Alternative Antriebstechniken – Lamborghini stellt Hybridauto vor!

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Das Konzeptfahrzeug von Lamborghini, ein 5,2 Liter-V10-Benziner mit Hybridantrieb, ist der Hingucker auf dem Pariser Autosalon, der noch bis zum 19. Oktober stattfindet. Denn erstmals bietet auch die VW-Konzerntochter ein Hybridauto an. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen 610 PS werden im Asterion LPI 910-4 noch weitere 300 PS von drei E-Motoren generiert.

Asterion LPI 910-4 – durchschnittlicher Verbrauch von 4,1 Litern je 100 Kilometer

Die Lamborghini Studie fährt lautlos und ist runder als ihre Vorgänger. Und selbst beim Namen bricht Lamborghini mit seiner Tradition – das Hybridauto heißt Asterion. Er ist der erste Lamborghini, der elektrisch fährt. Mit maximal 125 km/h und einer Reichweite bis zu 50 Kilometer erfolgt der Antrieb über einen Plug-in-Hybridantrieb. Zwar könnten Lamborghini Fahrer damit in Zukunft ein paar Öko-Punkte sammeln, doch das Auto wird vermutlich niemals in Serie gehen. Wenn, dann wird diese Antriebstechnik in naher Zukunft eher in Geländewagen zum Einsatz kommen. Mehr Infos zu der Lamborghini Studie liefert dieses Portal.

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Ladestation für E-Autos © istock.com/mseidelch

Hybridantrieb – Was ist das überhaupt?

Ein Hybrid-System, wie es zum Beispiel im oben genannten Asterion Verwendung findet, ist eine Kombination aus zwei unterschiedlichen Antriebsarten: einem Elektromotor und einem Benzinmotor. Dabei wird noch einmal unterschieden zwischen parallelem und seriellem und parallelem Hybrid. Beim seriellen Hybridantrieb betreibt ein Ottomotor einen Generator und die erzeugte Energie wird gleich an die Räder geleitet. Der parallele Hybrid hingegen setzt beide Motoren ein und erreicht so seine optimale Leistung. Fährt das Fahrzeug langsam, zum Beispiel beim Anfahren, gibt die in der Hochspannungsbatterie gespeicherte Energie diese an den Generator weiter, der wiederum damit die Räder antreibt. Fordert der Fahrer mehr Leistung und tritt das Gaspedal mehr durch, schaltet sich hingegen der Benzinmotor automatisch zu und treibt wiederum den Generator an. Dieser leitet anschließend die Kraft an die Antriebsräder weiter. Lässt der Fahrer nun das Gaspedal los, erfolgt eine Speicherung der erzeugten Energie in der Hochspannungsbatterie, von wo sie wieder im passenden Moment an den E-Motor abgegeben wird.

 

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