Faking Hitler – die die abenteuerliche Geschichte eines Presseskandals

Plakat Faking Hitler“ - am 24. April 2020 im AudimaxFaking Hitler“ - am 24. April 2020 im Audimax (c) Stern

Besser als Fantasie, Geschichten, die das Leben geschrieben hat: Faking Hitler – die wahre Geschichte der gefälschten Hitler-Tagebücher jetzt Live, in Farbe und Stereo.

Der STERN, das war nicht nur das beste Magazin der guten alten westdeutschen Bundesrepublik. Henri Nannens STERN war der gelebte Superlativ. Beim STERN war war größer, bunter spektakulärer und schöner. Die Bildsprache, Storys und Aktionen haben die die bundesdeutsche Nachkriegsgesellschaft gespiegelt und geprägt. Das Magazin war in diesem Sinn ein Seismograph der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft.

Somit ist es auch kein Zufall, dass der STERN auch für den größten deutschen Presseskandal steht. Denn, die Claas Relotius Schwindelgeschichten, die beim Spiegel erschienen sind, haben im Vergleich zu den gefälschten Hitlertagebüchern leider nur das Niveau einer Waldorf-Schülerzeitung.

Was Relotius sich zusammen fantasiert hat, strotzt nur so vor Voreingenommenheit und Politischer Korrektheit. Mit seinem kleinbürgerlichen Haltungsjournalismus hat die Bedürfnisse weiter Kreise nach links-grünen Polit- und Geschaftskitsch allerdings vortrefflich befriedigt.

Dass seine Lügengeschichten jede Menge Pressepreise geerntet haben, sagt einiges über die Vergabepraxis und der Aussagefähigkeit dieser Preise. Insofern ist der Relotius-Skandal ein zuverlässiges Indiz, welche Blasenmentalität in der deutschen Medien-Schickeria und Kultur-Mafia herrscht.

Wenn man dem STERN viel vorwerfen kann, unter seinem Gründer Henri Nannen war er nie kleinbürgerlich, krämerisch und verdruckst. Wenn man schon gegen die Wand fährt, dann mit Champagner intus, bei Vollgas mit einem Porsche.

Die gefältschten Hitler Tagebücher

Präsentiert vom STERN gibt es fast auf den Tag genau 37 Jahre später die abenteuerliche Geschichte über die Tagebücher live zu sehen und zu hören.

Die Veröffentlichung der gefälschten Hitler-Tagebücher im April 1983 war nicht nur einer der größten internationalen Presseskandale, sie hat die damalige Bundesrepublik erschüttert.

Deutschland in den 1980er Jahren ist rückblickend gesehen ein fast idyllisches Land. Die Sicherheitskontrolle am Flughafen waren so wie und lax, es gab keine Internet-Shitstorms, Volksfeste und Weihnachtsmärkte wurden nicht mit Betonlegosteinen gesichert, in Restaurants und Kneipen wurde noch kräftig gequalmt.

Erleben Sie hautnah die aufregende, spannende, tragische und absurde Geschichte rund um den Betrug mit den gefälschten Hitler-Tagebüchern: Von der ersten Kontaktaufnahme zwischen dem verantwortlichen Reporter Gerd Heidemann und dem Fälscher Konrad Kujau über die Veröffentlichung bis hin zur Aufdeckung der dreisten Fälschung.

Gemeinsam mit Moderator Steffen Hallaschka hören die Zuschauer in die Original-Telefongespräche der beiden Hauptfiguren aus den 80er Jahren hinein. Sie wurden erst kürzlich im Rahmen von erneuten Recherchen durch den STERN im Privatarchiv von Gerd Heidemann in Hamburg entdeckt.

Außerdem begrüßt Gastgeber Steffen Hallaschka an diesem Abend besondere Gäste und Zeitzeugen, um mit ihnen den Skandal zu beleuchten: Die stellvertretende Chefredakteurin STERN Digital Isa von Heyl, den STERN-Kolumnisten Micky Beisenherz sowie den Psychologen Dr. Leon Windscheid.

„Faking Hitler Live“ ist eine 2,5-stündige Multimedia-Liveshow über einen der größten deutschen Presseskandale der Nachkriegszeit. Sie basiert auf dem gleichnamigen erfolgreichen Podcast, den das Magazin STERN vor einem Jahr veröffentlicht hat. 

Die Multimedia-Liveshow „Faking Hitler – die wahre Geschichte der gefälschten Hitler-Tagebücher“

Wann: 24.04.2020 um 20:00 Uhr
Wo: Audimax der Universität Hamburg Van Melle Park
Tickets: Die Tickets sind zum Preis von 29 Euro (zzgl. Gebühren) und für Studenten für 24 Euor (zzgl. Gebühren/ begrenztes Kontingent) unter www.eventim.de und an ausgesuchten VVK- Stellen erhältlich.

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