Das Siegel TOP-Ausbildungsbetrieb gibt Sicherheit und bürgt für eine gute Ausbildung

Auszubilddende in der GastronomieDie DEHOGA Hamburg führt das Siegel: TOP-Ausbildungsbetrieb ein Foto: HOGA Berlin Service GmbH/Top Ausbildungsbetrieb

Mit dem Gütesiegel TOP-Ausbildungsbetrieb wird die Suche nach einem guten Ausbildungsplatz in der Hamburger Gastronomie und Hotellerie einfacher

Wenn die Hamburger Gastronomie und Hotellerie ein gemeinsames Problem hat, dann ist die Mitarbeitergewinnung. Viele Betriebe haben Vakanzen und können auch Ausbildungsplätze nicht besetzen.

Dabei ist der Stellenmarkt gut, schnell kann man im Job wachsen, mehr Verantwortung übernehmen und Karriere machen. Außerdem, kaum eine Branche ist so vielfältig und international. Ausbildung in Hamburg, nächstes Jahr Singapur und danach auf einem Kreuzfahrtschiff in Karibik oder Mittelmeer. Internationales Arbeiten ist einfach und fördert die Karriere.

Eine positive Folge für Bewerber, die Hotellerie und Gastronomie arbeiten mit viel Kraft, Elan und Einsatz an der Verbesserung der Ausbildung und den Arbeitsbedingungen. Und es hat sich schon einige getan.

Das Siegel: TOP-Ausbildungsbetrieb

Auch auf Verbandsebene tut sich was, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) präsentierte aktuell das neue, bundesweit einheitliche Ausbildungs-Gütesiegel „TOP-Ausbildungsbetrieb“. Es zeichnet besonders engagierte Ausbildungsbetriebe aus dem Gastgewerbe aus.

Logo der DEHOGA für gute Ausbildung
DEHOGA Logo Top Ausbildungsbetrieb

Für Jugendlich und ihre Eltern ist das Siegel „TOP-Ausbildungsbetrieb“ ein Hinweis, dass hier ein Ausbildungsbetrieb nicht nur zur Persönlichkeit des zukünftigen Auszubildenden passt, sondern auch faire Arbeits- und Ausbildungsbedingungen bietet. Sowohl kleinere als auch größere Betriebe können sich für das Siegel qualifizieren.

Die Anforderungen

Die teilnehmenden Unternehmen verpflichten sich, zwölf Leitsätze einzuhalten und in der betrieblichen Praxis umzusetzen. Zu diesen gehören unter anderem der Umgang mit den Auszubildenden während der Orientierungsphase und der Einarbeitungszeit sowie die Themen Work-Life-Balance und individuelle Förderung. Die Maßnahmen zur Umsetzung der Leitsätze werden in jedem Unternehmen konkretisiert und über ein Punktesystem bewertet.

Die wichtigste Voraussetzung für das Siegel ist jedoch die Online-Befragung der Auszubildenden. Erst wenn mindestens 50 Prozent der Auszubildenden 60 Prozent der Angaben bestätigen, kann das Unternehmen als „TOP-Ausbildungsbetrieb“ gekennzeichnet werden. In Betrieben mit weniger als vier Auszubildenden muss mindestens ein Auszubildender, der hier als Vertreter aller Auszubildenden fungiert, die Maßnahmen seines Unternehmens unterzeichnen. 

Yara Aboyousef ist Auszubildende zur Fachkraft im Gastgewerbe im Hamburger
Mövenpick Hotel. Sie kommt aus Syrien und lebt seit drei Jahren in Deutschland.

Als Initiative des DEHOGA Hamburg, unterstützt auch die Karriere-Werkstatt Hamburg die Förderung einer fairen und qualitativ hochwertigen Ausbildung im Gastgewerbe.

„Unsere Branche hat mit vielen Vorurteilen zu kämpfen Mit dem neuen Qualitätssiegel zeigen wir, dass viele Betriebe faire Konditionen bieten und einen respektvollen Umgang leben.“

Anke Büttenbender, Geschäftsführerin der Karriere-Werkstatt Hamburg

Mehr Infos auch unter www.topausbildung.de und www.karriere-werkstatt.hamburg

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