Mehr Radwege für Hamburg

Demonstation für Pop up Radweg in Hamburg. Demonstrant hält Plakat hoch.Greepeace Hamburg fordert mehr Radwege in Hamburg (c) Greenpeace

Mehr Autoverkehr nach Corona? Der Radentscheid Hamburg und Greenpeace-Gruppe Hamburg wollen mit einem Pop up Radweg am Neuen Kamp ein Zeichen setzen.

Passend zu den den Corona-Lockerungen und den immer noch laufenden Koaliationsverhandlung von SPD und den Grünen standen letzten Samstag Demos auf dem Programm. Der Radentscheid Hamburg und die Greenpeace-Gruppe Hamburg demonstrierten am letzten Samstag für mehr Platz für Fuß- und Radwege mit der Einrichtung eine Pop Up Radweges auf dem Neuen Kamp im Schanzenviertel. Dafür wurde die rechte Fahrspur in östlicher Richtung vom Autoverkehr abgetrennt und auf knapp 200 Metern symbolisch für Radfahrerinnen geöffnet.

„Da viele Menschen sich auf dem Fahrrad im Hamburger Straßenverkehr unsicher fühlen und durch die Corona-Krise den ÖPNV meiden möchten, setzen sie sich aktuell lieber ins Auto. Hamburg drohen dadurch bis zu 7 Mio. zusätzliche Pkw-Personenkilometer mit bis zu 366.000 Tonnen zusätzlicher CO2-Belastung pro Jahr“,

sagt Caroline Simonis (Öffentlichkeitskoordinatorin der Greenpeace-Gruppe Hamburg.
Demonstranten richten Pop up Radweg in Hamburg ein
Greenpeace-Gruppe Hamburg richtet einen Pop up Radweg am Neuen Kamp ein
(c) Greenpeace

Die Initiatoren sind sich sicher, dass die Aktion zeigt, wie leicht die Stadt selbst aktiv werden könnte, um einen Verkehrskollaps in Zeiten von Corona zu verhindern.

Das Problem, viele wechseln vom öffentlichen Verkehrsmittel aufs Auto. Hamburg braucht sicherlich vieles, aber ganz sicher nicht mehr Autoverkehr. Eine gute Fahrradinfrastruktur ist ein sehr wirksames Gegenmittel gegen den Verkehrskollaps samt Lärm und Abgasen. Doch die muss entwickelt, geplant, finanziert und gebaut werden. Daran hapert es immer noch.

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