Kunst im Lockdown – Galerie im Élysée präsentiert die Ergebnisse eines zweiwöchigen Atelierstipendiums

Gruppenbild mit Künstlern Galeristin Christa Block (2. von links) mit den dr3ei Künstlerinnen Corinna Weiner, Philippa Brück und Miriam Hilker (vl) Foto: Galerie im Élysée/ Barbara Kloth

Einen Freiraum schaffen für die Kunst im Lockdown – das war die Idee hinter dem Atelierstipendium,
zu dem Christa Block in das Grand Élysée eingeladen hatte. Die Galeristin und Kunstsammlerin
hatte Künstlerinnen und Künstler aufgefordert, sich für einen zweiwöchigen Aufenthalt in einem
von insgesamt drei Kunstzimmern zu bewerben und sich in diesem persönlichen und künstlerischen
Freiraum dem Thema „Hamburg im Lockdown“ malerisch anzunähern.

Unter den rund 60 Bewerberinnen und Bewerbern wurden Philippa Brück, Miriam Hilker und
Corinna Weiner von einer Jury ausgewählt und hatten die Zimmer im April für jeweils zwei
Wochen bezogen. Alle drei Künstlerinnen waren frei in der Umsetzung des Themas, einzige
Vorgabe war das gegenständliche Arbeiten und die Verarbeitung der Besonderheit der aktuellen
Situation. Jetzt, im Juni, wurden die insgesamt 45 Werke, die in dieser Zeit entstanden sind, in der
hoteleigenen Galerie im Elysée präsentiert.


„Die Pandemie und die damit einhergehenden Lockdowns haben die gewohnte Normalität zum
Stillstand gebracht und für die meisten von uns eine neue alltägliche Lebenswirklichkeit
geschaffen“, sagt Christa Block. „Ich wollte dieser Situation etwas Gutes abgewinnen. Wieso also
nicht einige der leeren Hotelzimmer nutzen, um Künstler zu fördern? Die Idee der Kunstzimmer
verbindet beides miteinander: meinen Wunsch, Künstler auch in diesen besonderen Zeiten zu
fördern und mit dem Thema ,Hamburg im Lockdown‘ ein Stück Zeitgeschichte einzufangen.“

von Angelika Fischer

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