Auto-Leasing wird immer beliebter – Die Vorteile und Arten des Leasings im Überblick

Der neue Audi SUV Q8 - HeckansichtEine Audi Q8 © ganz-hamburg.de

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Das Auto-Leasing erweist sich für immer mehr Menschen als lohnenswerte Alternative zu einem klassischen Neuwagenkauf. So schlagen selbst neuwertige Fahrzeuge samt fortschrittlicher Technik mit niedrigen Monatsraten zu Buche. Wir gehen in unserem heutigen Artikel auf die wichtigen Leasing-Arten ein und verraten, warum sich das Auto-Leasing für viele Kunden besonders auszahlt.

So funktioniert das Auto-Leasing

Bei dem Fahrzeug-Leasing handelt es sich um das klassische Anmieten eines Fahrzeugs für eine festgelegte Dauer. Der Leasingnehmer erhält in diesem Fall die vollen Nutzungsrechte und muss im Gegenzug monatliche Raten an den Leasinggeber entrichten. Die Vertragslaufzeit beim Leasing rangiert häufig zwischen zwei und drei Jahren.

Die Höhe der monatlichen Leasing-Raten bemisst sich nach dem Neupreis, der Marke, dem Modell sowie der technischen Ausstattung des Fahrzeugs. Zudem können die monatlichen Raten zusätzlich gesenkt werden, indem der Leasingnehmer zu Beginn eine etwas höhere Einmalzahlung leistet. Wenn auch der Kunde das Auto während der Laufzeit beliebig nutzen darf, so bleibt das Leasingunternehmen jedoch der eigentliche Eigentümer des Fahrzeugs.

Weiterhin sind mit dem Nutzungsrecht auch diverse Verpflichtungen verbunden. So muss der Kunde sich um die Pflege des Fahrzeugs sowie um mögliche Reparaturen kümmern. Sobald die Vertragslaufzeit abgelaufen ist, wird das Fahrzeug wieder an das Leasingunternehmen überführt. In einzelnen Fällen wird den Kunden die Möglichkeit gewährt, das Fahrzeug nach dem Laufzeitende zu erwerben.

Volkswagen Autohaus in Hamburg Harburg
Automeile Harburg: Volkswagen Automobile © ganz-hamburg.de

Fahrzeug-Leasing zahlt sich auch für Privatpersonen aus

Während das Fahrzeug-Leasing in der Vergangenheit vorzugsweise von Unternehmen beansprucht wurde, möchten mittlerweile auch Privatpersonen von den Vorteilen des Leasings profitieren. Schließlich können dank niedriger Leasing-Raten auch hochpreisige Fahrzeuge und auch Camper sowie Micro Cars von Personen mit einem niedrigen Budget genutzt werden.

Die heutigen Leasingunternehmen stellen ihren Kunden eine große Auswahl fortschrittlicher Fahrzeuge zur Verfügung, sodass auch Luxusmarken nicht mehr nur Unternehmen vorbehalten sind. Zudem können die Kunden die Laufzeiten frei wählen und verschiedene Leasing-Varianten in Anspruch nehmen. Da sich immer mehr Leasinggesellschaften auf dem Markt positionieren, lohnt es sich, die einzelnen Anbieter eingehend miteinander zu vergleichen. So findet jeder Kunde die für sich passende Leasing-Option.

Die verschiedenen Leasing-Arten

Wer ein Fahrzeug leasen möchte, der kann zunächst zwischen verschiedenen Leasing-Arten wählen. Zu den wichtigsten Leasing-Modellen gehören das Kilometer- sowie das Restwertleasing.

Beim Kilometerleasing von kalkulierbaren Kosten profitieren

Bei dem Kilometerleasing werden die monatlichen Raten anhand der Fahrleistung ermittelt. Mit steigender Anzahl der zurückgelegten Kilometer erhöhen sich auch die Leasingraten. Bei Vertragsabschluss wird daher eine Obergrenze bestimmt, die mit dem späteren Kilometerstand abgeglichen wird.

Allerdings,übersteigt der tatsächliche Kilometerstand den festgesetzten Wert, muss eine Nachzahlung für die Mehrkilometer entrichtet werden. Im Falle einer niedrigeren Laufleistung erhält der Kunde nach der Rückgabe des Fahrzeugs eine Rückzahlung von dem Leasingunternehmen.

Der Vorteil dieser Leasing-Variante besteht insbesondere in den gut kalkulierbaren Kosten. Allerdings bleibt das Kostenrisiko nur dann gering, wenn der Leasingnehmer sein Fahrverhalten auch realistisch einschätzen kann.

Gut zu wissen:
Bei den meisten Kilometerleasing-Verträgen existiert ein Toleranzbereich von rund 2.500 Kilometern für Mehr- und Minderkilometer. Sofern sich die Abweichung innerhalb dieses Rahmens bewegt, werden in der Regel keine Nach- oder Rückzahlungen fällig.

Beim Restwertleasing spielen viele Faktoren eine Rolle

Bei dem Restwertleasing hängt die Höhe der Leasing-Raten nicht von der Laufleistung, sondern von dem geschätzten Restwert des Fahrzeugs nach Laufzeitende ab. Während die monatlichen Raten bei einem hohen Restwert vergleichsweise niedrig ausfallen, geht ein niedrig angesetzter Restwert mit hohen Monatsraten einher.

Nach dem Ende der Vertragslaufzeit wird der Wert des Fahrzeugs schließlich von einem Gutachter geschätzt und es erfolgt eine abschließende Abrechnung. Sollte der Restwert des Autos höher ausfallen als der vertraglich festgelegte Wert, erhält der Kunde eine Rückzahlung. Bei einem niedrigeren Restwert muss der Kunde den Differenzbetrag begleichen.

Daher ist diese Art des Auto-Leasings mit einem sogenannten Restwertrisiko verbunden, das sich häufig nur schwer abschätzen lässt. Schließlich wirken sich nicht nur etwaige Fahrzeugmängel, sondern zudem auch Gesetzesänderungen sowie das allgemeine Marktgeschehen auf den Wert eines Autos aus.

Unser Tipp:
Einige Leasingunternehmen werben bei dieser Leasing-Art mit besonders niedrigen Monatsraten. Allerdings müssen die Kunden in diesem Fall nicht selten hohe Nachzahlungen in Kauf nehmen. Daher ist es wichtig, im Vorfeld einen realistischen Restwert für das Fahrzeug anzusetzen.

Fazit: Ein prüfender Blick auf die Vertragskonditionen lohnt sich

Wer einen klassischen Fahrzeugkauf umgehen möchte, der kann sein Traumauto auch ganz einfach leasen. Dank der monatlichen Raten sind neuwertige Fahrzeuge auch für Personen mit einem niedrigen Eigenkapital verfügbar. Dennoch gehen die Kunden nur dann auf Nummer sicher, wenn sie sämtliche Angebote im Vorfeld genau prüfen.

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