Alter Wall – neue Einsichten – Ju Schnees digitale Kunstinstallation

Alter Wall KunstobjektDigitales Kunstwerk von Ju Schnee im Alten Wall Copyright Art-Invest Real Estate MeetFrida

Die Berliner Künstlerin Ju Schnee zeigt die digitale Kunstinstallation Strolling Around in Kooperation mit MeetFrida vor der Kulisse von Hamburgs neuem Flanier-Boulevard.

Alter Wall? Was ist das und vor allem wo ist er in Hamburg. Nun so viel sei verraten direkt neben dem Rathaus und er führt von dort zum Rödingsmarkt. Aber, die Frage ist berechtigt, denn der Alte Wall lag lange Zeit wie in einem Dornröschenschlaf. Doch das ist seiner einiger Zeit vorbei. Das Bucerius Kunstforum, neue Restaurants und Cafés beleben die historische Hamburger Straße und auch Lifestyle, Fashion und Design-Geschäfte sorgen für einen hochwertigen feinen Einzelhandelsmix. Irgendwann ist auch die Agonie des Corona-Lockdowns vorbei und viele Menschen werden Hamburg als Städtereisende besuchen.

Ein Baustein für die Revitalisierung des Alten Walls sind anspruchsvolle Kunstinszenierungen gehören zum Alten Wall so selbstverständlich wie gehobene Gastronomie und feine Shopping-Erlebnisse. Ab Freitag, den 11. März 2022 können Besucher und Passanten auf dem Flanier-Boulevard Kunst erleben.

In Augmented Reality ist per Smartphone eine digitale Skulptur der in Berlin ansässigen Künstlerin Ju Schnee in erlebbar. So werden neue Perspektiven auf die historischen Kulissen des Alten Wall geboten. Die Kunstinstallation entstand in Kooperation mit der Hamburger Kunststiftung MeetFrida Foundation,

einer neuartigen Initiative zur Förderung von Künstlern und Künstlerinnen.

Der Weg zur Kunst im Alten Wall

Augen auf heißt es in den nächsten Wochen. Auf Höhe des Alten Wall 12 (Bucerius-Passage) findet sich ein Bodenaufkleber mit QR-Code. Über diesen kann mit Smartphone oder Tablet ganz unkompliziert die digitale Installation Strolling Around von Ju Schnee geöffnet werden. Mit nach oben gerichtetem Bildschirm kann das farbenprächtige und ungewöhnliche digitale 3D-Kunstwerk dann von allen Seiten mit dem Alten Wall im Hintergrund betrachtet werden. So vereint sich Augmented Reality mit denkmalgeschützter Architektur des zum „Bauwerk des Jahres 2020“ gekürten ikonischen Gebäude-Ensembles in dem früher die Hamburger Vereins- und Westbank ihren Sitz hatte.

„Kunst hat im Alten Wall von Beginn an eine herausragende Rolle gespielt. Denn Kunst hat die Kraft, Menschen zu begeistern und miteinander in den Dialog zu bringen. Wir befinden uns gerade in einer angespannten Zeit und möchten mit dieser Aktion einen positiven Impuls geben, die schöne Innenstadt von Hamburg zu besuchen.“

Martin Wolfrat, Head of Hamburg bei Art-Invest Real Estate.

Die Berliner Künstlerin Ju Schnee  vor Bildern
Die Berliner Künstlerin Ju Schnee Fotocredit Sandro Jäger

Über Ju Schnee

Ju Schnee hat in Graz studiert und lebt heute in Berlin. Sie hat vielfach in Deutschland und Österreich ausgestellt. In ihrer Kunst verschmelzen physische und virtuelle Welten, indem sie digitale Objekte in die reale Welt überträgt und umgekehrt. Ju Schnees Kunstwerke reichen von digitalen Animationen und NFTs über realistische Bilder in Öl bis hin zu Skulpturen.

„Ich wollte schon lange eine Augmented-Reality-Skulptur für den öffentlichen Raum schaffen und freue mich, dass dies nun am Alten Wall realisiert werden konnte. Mitten im Zentrum Hamburgs entsteht nun eine neuartige Verbindung von real und digital. Ich wünsche mir, dass die AR-Installation die Betrachterinnen und Betrachter inspiriert und überrascht“,

kommentiert Ju Schnee gegenüber ganz-hamburg.de ihre Installation.

Über die Kunststiftung MeetFrieda

Das Kunstprojekt entstand in Kooperation mit der Hamburger Kunststiftung MeetFrida, einer im Sommer 2020 gegründeten Initiative zur Förderung von ultra-contemporary Künstlern. Dabei verknüpft die Stiftung die Online-Galerie (www.meetfrida.art) mit Kunstaktionen im urbanen Umfeld wie Kunstplakaten, Augmented-Reality-Ausstellungen und Pop-up-Galerien. Denn an leerstehenden Läden, Büro- und Gewerbeflächen besteht kein Mangel Die Stiftung vertritt bereits über MeetFrida vertritt über 70 Künstler. Die Ziele sind ihnen neue Sichtbarkeit zu geben, neue Verkaufswege zu öffnen und Kunst aus dem geschmäcklerischen Ghetto zu holen in dem Menschen, die bislang wenig Verbindungen zur Kunst hatten, angesprochen werden.

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