Skurilles in Harrys Hafenbasar in der HafenCity

Diese Museum ist garantiert nicht abgehoben und bildungsbürgerlich, dafür ist Harry Hafenbasar und Museum besonders originell.

Es gibt keinen Hamburgerführer der nicht auf Harrys Hafenbasar hinweist. Der ehemalige Seemann Harry Rosenberg war ein echtes Kiezoriginal  und hat 1952 einen Briefmarken- und Münzhandel gegründet. Den Laden dekorierte er mit Mitbringseln aus seiner Seemannszeit und Gegenständen dem Nachlass von Käptn Haase, der bis zum seinem Tod 1954 seine eigene Museumskneipe mit Exotika dekoriert hatte.

Immer mehr Kunden kamen wegen diesen skurrilen und sehenswerten Mischung aus Exotika, Kitsch, Nippes und Seemanns-Souvenirs. Denn damals lagen die Schiffe noch lange im Hafen, der Landgang der Seeleute nach St. Pauli führte viele in Harrys Laden und er kaufte die Exotika auf. So entstand über die Jahre ein Sortiment, das Kenner zur recht als amüsantes einzigartiges Angebot zwischen Genie und Wahnsinn einordnen.

Heute nach etlichen Umzügen und Krisen hat Dr. Gereon Boos Harrys Hafenbasar von der Familie Rosenberg übernommen. Seit Oktober 2017 wird Harrys Hafenbasar in einer Stiftung fortgeführt und museal weitergeführt. Denn auch Dr. Boos ist verstorben.

Die Sammlung besteht insgesamt aus 280.000 Objekten und Artefakten! Heute erstreckt sich die Aussstellung auf Kammern auf 200 Quadratmetern Fläche. Von der Fruchtbarkeitsstatue, Masken, Münzen, Nautiquitäten über Waffen und Schnitzereien ist alles und nichts ist vertreten.

Harrys Hafenbasar

Öffnungszeiten: Bis April 2020 wegen Winterpause geschlossen.
Wo: Am Sandtorkai 66-68, Sandtorhafen, Ponton Nr. 2, 20457 Hamburg HafenCity, www.hafenbasar.de

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