Arbeiten in Hamburg: Erzieher und Pfleger gesucht

KindergartenkinderKindergarten Foto: pixabay.com / tolmacho CC0 Creative Commons

Nach Schule und Studium ist es gar nicht so leicht, den richtigen Weg am Arbeitsmarkt zu gehen. Umso wichtiger ist es, Ausschau nach offenen Stellen zu halten. Besonders groß ist die Nachfrage in Hamburg zum Beispiel nach Erziehern und Pflegern.

Arbeiten in der Hansestadt

Wer in Hamburg geboren und aufgewachsen ist, dem fällt es schwer, der Hansestadt den Rücken zuzuwenden. Die zweitgrößte Stadt Deutschlands bietet einen hohen Lebensstandard. Dies liegt nicht nur an der Nähe zur Nordsee, sondern auch daran, dass Hamburg aus wirtschaftlicher Sicht viel zu bieten hat. Die größten Arbeitgeber stammen aus dem Hotel- und Gastronomiesektor sowie aus dem Handels, dem Verkehrs- und Dienstleistungsbereich. Aber auch Erziehern und Pflegern kommt in der 1,8 Millionen großen Stadt eine immense Bedeutung zu. Immerhin gibt es in Hamburg nicht nur allgemein- und berufsbildende Schulen, sondern auch Sonderschulen, wie zum Beispiel die Sprachheilschule, und 19 Hochschulen. An die 200.000 Schülerinnen und Schüler wollen entsprechend betreut und ausgebildet werden. Dadurch gewinnt auch das Thema Weiterbildung in Hamburg an Bedeutung.

Nicht immer muss man den klassischen Weg von der Schule in die Ausbildung und anschließend in das Berufsleben gehen. Wer nach dem Studium nicht weiß, was er machen soll, kann über diverse Praktika in verschiedene Berufe reinschnuppern und schauen, ob er sich mit diesen identifizieren kann. Die entsprechenden Qualifikationen kann man sich dann über Seminare und Lehrgänge aneignen.

Erzieher und Pfleger händeringend gesucht

Natürlich macht es Sinn, bei der Frage nach der beruflichen Zukunft auch danach zu gehen, wo es viele freie Stellen gibt. Qualifizierte Pädagogen und Pfleger haben einen guten Stand in der Gesellschaft. Denn, wenn es um die Betreuung ihrer Kinder geht, sind Eltern anspruchsvoll. Das gilt nicht nur dann, wenn eine passende Einrichtung gefunden werden muss – auch das Auftreten der Erzieher und Pfleger ist von immenser Bedeutung. Da verwundert es nicht, dass in Hamburg ein gemeinsames Schulzentrum gebaut wird. Sobald der Neubau fertig gestellt ist, ziehen Berufsschule, eine Dreifachsporthalle und eine Kinderkrippe ein. Damit entstehen zahlreiche neue Arbeitsplätze für Erzieher und Pfleger.

Aber auch sonst sieht der Arbeitsmarkt in Hamburg für Erzieher und Pfleger gut aus. Die Stadt versucht kontinuierlich, ihr Angebot an städtischen Einrichtungen weiter aufzustocken. Erzieher sowie Pfleger haben aber auch in kirchlichen Kindergärten und Stiftungen, wie dem Roten Kreuz oder der AWO, gute Chancen auf einen Arbeitsplatz. Je nachdem, welche Ausbildung man genossen hat, kommen in Hamburg auch freie Stellen als Sozialpädagoge in psychiatrischen Kliniken oder Sozialvereinen infrage.

Berufliche Neuorientierung erwünscht?

Nicht jeder besitzt bei der Berufswahl ein gutes Händchen. Das ist aber nicht weiter schlimm, gibt es über Weiterbildungen doch die Möglichkeit, letztendlich doch noch den Traumberuf zu finden. Wer gerne mit Kindern arbeitet oder pflegebedürftigen Menschen helfen möchte, sollte darüber nachdenken, sich zum Erzieher oder Pfleger umschulen zu lassen.

Auch später empfiehlt es sich, am Ball zu bleiben. Um immer auf dem neuesten Stand zu sein, sind Weiterbildungen eine gute Möglichkeit. So können die eigenen Fachkenntnissen neben der beruflichen Tätigkeit aktualisiert oder erweitert werden.

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