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Was ist beim Auto-Leasing zu beachten – Nützliche Tipps

Audi terminal von Auto Wichert in Langenhorn

Die deutsche Bevölkerung zeichnet sich durch eine innige Liebe zu Autos und dem Streben nach lukrativen Investitionen aus. Leider sind diese beiden Leidenschaften nicht immer vereinbar. Schließlich ist der Wertverlust eines Neuwagens enorm und nach etwa drei Jahren haben sich rund 35 Prozent des ursprünglichen Werts in Luft aufgelöst. 

Glücklicherweise ist der Kauf eines Neuwagens nicht die einzige Möglichkeit, ein brandaktuelles Auto zu fahren. Durch das Auto-Leasing genießt man die Vorteile eines schicken Fahrzeugs, ohne die Anschaffungskosten übernehmen zu müssen. Bevor man sich jedoch auf dieses Geschäftsmodell einlässt, gilt es einige nützliche Tipps und Tricks zu verinnerlichen.

Wie funktioniert Auto-Leasing?

Das Auto-Leasing wird häufig mit der Miete verglichen: Der Leasingnehmer wendet sich an eine Leasinggesellschaft – wie zum Beispiel Mivodo.com – mit dem Wunsch ein Auto für einen bestimmten Zeitraum zu fahren. Dafür wird ein Leasingvertrag aufgesetzt, der Details zur Laufzeit, Konditionen und Leasingrate beinhaltet. Die zu verrichtenden Kosten stehen in Abhängigkeit zur Automarke, dem Modell, dem Equipment und dem Neupreis des Fahrzeugs. 

Weiterhin kann sich der Leasingnehmer wählen, ob er sich für das Kilometer- oder Restwertleasing entscheiden möchte. Während das Hauptaugenmerk beim Kilometerleasing auf der zulässigen Kilometeranzahl liegt, muss beim Restwertleasing am Ende der Vertragslaufzeit noch ein vereinbarter Restwert des Autos vorliegen. 

Mini Hamburg – Friedrich-Ebert-Damm © ganz-hamburg.de

Diese 5 Leasing-Tipps sollte man beachten

Das Auto-Leasing ist eine innovative Möglichkeit, um das eigene Traumauto zu fahren, ohne Besitzer zu sein. Um eine Kostenfalle zu verhindern, sollten dennoch einige Ratschläge beherzigt werden:

Gesamtkosten errechnen

Es gibt immer wieder Anbieter, die potenzielle Kunden mit Tiefpreisen anlocken möchten. Hier sollte man besonders vorsichtig sein. Denn in den meisten Fällen erwartet die Leasingnehmer eine böse Überraschung. Während seriöse Dienstleister sehr transparent mit den Kosten umgehen, teilen weniger aufrichtige Anbieter die Gesamtkosten in die monatliche Leasingrate und eine einmalige Sonderzahlung auf. Letztendlich können die Gesamtkosten somit teurer kommen als bei anderen Leasinggesellschaften. 

Die richtige Vertragslaufzeit

Die Dauer eines Leasingvertrags beträgt in der Regel drei bis vier Jahre. Die meisten Leasinggesellschaften sind jedoch sehr offen für Vorschläge. Es ist allerdings wichtig zu wissen, dass ein vorzeitiger Ausstieg aus dem Vertrag ohne zusätzliche Kosten nicht möglich ist. Man sollte sich also im Voraus gut überlegen, welche Vertragslaufzeit man wählt. Hat man sich beispielsweise für einen Zweisitzer entschieden und benötigt ein Jahr später eher eine Familienkutsche, kann sich der Leasingvertrag zum selbstgebauten Gefängnis entwickeln. 

Welche Vertragsart?

Wie bereits angedeutet, unterscheidet man beim Auto-Leasing das Kilometer- und Restwertleasing. Die Wahl der passenden Variante sollte vom eigenen Nutzungsverhalten und den individuellen Bedürfnissen abhängig gemacht werden. Kann man absehen, welche Kilometeranzahl man in etwa in der Vertragslaufzeit benötigen wird, kann sich das Kilometerleasing lohnen. Ist dies nicht der Fall, kann man auf das Restwertleasing ausweichen.

Guter Versicherungsschutz

Es obliegt der Verantwortung des Leasingnehmers den passenden Versicherungsschutz für das geleaste Auto zu erstehen. Was auf den ersten Blick wie eine zusätzliche Arbeit wirken mag, ist tatsächlich ein großer Vorteil. Somit können nämlich die Rundum-Pakete der Leasinggesellschaft umgangen werden, die in der Regel sehr kostenintensiv sind. Nichtsdestotrotz sollte am Versicherungsschutz nicht gespart werden, schließlich umfasst der Vertrag nur kleine Reparaturen. Die restlichen Schäden müssen aus eigener Tasche bezahlt werden.

Absicherung vor der Rückgabe

Der Leasinggeber räumt dem Leasingnehmer eine vertragsmäßige Abnutzung ein. Das bedeutet, dass kleinere Kratzer, Beulen und Dellen durchaus ohne Probleme akzeptiert werden. Um sich vor einer saftigen Rechnung zu bewahren, sollte dementsprechend vor der Rückgabe ein umfassender Check angeordnet werden und alle notwendigen Reparaturen durchgeführt werden. 

Weiterhin bietet es sich an, einen Kfz-Sachverständigen zu beauftragen, um ein objektives Gutachten des Fahrzeugs zu erstellen. Dies kann den Leasingnehmer davor bewahren, mit falschen Mängeln und Schäden konfrontiert zu werden. 

Bert Olsen:
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