Made auf Veddel: Der Weltschal hängt am Friedenstempel in Venedig

Der Weltschal hängt am Friedenstempel in Venedig, Flaggen aus vielen NationenMade auf Veddel: Der Weltschal hängt am Friedenstempel in Venedig (c) Layout Jan Thomsen

Ein schönes Bild und Zeichen der Hoffung, der Weltschal am tempio votivo della pace di Venezia setzt ein Friedenszeichen.

In Zeiten in denen zynische brutale Kriegsverbrecher scheinbar das Sagen haben, sie Tod, Not, Elend und Vertreibung über andere Länder bringen und Hungerkrisen gewissenlos entfesseln sind, auch wenn es nutzlos erscheint Zeichen die zum Frieden, dem gegenseitigen Respekt und Demokratie aufrufen wichtig.

Der Friedenstempel in Venedig erinnert an die gefallen Soldaten des 1. und 2. Weltkrieges. Aus heutiger Zeit unvorstellbar, so bedenkenlos das Leben von Millionen von Menschen zu opfern. Ein guter Platz um den Weltschal, das gestrickte Flaggenband, des Verein Made Auf Veddel für eine einzigartige Installation unter dem Leitsatz „Gemeinsam einzigartig“.

Bekanntlich ist Venedig während der Touristensaison alles andere als ruhig und wenig besucht. Der Weltschal kann bestens aus vom Markusplatz von vielen Touristen und Venedigbesuchern gesehen wird. Auch der Biennale Park liegt vis-á-vis. Das soziale Kunstwerk der Weltschal besteht aus 230 Flaggen, die zum Teil von UnterstützerInnen, MigrantInnen, ObdachlosenInnen und KünstlerInnen gestrickt und genäht wurden.

Die Flaggen werden an der Außenfassade und im Atrium des Tempios platziert. Im Atrium des Tempels findet zugleich eine informative Ausstellung über Made auf Veddel und das Projekt Weltschal statt. Die Befestigung des Schals ist anspruchsvoller als man gemeinhin denkt. Neben den Auflagen des Denkschutzes musste das Mikroklima der Lagune, mit heftigen thermischen Winden, vom venezianische Architekt Guido Jaccarino (Uni.S.VE Srl Architekturbüro) berücksichtigt werden.

Der Aufbau des Friedensschals wird vom 22. August – 25. August erfolgen. Die Eröffnung findet am 26. August 2022 statt. Bis Ende Oktober wird die Inszenierung zu sehen sein.

Über www.madeaufveddel.de


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