Geiht nich, gifft nicht! Junggesellenabschiede auf hanseatisch

JunggesellenabschiedBildrechte: Flickr P4287902 Crosa CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Am letzten Tag in Freiheit möchten viele Unverheiratete es nochmal richtig krachen lassen. Und den Junggesellenabschied verbringt man traditionellerweise ohne den künftigen Ehepartner, aber dafür im Kreise von guten Freunden oder Freundinnen. Diese lassen sich im Vorfeld meist einiges einfallen, damit die letzten Stunden als Junggeselle unvergesslich bleiben. Aber nicht immer wird dieses Ziel erreicht, denn oft sorgt der hohe Alkoholkonsum dafür, dass die Details des Abends eben doch vergessen werden. Moderne Junggesellenabschiede legen den Fokus daher nicht nur auf ein spaßiges Trinkgelage, sondern garantieren stattdessen auch ordentlich Action, sodass die Erinnerung daran unauslöschlich bleibt.

Junggesellenabschiede für Fortgeschrittene

Junggesellenabschiede erfreuen in Deutschland seit Jahrzehnten großer Beliebtheit. Zur Hochzeitssaison tänzeln dann angetrunkene Grüppchen, meist erkennbar an den einheitlich gestalteten T-Shirts mit lustigen Sprüchen, durch die Straßen, um es gemeinsam mit dem bald verheirateten Freund nochmal richtig krachen zu lassen. Zu Beginn ziehen die Feiernden mit einem Bauchladen bewaffnet Richtung Reeperbahn und landen am Ende des Abends häufig stark alkoholisiert in einer Bar, Disco oder in einem Strip-Club.

Besonders begehrt bei den feierwütigen Junggesellen sind die Bierbikes. Diese werden auch Thekenfahrrad genannt – dabei handelt es sich um ein Gruppenfahrrad, das zusätzlich oft mit einer Art Theke, einem Bierfass oder einer Musikanlage ausgestattet ist. „Geiht nich, gifft nich!“, also „Geht nicht, gibt’s nicht!“, scheint bei Junggesellenpartys das Motto zu sein. Aber wie ein Urteil des Hamburger Oberverwaltungsgerichtes nun bestätigte, geht auch an einem Junggesellenabschied eben nicht alles. Denn im Bezirk Mitte wurden die Bierbikes nun verboten.

Viele Junggesellen erwarten mittlerweile mehr als nur einen ordentlichen Alkoholrausch von ihrem letzten Tag in Freiheit. Und so trauert manch einer dem Bierbike nur wenig hinterher, denn mit einer XXL-Limousine kann man schließlich viel stilvoller die nächste Party ansteuern.

Die ganz harten Kerle lassen es beim Paintball oder auf dem Schießfest ordentlich krachen. Eine ordentliche Partysause darf natürlich auch nicht fehlen – sei es auf der Reeperbahn oder eine Beachbar-Tour. Doch bei einem straffen Programm kommt der Trauzeuge, der für die Umsetzung des Junggesellenabschieds zuständig ist, schnell ganz schön ins Schwitzen. Deshalb gibt es Unternehmen wie pissup.de, die einem nicht nur nicht nur bei der Organisation unter die Arme greifen, sondern auch eine große Anzahl verschiedener Event-Pakete für Junggesellenabschiede anbieten. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: Von adrenalingetriebenen Sportevents bis hin zu ausschweifenden Partyabenden.

Männer, die gern außerhalb Deutschlands ihren letzten Tag als Junggeselle feiern möchten, können diese Junggesellenabschiedspakete zum Beispiel auch für Amsterdam, Budapest oder Mallorca buchen. Geiht also doch!

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