Arno Surminski liest bei der HanseMerkur

Arno Surminski Foto: VerlagArno Surminski Foto: Verlag

Aus seinem Band, Als der Krieg zu Ende ging, liest der Autor am Donnerstag, den 21. Mai 2015 um 18.30 Uhr im Atrium der HanseMerkur Versicherung. 

Siebzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges hat der Schriftsteller Arno Surminski mit Als der Krieg zu Ende ging einen Band mit 29 Erzählungen vorgelegt. Er handelt vom Schrecken nach dem großen Morden, von den alltäglichen Mühen und der selbstlosen Bescheidenheit in einer Zeit, die fortdauert. Ein Leben lang.

Am Donnerstag, den 21. Mai 2015 um 18.30 Uhr liest der Autor im Atrium der HanseMerkur Versicherungsgruppe aus seinem Werk und beleuchtet im Gespräch mit seinem Lektor Dr. Werner Irro die Hintergründe zu den Geschichten, die – wenn auch die Personennamen frei erfunden sind – alle einen wahren Kern haben. Der Eintritt zu dieser öffentlichen Veranstaltung, bei der auch der Vorstandsvorsitzende der HanseMerkur, Eberhard Sautter, und der Geschäftsführer des Hamburger Ellert & Richter VerlagesGerhard Richter, sprechen werden, ist frei.

Arno Surminski: Als der Krieg zu Ende ging Foto: Eilert & Richter Verlag

Arno Surminski: Als der Krieg zu Ende ging Foto: Eilert & Richter Verlag

Über den Band Als der Krieg zu Ende war

Als im Mai 1945 die Kapitulationsurkunde unterzeichnet wurde, die Waffen schwiegen und das tägliche Sterben ein Ende nahm, war für Millionen von Menschen der Krieg noch keineswegs zu Ende. Das Kämpfen an allen Fronten hatte aufgehört, doch nicht nur Städte und ganze Landstriche waren verwüstet. Die Not und die Bedrängnis waren damit nicht vorbei und im Kopf von vielen Menschen wütete der Krieg manchmal jahrzehntelang weiter.

Arno Surminski schildert die Erlebnisse und Nachwirken aus jenen Jahren. Wie ein Briefträger in „Verlorene Briefe“ mit den Gefallenenmeldungen Nachrichten über den Tod überbringt. Eine junge Engländerin nach ihrem Vater, der mit seinem Bomber abgeschossen wurde, im Rheinland sucht  (Lancaster über Overath). In der Titelgeschichte wird von einer Frau erzählt, die auf der Flucht mit ihren Kindern aus den Osten in Mecklenburg ein Kind zur Welt bringt und es an eine kinderlose Bäuerin verschenkt. Alle Erzählungen basieren auf einem wahren Kern, die Personennamen sind erfunden.

Über Arno Surminski

Arno Surminski, 1934 in Jäglack, Kreis Rastenburg/Ostpreußen, geboren, blieb nach der Deportation seiner Eltern 1945 allein in Ostpreußen zurück. Nach Lageraufenthalten in Brandenburg und Thüringen wurde er 1947 von einer Familie mit sechs Kindern in Schleswig-Holstein aufgenommen. Im Anschluss an eine Lehre in einem Rechtsanwaltsbüro und zweijähriger Arbeit in kanadischen Holzfällercamps war er ab 1962 in der Rechtsabteilung eines Versicherungsunternehmens tätig. Seit 1972 arbeitet er freiberuflich als Wirtschaftsjournalist und Schriftsteller.

Im Ellert & Richter Verlag hat Arno Surminski die Bände Im Garten des Schönen, Das alte Ostpreußen, Die masurische Eisenbahnreise und andere heitere Geschichten sowie die RomaneWinter Fünfundvierzig oder Die Frauen von Palmnicken, Tod eines Richters und die Neuausgaben von Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland und Vaterland ohne Väter publiziert. Es ist bereits die 21. Werkvorstellung des Autors in der HanseMerkur.

Arno Surminski: Als der Krieg zu Ende ging. Erzählungen, Ellert & Richter Verlag, 208 Seiten,14,95 EUR, ISBN 978-3-8319-0593-5

Arno Surminski Lesung Als der Krieg zu Ende ging
Zeit: Donnerstag, 21. Mai 2015, 18.30 Uhr

Atrium HanseMerkur
Siegfried-Wedells-Platz 1
20354 Hamburg Harvestehude
Der Eintritt ist frei.

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