Die richtige Bettausstattung für den gesunden Schlaf

Frau schläft im Bett auf auf dem BauchBild von StockSnap auf Pixabay

Fast jeder zehnte Deutsche leidet an Schlaflosigkeit. Doch mit einfachen Schritten kann die erholsame Nachtruhe wieder hergestellt werden.

Zu spätes Schlafengehen, andauerndes Aufwachen, generelle Probleme beim Einschlafen – all diese Faktoren begünstigen auf lange Sicht einen gestörten Schlafrhythmus. Die Folgen sind nicht nur mangelnde Fitness und Aufmerksamkeit. Auch der eigene Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System können in Mitleidenschaft gezogen werden. Speziell zu Corona-Zeiten ist die zusätzliche Schwächung des Immunsystems fatal. Die richtige Konfiguration des eigenen Betts kann da oft schon Wunder bewirken.

Die optimale Matratze

Bauchschläfer, Seitenschläfer, Rückenschläfer – sie alle haben unterschiedliche Bedürfnisse bei der Nachtruhe. Da sich Matratzen an diese Gewohnheiten anpassen können, müssen Fragen zur passenden Unterlage in den Raum geworfen werden. Ist die Matratze mit dem Körpergewicht kompatibel? Passt sie sich den Einschlafpositionen an? Die Antworten liefern die verfügbaren Härtegrade angebotener Matratzen:

  • H1: Sehr weicher Härtegrad, perfekt für Menschen bis zu 60 Kilo geeignet. Durch das problemlose Einsinken profitieren vor allem Rückenschläfer von diesem Modell.
  • H2: Variabler, mittlerer Härtegrad, geeignet für Personen bis zu 80 Kilo. Je nach Gewohnheiten ist diese Variante am besten für Rücken- oder Seitenschläfer gedacht.
  • H3: Harte Matratze, ideal für Menschen mit einem Gewicht über 80 Kilogramm. Bauchschläfer kommen so am ehesten zur gesunden Nachtruhe.

Zusätzlich ist auch das Material der Matratze entscheidend. Latex, Schaumstoff und Federkern dienen als Basis für Bettmatratzen und bieten unterschiedliche Vorteile. Während letztere beiden vor allem durch eine hohe Anpassungsfähigkeit überzeugen, machen Latexmatratzen Allergikern das Leben deutlich einfacher. Obendrein genutzte Unterbetten können mögliche Defizite der eigenen Matratze noch zusätzlich ausgleichen.

Bett im Henri Hotel
© ganz-hamburg.de

Das perfekte Kopfkissen

Die Funktion des Kopfkissens wird oft unterschätzt. Damit jedoch eine gesunde Nachtruhe möglich ist, müssen auch hier die Voraussetzungen stimmen. Das Kissen muss dem Kopf Halt bieten und Abknicken verhindern sowie auch die Wirbelsäule entlasten um schwere Folgen zu verhindern. “Falsch gewählte Kopfkissen können bei Ihnen für orthopädische Schäden sorgen. Verspannungen, Rücken- und Nackenschmerzen sind die Folge. Auch wenn Sie unter Kopfschmerzen oder Atemproblemen leiden, könnte es ratsam sein, das Kopfkissen Ihrer persönlichen Schlafposition anzupassen”, betonen auch Erholungsspezifische Sachverständige der Website www.einrichtungsradar.de Deswegen ist es auch hier ratsam, die Kissenwahl nicht willkürlich durchzuführen. Für Seitenschläfer eignen sich mittelharte Kissen, da sie dem Kopf genügend Halt verschaffen. Ein etwas erhöhtes Kissen passt sich perfekt an die Gewohnheiten von Rückenschläfern an. Um eine zusätzliche Belastung der Wirbelsäule zu vermeiden, sollten Bauchschläfer eher ein Kissen wählen, welches besonders flach ist.

Die richtige Bettdecke

Bei der Auswahl der Bettdecke ist weniger die Schlafposition, sondern der eigene Komfort entscheidend. Die Decke sollte zunächst nicht zu kurz sein. Die Standardlänge deutscher Bettdecken liegt im Durchschnitt bei ca. 2 Metern. Größere Menschen werden für einen erholsamen Schlaf möglicherweise zu größerem Textil greifen müssen. 

Der zusätzliche Faktor, welcher für einen erholsamen Schlaf berücksichtigt werden muss, ist das Material. Daunendecken halten besonders warm und kuschelig, besitzen allerdings eine weniger gute Feuchtigkeitsregulierung. Menschen, die besonders viel Schweiß absondern, sollten daher eher zu Naturfaserdecken greifen. Aufgrund der einfacheren Waschmöglichkeit und Entfernung von Milben, sind Kunstfaserdecken hingegen für Allergiker die wohl sinnvollste Option.

Bitte folgen und liken Sie ganz-hamburg.de