Urban Charging Hub: Überdacht und mitten in Hamburg, laden wie tanken

Karl Eberhard Hunke bei einer EröffnungKarl Eberhard Hunke, Vorstand der CutPower öffnet symbolisch den Urban Charging am Alten Wall (c) CutPower

Der Hamburger Nachhaltigkeitsinvestor CutPower weihte seinen ersten Urban Charging Hub in Hamburg ein: Schnelles und komfortables Laden für die E-Mobility.

Hamburg am 24. Februar 2022, zwar feiern wir im Norden nicht Weiberfastnacht, Hamburger brauchen solches merkwürdiges Brauchtum nicht, doch der gestrige Tag wird uns durch den Beginn von Putins Ukrainekrieg leider noch lange unangenehm in Erinnerung bleiben, denn er hat eine Zeitenwende, die wohl eher wenig Gutes verheißt eingeleitet.

Nachhaltige Investitionen in die Infrastruktur

Das politische Ziel, die Mobilität nachhaltiger und emissionsarmer zu machen lässt sich momentan nur mit E-Mobility erreichen. Doch zur Durchsetzung braucht es stabile leistungsfähige Infrastruktur. So war es guter Anlaß, dass der Hamburger Nachhaltigkeitsinvestor und Ladeinfrastrukturbetreiber CutPower seinen ersten Urban Charging Hub gestern eröffnete. Der Hamburger Hub am Alten Wall 40 vor dem ehemaligen Sofitel Hotel, das aktuell umgebaut wird, ist der Auftakt einer innovativen, innerstädtischen Komfort-Ladepark-Serie, die CutPower bereits in weiteren Großstädten – zunächst in Deutschland – plant.

Der Punkt ist gut gewählt, in ein paar Jahren wird hier das trendige Lifestyle Hotel ‘The Hoxton’ eröffnen. Die edle Shoppingmeile Neuer Wall, die Stadthöfe, das Passagenviertel sind nah und auch gastronomisch nimmt das Quartier einen enormen Aufschwung. Wenn mit seinem E-Auto den High-Power-Ladepark ansteuert, der kann mit einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt superschnell zu laden. Dabei verspricht CutPower laden wie Tanken an vier superschnellen Ladepunkten gleichzeitig.

Ansonsten kann man feststellen, das Konzept stimmt: Die Station ist barrierefrei, regengeschützt überdacht und mit einer großzügigen Auffahrt versehen. Nachts ist der Ladepunkt beleuchtet und zur Sicherheit gibt es eine Videoüberwachung. Im Umkreis gibt es Cafés und Coffeeshops oder man macht einen kleinen Schaufensterbummel.

Karl Eberhard Hunke an der Ladesäule © Norbert Schmidt

Kein Wunder das Karl Eberhard Hunke, Vorstand der CutPower AG, auf den neuen Hamburger Urban Charging Hub stolz ist:

„Wir haben mit dem Urban Charging Hub eine ‘Wohlfühl-Location’ geschaffen, an der jedes Elektrofahrzeug nicht nur superschnell, sondern auch in erstklassiger Umgebung laden kann. Dank der großzügigen Gegebenheiten und der Flexibilität unseres Partners Art-Invest Real Estate konnten wir unser Konzept an diesem einzigartigen Standort mitten in der Hamburger City umsetzen. Für Hamburg ist das ein Meilenstein, denn bislang gab es eine derartige High-Power-Ladestation nur im Randgebiet, fern ab von Shopping- oder Gastronomieangebot der City. Und das wichtigste ist: Unsere Ladepunkte funktionieren auch Tag und Nacht!“

Hohe Investitionen in einen Urban Charging Hub

Rund eine halbe Million Euro wurde in die Technik investiert. Die Ladekabel sind oben aufgehängt, da braucht es keine Kraft um schwere Kupferkabel zu bewegen, außerdem werden sie so nicht schmutzig. Dazu kommt ein bedienfreundliches stabiles Abrechnungssystem. Wer ein E-Auto nutzt weiß, dass ist leider noch nicht selbstverständlich. Auch wenn die Stadt Hamburg das Projekt positiv begleitet hat, der Urban Charging Hub wurde komplett privat finanziert und auf privaten Grund (Art-Invest Real Estate) errichtet. Eine Tatsache, auf die man schon etwas stolz sein kann.

Money Safer Tipp

Und wer zwischen 20:00 und 08:00 Uhr den Urban Charging Hub zum Laden ansteuert, lädt zum vergünstigten “Mondscheintarif” von 59 Cent pro Kilowattstunde (sonst 69 Cent).

Über CutPower

CutPower bietet als nicht börsennotierte, konzernunabhängige Aktiengesellschaft im Sektor Klimaschutz unterwegs und in Deutschland, Österreich, Schweiz und in Luxemburg als Investor, Projektentwickler sowie Provider aktiv. Schon heute ist man deutscher High-Power-Charging-Park Marktführer. Bis 2025 will der unabhängige Nachhaltigkeitsinvestor über 1.000 Komfort-Ladeparks errichten. Partner sind hier u.a. die ARAL AG oder Burger King Deutschland (mit dem Konzept Charge & Dine). Zusammen mit Immobilienwirtschaft werden smarte Konzepte für Mieter und Besucher entwickelt.

Wobei man wissen sollte: Leistungsfähige Ladesäulen benötigen die entsprechenden leistungsfähigen Stromleitungen und dafür sind die Stromversorger verantwortlich. CutPower auf eigenes Risiko in sinnvolle Effizienz- und Nachhaltigkeits-Projekte im Umfeld der Energie- und Mobilitätswende.

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