KinoHafen – 8. Deutsch-Russisches Kinoforum in Hamburg im Metropolis Kino

Kinosaal mit ZuschauernKinoHafen - Deutsch-Russische Kinoforum Foto: Veranstalter

Ausgewählte Filme des russischen Kinos im Gedenken an Aleksandr Rastorguev im Metropolis Kino – Witwe des Regisseurs zu Gast beim KinoHafen

Russland hat eine große, eingenständige und lange Kinotradition. Von jeher hat das russische Kino eine ganz eigene Handschrift und vermittelt andere, ganz eigene, Sehgewohnheiten. Bereits zum 8. Mal findet vom 7. bis 11. Dezember 2018 das Deutsch-Russische Kinoforum „KinoHafen“ in Hamburg statt.

Heuer stehen elf Langfilme aus vier Kategorien und ein Kurzfilmwettbewerb auf dem Programm im Metropolis Kino: Die Kategorien sind „Kino der Gegenwart„, „Dokumentarfilm„, „Koproduktion“ und „Kurzfilmwettbewerb„.

Das Programm 2018

Dieses Jahr ist das Kinoforum dem bekannten russischen Regisseur und Dokumentarfilmer Aleksandr Rastorguev gewidmet, der kürzlich unter noch immer ungeklärten Umständen ermordet wurde. „Merkwürdige und ungeklärte“ Todesfälle sind unter Putins Regierung nicht unbedingt selten.

Seine Witwe und Kollegin, Evgenia Ostanina, hält einen Vortrag an der Uni Hamburg zum Thema „Revolution und der Protagonist des Dokumentarfilms: nach der Methode von Aleksandr Rastorguev.

In diesem Jahr sind zahlreiche Filme Gewinner und Nominierte internationaler Filmpreise in Cannes, Kinotavr, ArtDocFest, Berlinale 2018, Internationales Filmfestival Karlovy Vary und San Sebastián Filmfestival. Der KinoHafen bietet den Hamburgern die Möglichkeit, diese Filme erstmals in Hansestadt zu sehen. Auch Filme, die sonst nicht in die Kinos kommen, werden zu sehen sein.

Plakat für den KinoHafen

KinoHafen 8. Deutsch Russisches Kinoforum 2018

Einige Filme

Highlight des diesjährigen Programms ist das letzte von Alexandr Rastorguev produzierte dokumentarische Drama „Die weiße Mama und schwarze Pistole” von E. Ostanina und Z. Rodkevich. Den Oppositionskampf im März 2018 stellt ein weiterer Dokumentarfilm, „Russland hat die Wahl“ von Aleksandr Rastorguev,  dar.

„Sobibor“, ein Kriegsdrama über den zweiten Weltkrieg, von Konstantin Khabensky startet in der Rubrik Spielfilm. Über die Leidenschaft zur Musik vor der Perestrojka geht es in dem Film „Sommer“ von Kirill Serebrennikov

“Das Kinoforum ist bedeutsam für uns, weil es die Barrieren unserer Wahrnehmung sprengt. Es ist ein Stereotyp zu glauben, dass Leute in anderen Ländern sich voneinander unterscheiden. Es gibt viele Unterschiede, aber wir haben auch sehr viele Gemeinsamkeiten. Trotz aller Grenzen und Lebensbedingungen sind wir alle Menschen. Wir lieben, wir trauern, wir freuen uns und wir ärgern uns in allen Ländern“, sagt Elena Botchanova, Vorsitzende von RockFront e.V.

„Die Regisseure, ob aus Russland oder Deutschland, erzählen im „KinoHafen“ ihre Geschichten. Ich freue mich, dass das Festival-Publikum jedes Jahr größer wird und alle bereit sind, über verschiedene aktuelle Themen zu sprechen und einen multikulturellen Dialog stattfinden zu lassen.“,

Am 9. Dezember findet der Kurzfilmwettbewerb für angehende Regisseure um 15.00 Uhr statt. Hier können „Rising Stars” der aus Deutschen und Russischen Kinowelt entdeckt werden.

8. Deutsch-Russisches Kinoforum KinoHafen 2018 in Hamburg

Wann:
07. bis 11. Dezember 2018
Wo:
Metropolis-Kino am Gänsemarkt, Kleine Theaterstr. 10, Hamburg Altstadt
Die Eröffnung des Kinoforums findet am 7. Dezember um 20 Uhr im Metropolis-Kino statt

www.rock-front.de

 

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