Von Hagenbeck nach Hellabrunn – Hamburgs Löwenbabys an der Isar

Als vor knapp einem Jahr die beiden Löwenbrüder Batou und Bandele im Hagenbecks Tierpark das Licht der Welt erblickten, ahnten sie wohl nicht, wohin die Reise sie zehn Monate später führen würde. Während die Mama Tembesi und die beiden Schwestern Naledi und Sakina weiterhin die Besucher in Hamburg erfreuen, mussten die beiden jungen Männer in einen anderen Tierpark umziehen – nach Hellabrunn in das dortige Dschungelzelt.

„Es stellen sich vor, Batou und Bandele…“

Am Dienstag den 27. März 2012 wurden die beiden „jungen Männer“ das erste Mal der Münchner Öffentlichkeit präsentiert. Im Freigehege schenkten die Paten, TSV 1860 Präsident Dieter Schneider und Trainer Reiner Mauerer mit den beiden Spielern Daniel Bierofka, und Benny Lauth, erst einmal einen Fußball, auf den sich Batou und Bandele mit Freuden stürzten. Sie würdigten das Geschenk auf ihre ganz eigene Weise: Innerhalb von Minuten wurde aus dem Ball ein Fetzen Leder.

In der knappen Woche, die sich die beiden Löwen in Hellabrunn eingelebt haben, wurde aus den schüchternen „Jungs“ zwei echte kleine Racker. Beste Vorausetzungen für die Pläne des Münchner Tierparkchefs Andreas Knieriem. Nach dem tragischen Tod der beiden Weibchen Inka und Tombi, möchte Knieriem ein neues Löwenrudel entstehen lassen. Wenn Batou und Bandele in zwei Jahren ausgewachsen sind und ihre erste richtige Mähne präsentieren, werden neue Weibchen gesucht, die sie dann so richtig beeindrucken dürfen und wer weiß, vielleicht geht es dann ganz schnell mit dem nordischen Nachwuchs an der Isar!

Neue Namen für die Neu-Münchner

Einziger Wehrmutstropfen für die Hamburger: Die beiden Jungs werden in München noch einen anderen Namen erhalten. Wie Batou und Bandele dann heißen werden?! Das will der Tierpark-Chef Andreas Knieriem noch nicht verraten. Nur soviel: „Die Namen werden zu Hellabrunn und München passen!“

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