindhorn das handgefertigte Bauwerk ein. Nach ihren Worten soll der Pavillon ein Ort der Ruhe sein, hier sollen sich Freunde und Fremde begegnen, damit zwischen Hamburg und Thailand die Freundschaft immer währt.

Irgendwo vergass ich zwischendurch ein hochwertiges Nikon-Objektiv auf einer Parkbank, was ich dann nach gefühlten 30 Minuten feststellte. Ein Kontakt zu einem Tierparkmitarbeiter brachte aber wieder Entwarnung. Gefunden und anonym am Ausgang abgegeben. Ich habe meine Zweifel, ob ich die gleichen guten Erfahrungen im Berliner Zoo gemacht hätte))). Abkühlung im wahrsten Sinne des Wortes fand ich im „Eismeer“.

Der Tierpark Hagenbeck beschreibt es wie folgt: „Das neue Eismeer – Die einzigartige Welt der Pole erleben Im Juli 2012 wurde nach mehr als zweijähriger Bauzeit das neue Eismeer eröffnet. Vorbild für die äußere Gestaltung war das historische Eismeer, das aus Sicherheitsgründen abgerissen werden musste. Der Neubau vereint alles, was eine fortschrittliche, naturnahe Tierhaltung und ein einmaliges Besuchserlebnis heute ausmacht. Gut 20 Millionen Euro hat der Bau der Weltneuheit gekostet. Ein 750 Meter langer Besucherweg führt in etwa 1,5 Stunden durch das Eismeer. Panoramascheiben im Inneren der begehbaren Anlage erlauben unterschiedlichste, zum Teil ganz ungewohnte und überraschende Unterwasser-Einblicke. Fantastische Beobachtungen von tauchenden Eisbären, Seebären, Walrossen und Pinguinen sind hier möglich. Eine Gesamtfläche von mehr als 8.000 Quadratmetern und innovative Kälte- und Wassertechnik sorgen dafür, dass die tierischen Bewohner sich wohlfühlen. 1.200 Quadratmeter Wasserfläche und 5,3 Millionen Liter Wasser – das sind mehr als 37.000 gefüllte Badewannen – in verschiedenen Becken bieten den Tieren viel Platz zum Schwimmen und Tauchen. Die große Seevogel-Voliere und die Anlage der antarktischen Pinguine sind für die Besucher begehbar und sorgen so für ein besonders direktes Naturerlebnis. Eine europaweite Sensation stellt die Walrossgruppe dar“

Und die Walross-Gruppe ist tatsächlich ganz beeindruckend. Cheffe Odin aus Moskau hat sich schon gut eingeführt und zeugte mit der Dame Dyna ein Walross-Baby, daß am15. Juni 2014 das Licht der Welt erblickte.

Der Kleine, dessen Name später in einem Wettbewerb gefunden werden soll, ist speckig, macht sich mit heiseren Belllauten bemerkbar und er trägt bereits einen Bart. Trotzdem ist er absolut niedlich und eine Sensation. Denn der kleine Bulle ist das erste und bisher einzige Walross, das in Deutschland geboren wurde. Ab sofort darf der Kleine zu bestimmten Zeiten seine Außenanlage entdecken. Damit eine enge Bindung entsteht, sind das Jungtier und seine Mutter zunächst im Seebärenbecken, gleich neben den anderen Walrossen, untergebracht.

Papa Odin beim chillen ©axelporsch@hagenbeck

Papa Odin beim chillen ©axelporsch@hagenbeck

Papa Odin macht gern mal ein nachmittägliches Päuschen, dass aber spontan beendet wird, wenn zu einer bestimmten Uhrzeit die Tierpfleger mit klappernden Eimern anrücken, die mit leckerem Fisch bis zum Rand gefüllt sind. Erstaunlich, wie behende und mit welcher Eleganz die mächtigen Körper sich in Richtung Futterstelle bewegen können, um sich die fischigen Leckereien einverleiben zu können. Es ist nicht nur ein Spektakel für die vielen Zuschauer sondern auch ein Training der Walrösser, bei dem Pfleger Dirk Stutzki und seine Kollegen sich auch genauer über den Zustand und die Befindlichkeit der Tiere informieren können.

Ein Tag im Tierpark Hagenbeck ist Urlaub pur und wenn man dann seine Eindrücke noch mit einigen schönen Fotos festhalten kann, ist es um so nachhaltiger.

Doch was passiert mit den fotografischen Impressionen später? Familiäre Dia-Abende sind ja nicht mehr so angesagt, aber preisgünstige Printouts und Fotobücher der Firma CEWE  in den unterschiedlichsten Formaten sind sind durchaus adäquate Alternative. Ich wollte nicht warten und besuchte daher am nächsten Tag beim Stadtbummel eine Filiale der Firma Budnikowsky aufgesucht und an einer CEWE Fotostation sofort einige Printouts gemacht. Einfach die SD-Card hineingesteckt, Bildauswahl getroffen und zack, ausgedruckt, bezahlt und am Abend der Liebsten in Berlin unter die Nase gehalten: „Siehste Darling, dies wäre Dein Preis gewesen“.

Wer es noch exquisiter haben möchte, um Freunde zu beeindrucken oder ein repräsentatives Buch im Regal zu haben, sollte sich einfach mal mit dem Thema CEWE-Fotobuch beschäftigen:

CEWE Fotobuch – „ganz persönlich“

Mit seinen Fotos (ob Familienfeier, Scheidung, Zoobesuch…) ein einmaliges CEWE-Fotobuch zu erstellen ist nämlich viel einfacher, als man sich vorstellen kann. Man muss kein Grafiker sein, denn auch für nicht so geübte Menschen ist es keine unüberwindbare Hürde. Die Firma CEWE hat daher in den Outlets Ihrer Handelspartner, in Hamburg zum Beispiel bei der Firma Budnikowsky, ihre bekannten CEWE Fotostationen aufgestellt, an denen nicht nur Sofort-Fotos produziert, sondern auch Fotobücher bestellt werden können.

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Hagenbeck – ein „Kunstwerk“ vieler Generationen

Der Ursprung
1848 Der Fisch-Händler Gottfried Claes Carl Hagenbeck stellt sechs Seehunde in Hamburg St. Pauli aus.
1863 Hagenbeck betreibt er ein kleines Tierhandelsgeschäft in Hamburg, Spielbudenplatz 19.
1866 
übernimmt der älteste Sohn, Carl Hagenbeck, das Geschäft des Vaters. Rasch baut er es aus und macht es zum größten Tierhandelshaus der Welt. Er eröffnet am Neuen Pferdemarkt 13 „Hagenbeck´s Thierpark“.
1875 Mit einer Familie aus Lappland beginnen die „großen Völkerschauen“. Es folgen Nubier, Inuits, Massais und andere.
1887 Carl Hagenbeck eröffnet seinen ersten Zirkus.
1892 
tritt eine Löwengruppe im Pariser Nouveau Cirque auf. Hagenbeck hat die Raubkatzen nach seiner Methode der „zahmen Dressur“ ausgebildet.
1896 entwickelt er die erste gitterlose Freianlage der Welt und meldet sie an zum Patent. Er erfindet auch ein transportables Freigehege: Mit dem „Nordland Panorama“ geht er auf Reisen.

Der Anfang
1907 
eröffnet der erste gitterlose Tierpark der Welt in Stellingen – damals noch ein preußisches Dorf vor den Toren Hamburgs. Die Idee der artgerechten Präsentation exotischer Tiere in ihren natürlichen Lebensraum ist damals revolutionär und bis heute wegweisend. Viele zoologische Gärten ahmen sie nach. Die Söhne Heinrich und Lorenz Hagenbeck führen das Lebenswerk ihres Vaters weiter.
1916 
Lorenz gründet den neuen Circus Carl Hagenbeck. Er bereist fast die ganze Welt und macht den Namen der Familie bekannt.
1943 
hat der Krieg den Tierpark in Stellingen komplett zerstört. Doch die Familie Hagenbeck und die nachfolgenden Generationen bauen ihn mit enormem Einsatz wieder auf. Schöner und größer denn je entsteht er neu.

Die jüngere Vergangenheit 
1997 
Seit dem 10. Februar ist der gesamte Tierpark Hagenbeck in die Denkmalliste der Stadt Hamburg eingetragen. Der Schutz kulturhistorischer Baudenkmäler verbindet sich hier mit den Herausforderungen, die das 21. Jahrhundert an einen modernen zoologischen Garten stellt.
2003 
verändert sich das Gesicht des Tierparks entscheidend. Es ist der größte Umbau seit 60 Jahren: Der Haupteingang wird an die Koppelstraße verlegt, ein nepalesischer Pagoden-Tempel schmückt den neuen Zugang, der nun ganz nah an der U-Bahnstation Hagenbecks Tierpark liegt. Das historische Jugenstil-Tor bleibt neben dem Bären-Gehege als historisches Ensemble erhalten.
2006
 Im November eröffnet der Tierpark seine neue Elefanten-Freilaufhalle – ein wichtiger Schritt für die möglichst naturnahe Haltung einer Elefantenherde. Die Besucher können die Tiere nun auch bei schlechtem Wetter und im Winter in der Herde erleben.
2007 
Im Mai feiert der Tierpark Hagenbeck sein einhundertjähriges Bestehen und weiht seine neue, wetterunabhängige Ganzjahres-Attraktion ein: das Tropen-Aquarium Hagenbeck. 
Im Sommer folgt der erste Spatenstich für das vierte Standbein des erheblich gewachsenen Unternehmens: Der Bau am Lindner Park-Hotel Hagenbeck beginnt.
2009 
Nach knapp zwei Jahren Bauzeit wird das Lindner Park-Hotel Hagenbeck im Mai eröffnet.
Seit der Eröffnung des Tierparks war die historische Eismeer-Anlage Heimat für Tiere der Arktis und der Antarktis. Doch nach über hundert Jahren war dieses unverwechselbare Panorama so baufällig, dass die Anlage abgerissen werden musste. Im November 2009 wurde der erste Spatenstich für das neue Eismeer gesetzt.
2011 
Das Lindner Park-Hotel Hagenbeck gewinnt den Publikumspreis der Internetplattform HolidayCheck als „Beliebtestes Hotel Deutschlands“.
2012 
Am 5. Juli wird das neue Eismeer eröffnet. Mit dem Einzug von Neseyka lebt nun auch wieder ein Walross in Hamburg, das einzige in Deutschland.
2013 
Im März erfüllt sich für Hagenbeck ein Herzenswunsch: Mit Einzug einer 4-köpfigen Walrossgruppe aus dem Zoo von Moskau ist der Grundstock für eine Zucht gelegt.

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