Kurse für Street Photography in Hamburg

SurmflutFoto: Flickr Xaver in Hamburg Andreas Kollmorgen CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Eine Dame mit einem Kopftuch füttert die Tauben, neben ihr hängt ein Plakat des Grünen-Abgeordneten Farid Müller. Ein Mädchen guckt aus dem Schaufenster einer Konditorei, neben ihr ein Muffin. Eine Frau in roter Jacke schwenkt eine rote Fahne bei der Demo am ersten Mai. Solche Bilder des Straßenfotografen-Duos „Soul of Hamburg“ sind typisch für das Genre der Street Photography. Wer sich davon inspirieren lassen möchte, kann sich für einen der folgenden Workshops anmelden.

  1. Sven Jakobson bietet bei der Fotoschule im Norden Fototouren durch die Stadt an. Man kann ihm auf einem Streifzug durch die Innenstadt, die Speicherstadt und die Hafencity folgen, bei Tag oder bei Nacht. Beim Nachtkurs geht es um Langzeitbelichtung, tagsüber lernt man, spannende Motive zu wählen und auf den richtigen Lichteinfall zu achten. Eine Fototour kostet 69 Euro.
  2. Mycamera bietet in 16 Städten Workshops in Street Photography an, und Hamburg ist eine davon. Der Workshop findet ein- bis zweimal pro Monat statt und startet am Fischmarkt in Sankt Pauli. Wer keine eigene Kamera hat, kann sich diese für 15 Euro ausleihen. Kosten: Aufgrund einer Aktion momentan 25 Euro, sonst 89 Euro. 
  3. Auch die Hamburger Volkshochschule bietet Kurse in Straßenfotografie an. Der Kurs findet an drei Terminen statt, bei denen die Teilnehmenden durch die Stadt streifen und anschließend ihre Bilder besprechen. Der Kurs kostet 92 Euro.
  4. Den längsten und damit auch teuersten Workshop bietet die „FF Fotoschule“ an. Das Besondere dieses Workshops ist, dass er sich ausschließlich der Schwarz-Weiß-Fotografie widmet. Der Workshop beginnt mit einem theoretischen Teil, in dem es um die richtigen Kameraeinstellungen, die Bildbearbeitung und die ethischen Aspekte der Straßenfotografie geht. Anschließend begeben die Teilnehmenden sich auf einen Streifzug durch die Alstermetropole.

Mindestens so wichtig wie das Schießen guter Fotos ist die Präsentation der Bilder nach dem Workshop. Denn Bilder, die nur auf der Festplatte aufbewahrt werden, fristen meist ein trauriges Dasein. Die schönsten Bilder sollten deshalb einen Platz an der Wand bekommen. Neben dem großformatigen Abdruck können die meisten Fotoservices im Internet – zum Beispiel PosterXXL – die Bilder auch auf eine Fototasse, ein Fotokissen oder auch eine Tasche aufbringen und diese Gegenstände so zu besonderen Erinnerungsstücken machen.
Die Bilder von „Soul of Hamburg“ sind übrigens noch bis zum 23. August in einer Ausstellung im Sankt Pauli Museum zu sehen.

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