Skurilles Shopping in Harrys Hafenbasar in Hamburg St. Pauli

Es gibt keinen Hamburgerführer der nicht auf Harrys Hafenbasar in der Erichstraße 56 in St. Pauli hinweist. Der ehemalige Seemann Harry Rosenberg war ein echtes Kiezoriginal  und hat 1952 einen Briefmarken- und Münzhandel gegründet. Den Laden dekorierte er mit Mitbringseln aus seiner Seemannszeit und dem Nachlass von Käptn Haase, der bis zum seinem Tod 1954 seine eigene Museumskneipe mit Exotika dekoriert hatte. Immer mehr Kunden kamen wegen diesen skuriellen und sehenswerten Mischung aus Exotika, Kitsch, Nippes und Seemanns-Souveniers. Denn damals lagen die Schiffe noch lange im Hafen und der Landgang der Seeleute nach St. Pauli führte viele in Harrys Laden und er kaufte die Exotika auf. So entstand über die Jahre ein Sortiment, das Kenner zur recht als amüsantes einzigartiges Angebot zwischen Genie und Wahnsinn einordnen.

Heute nach etlichen Umzügen und Krisen hat Dr. Gereon Boos Harrys Hafenbasar von der Familie Rosenberg übernommen. Auf den Besucher warten über 280.000 Objekte und Artefakte! in 24 Räumen auf etwa 350 Quadratmetern. Von der Fruchtbarkeitsstatue, Masken, Münzen, Waffen und Schnitzereien, alles und nichts ist vertreten.

Wichtig: Die Besucher werden gebeten Rucksack und Jacke auszuziehen, denn im engen Laden soll nicht heruntergerissen werden.

Öffnungszeiten:
Montag – Sonntag von 12.00 – 18.00 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten sind nach tel. Absprache (0171 – 49 69 169) Führungen möglich – auch nachts!

Die Besucheradresse lautet:  Erichstr. – Ecke Balduinstr., 20359 Hamburg
www.hafenbasar.de

 

 

 

 

 

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