Darüber spricht man nicht – Haarausfall bei Männern

HaarausfallHaarausfall ein Problem Foto: Jerzy / pixelio.de

Für Männer gibt es einige No-Go-Themen, die würden sie nicht einmal mit ihrem besten Freund, der ja sonst alles weiß, besprechen. Ein Thema für Männer ist auf jeden Fall, das Thema Haarausfall. Denn eines ist ziemlich sicher, es gilt das Gesetz der Großen Acht. Will heißen, bis zum 80. Lebensjahr sind davon rund 80 Prozent aller Männer betroffen.

Allerdings, Haarausfall ist keine Altersfrage. Schon mit Anfang 20 kann die Haarpracht merklich lichter werden. Die Zeit, in der Haarausfall von einem Mann wie ein Schicksalsschlag angenommen werden musste, ist zum Glück vorbei.

Der große Schreck – Haarausfall

Für Betroffene vom Haarausfall heißt es noch lange nicht, dass man verzweifeln muss, den Haarausfall stoppen ist möglich. Stefan aus Ohlsdorf erging es so. Der 28-Jährige Servicetechniker wartet und repariert in ganz Deutschland kommerzielle Laseranlage im Außendienst.

An drei bis vier Tagen in der Woche ist Stefan nicht in Hamburg. Dazu kommen manchmal auch „Notfall“-Einsätze, wenn Geräte ausgefallen sind, an Wochenenden. Das sei schon ein stressiger Job, rein ins Auto, ein paar Hundert Kilometer auf Autobahn und Bundesstraße und dann Reparaturen mit der Stoppuhr im Nacken, erzählte er mir.

Auf dem Rückweg, dann Burger & Pommes im Gasthaus zum Goldenen M. Dazu kam, er rauchte mindestens eine Schachtel Zigaretten am Tag. Er merke, dass er immer schlechter schlief. Morgens war er oft wie gerädert und wenn er manchmal erst spätabends nach Hause kam, konnte er nur schwer einschlafen, berichtete Stefan. Dann,eines morgens im Bad, der große Schreck in der Bürste sammelten sich nicht nur viele Haare, die Haarpracht war merklich dünner! So geht es nicht weiter, sagte er sich. Denn er fühlte, der Stress zieht ihn nach unten und die Haare wurde immer weniger.

Haarausfall, manchmal einfach zu stoppen

Eine gute Freundin von Stefan ist Ernährungsberaterin und Verhaltenstherapeutin. So hatte er sich ein Herz gefasst. Das war nicht einfach, und dann hat er ihr von seinen Problemen erzählt. Als erstes riet sie ihm, Stefan du ernährst dich komplett falsch. Viel zu viel Fast Food, viel zu fettig und viel zu wenige Vitamine. Also, such öfters die Salattheke auf und vor allem keine Pommes, keine Schokoriegel, Cola und andere zuckerhaltige Limonaden. Du musst Stress abbauen, dein Körper reagiert darauf sonst negativ. Und Stefan, achte auf mehr regelmäßige Bewegung: Sport hilft und baut Spannungen ab!

Diese einfachen Tipps halfen im ersten Schritt. Ich war auch nicht mehr so stressempfindlich, konnte wesentlich besser schlafen und war ausgeruhter, so Stefan. Er könne jedem nur raten, handelt bevor es zu spät ist. Man kann sich gut im Web informieren und es gibt etliche Möglichkeiten. Allerdings, verdrängen und aufschieben ist keine gute Option.

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