Geflegte Fortbewegung bei der dritten Hamburger Petrolheads Trophy 2022

Ein Bentley von 1928 startet am Hotel The Fontenay Hamburg zur einer RallyeBentley Speed Six von 1928 beim Start am The Fontenay (c) Henke Relations / Mario Roman

Horsepower in the Spotlight

Nun über den Tankrabatt mussten sich die Teilnehmer der dritten Hamburger Petrolheads Trophy relativ wenig Gedanken machen. Wenn ein klassischer Aston Martin, Lagonda und Mercedes 300 SL Gullwing auf eine Tankstelle fährt, dann wird die Kreditkarte schon warm. Zur dritten Auflage der Hamburger Petrolheads Trophy am 20. August 2022 fand sich mit 30 Fahrzeugen ein interessantes Startfeld, das fast 100 Jahren automobile Historie umfasste, vor dem The Fontenay zum Start ein.

Die drei Wertungsklassen Classic Cars & Youngtimer, Sport & Luxury, Electro& Hybrid vereinigen damit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft indem bunten Starterfeld. Das Einladungsgremium setzte sich aus York Prinz zu Schaumburg-Lippe (York Watches), Christian Dunger (WDI AG), Gunnar Henke (Henke Relations GmbH), Heiko Harms (affinis AG) und Jochen James Fischer (Fischer Relations/Fischer Private Equity Investments) zusammen.

Die Hamburger Petrolheads Trophy

Bei der Petroheads Trophy geht nicht um Leistung, sondern um Fahrvergnügen, den offenen Austausch untereinander und das gemeinsame Erlebnis. Die Tagesausfahrt mit insgesamt 270 km Streckenführung wurde mit leicht zu lösenden Aufgaben und Prüfungen aufgelockert, sodass am Abend ein Gesamtsieger-Team geehrt wurde. Vom Start an der Außenalster aus ging es schnell raus aus Hamburg und über landschaftlich schöne Nebenstrecken der holsteinischen Schweiz zur Mittagspause im fürstlichen Gut Panker. Hier erwartete die Teilnehmer ein Barbecue mit Produkten regionaler Manufakturbetriebe, eine gemütliche Atmosphäre und währenddessen der Ausblick auf die Pferdekoppeln des Gutes.

Die zweite Etappe der Petrolheads Trophy endete am Golfclub Großensee mit Champagner und Fingerfood. Das abschließende Abendessen mit Pokalvergabe fand auf Hamburgs längster Elbterrasse
in der Eventlocation „Am Kai” statt. Die Sängerin Kat Wulff und DJ JESUS sorgten für den musikalischen Rahmen. Bei der Tombola freuten sich die Teilnehmer über hochwertige Preise der Partner & Sponsoren. Den Gesamtsieg der Trophy sicherten sich Moritz Stich und Günter Freimuth im Porsche Carrera 4S Cabriolet von 2011.

Gruppen Bild
Einladungsgremium der dritten Hamburger Petrolheads Trophyv.l. Gunnar Henke, Jochen James Fischer, York Prinz zu Schaumburg-Lippe,
Christian Dunger, Gunnar Henke und Heiko Harms (c) Henke Relations / Mario Roman

Über Petrolheads

Petrolhead kann man nicht werden, das ist man. Es ein ganz bestimmter Lebensstil und intensives Lebensgefühl, das einen Petrolhead, fast immer ein Mann, auszeichnet. Die Leidenschaft für automobile Freiheit, die Schönheit von Technik, Design, Originalität und Perfektion ist der gemeinsame Nenner. Der Geruch von Benzin, das Öl an den Fingerkuppen und das leise Klirren der Werkzeuge in einer Werkstatt fasziniert sie.

Für einen Petrolhead ist die ideale Verbindung von zwei Punkten, nicht die Gerade, sondern die Kurve. Petrolheads bevorzugen Classic Cars, Youngtimer und ikonische Neuwagen. Es geht um Charakter, Performance und stilvolle automobile Kultur. Ein echter Petrolhead protzt nicht, er würde nie aufgemotzte gepimpte Autos fahren. Er sucht das Unikat, fährt und erhält es. Die Szene tritt sich häufig, fährt Rennen, macht Ausflüge und misst sich bei Ralleys. Dazu kommt ein reges gesellschaftliches Leben, denn man weiß zu feiern und zu genießen.

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