Ganz neu: Dostojewskij-Gesellschaft Hamburg-St.Petersburg

Dostojewskij-GesellschaftProfessor Dr. Hans Rothe (re.) erhielt von Ellen Lackner, der Vorsitzenden der kürzlich neu gegründeten Fjodor M. Dostojewskij-Gesellschaft Hamburg-St.Petersburg, die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Die Laudation auf ihn hielt Prof. em. Dr. Dr. h.c. Wolf Schmid von der Universität Hamburg Foto: C.Yaman

Die Fjodor M. Dostojewskij-Gesellschaft Hamburg-St.Petersburg ist eine Neugründung

von Cetin Yaman
Die in diesem Jahr neu gegründete Fjodor M. Dostojewskij-Gesellschaft Hamburg-St.Petersburg durfte sich bei ihren ersten Veranstaltungen stets über eine hohe Besucherzahl freuen. Auf der letzten erhielt der renommierte Dostojewskij-Experte Professor Dr. Hans Rothe von der Vorsitzenden Ellen Lackner die Ehrenmitgliedschaft überreicht. Die Laudation auf ihn hielt Prof. em. Dr. Dr. h.c. Wolf Schmid von der Universität Hamburg.

Die nächste Lesung ist für Montag, den 5. Oktober 2015, angesetzt. Unter dem Titel „Aufzeichnungen aus einem Totenhaus“ geht es um die Themenfelder Verschwörung, Verurteilung und Verbannung. Der Vortrag wird von Rechtsanwalt Christian Kühn gehalten. Darin geht es um den authentischen Bericht des Schriftstellers aus den Straflagern Sibiriens. Dostojewskij konnte aus eigenen Erfahrungen berichten, musste er doch selbst für einige Jahre eine Haftstrafe in einem dieser Lager durchstehen. Die daraus entstandenen „Aufzeichnungen aus einem Totenhaus“ bilden die Grundlage für die fünf großen Romane des russischen Autors aus dem 19. Jahrhundert.

Die Lesung findet am 5. Oktober 2015 in der Buchhandlung Boysen+Mauke, Große Johannisstraße 19, statt. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Der Eintritt beträgt 8 Euro, für Mitglieder 5 Euro und für Studierende ist er frei.

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