Elektroinstallation zuhause selber machen? – Hier lauern große Gefahren

Elektriker arbeitet am StromverteilerArbeit am Stromverteiler Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Do it Yourself ist Trend und vieles kann man selbst machen. Aber, nur wer fachkundig ist, sollte Elektroinstallationsarbeiten selbst ausführen.

Es klingt verlockend. Mal eben schnell die Steckdose wechseln oder die Wände aufstemmen, um neue Elektroleitungen zu verlegen. Der Trend zu Do it Yourself Projekten ist ungebrochen. Zugegebenermaßen hat es gewisse Vorteile, Elektroarbeiten im Eigenheim selbst zu erledigen, vor allem in finanzieller Hinsicht. Allerdings sollten Sie als Heimwerker im Umgang mit der Hauselektrik größte Sorgfalt walten lassen. Elektrischer Strom bietet ein äußerst hohes Gefahrenpotenzial. Der falsche Umgang mit diesem resultiert oft in schweren oder tödlichen Verletzungen. Aus diesem Grund benötigen Sie als Heimwerker umfangreiche Fachkenntnisse im Bereich der Elektrik, um die Elektroinstallation zu Hause selbst durchzuführen. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die größten Gefahren im Umgang mit elektrischem Strom und wie Sie diese vermeiden.

Sicherheit steht an erster Stelle

Bevor Sie starten können, müssen sie sicherstellen, dass der Stromkreislauf unterbrochen sowie die Spannungsfreiheit hergestellt wurde. Hierzu sei gesagt, dass es nicht genügt, lediglich die Sicherung rauszudrehen. Zusätzlich ist es unabdingbar, an einer elektronischen Anlage die allpolige Spannungsfreiheit zu erreichen. Dies kann lediglich durch qualifiziertes Fachpersonal, welches mit dem nötigen Werkzeug und dem erforderlichen Fachwissen ausgestattet ist, geschehen. Aufgrund des extremen Gefährdungspotentials bei ungeschützten Arbeiten mit elektrischem Strom müssen diese Aufgaben von einem Profi erledigt werden. Heutzutage können Sie sich im Internet schnell Hilfe heranziehen, wie zum Beispiel einen Elektriker von Zoofy. Professionalität steht hier an oberster Stelle, damit Ihr Anschluss sicher eingerichtet werden kann.

Gefahr: Elektroinstallation

Insbesondere Altbauten weisen die Problematik auf, dass ihre gesamte Elektrik veraltet ist und den aktuellen Sicherheitsanforderungen nicht genügt. Grundsätzlich gilt die Faustregel, die Elektrik alle 35 bis 40 Jahre zu erneuern, um auf den gegenwärtigen Stand der Technik zu sein. Ferner ergeben sich zusätzlich aus der Art und Weise der Elektroinstallation vergangener Tage weitere Gefahrenquellen. Beispielsweise besitzt ein durchschnittlicher Haushalt deutlich mehr Elektrogeräte, welche einen enormen Stromverbrauch verursachen. Sollten die Elektroleitungen in Ihrem Heim auf den Stand von vor ein paar Jahrzehnten sein, kann dies eine Brandgefahr sowie ein Stromschlag Risiko darstellen. Hintergrund jener Tatsache ist der Umstand, dass mehrere Räume gemeinsam auf eine Sicherung gelegt wurden. Durch den signifikant gewachsen Strombedarf der elektrischen Geräte können die benannten Gefahren auftreten und um diese möglichst zu umgehen stellen Sie am besten beispielsweise einen Handwerker bei Zoofy ein. Darüber hinaus sollten Sie Arbeiten an elektrischen Leitungen prinzipiell durch qualifiziertes Fachpersonal ausführen lassen. Zum Erneuern der Elektroinstallation werden beispielshalber die Wände aufgestemmt, um Schlitze für die Kabel zu legen sowie Aussparungen im Mauerwerk für die Einsetzung des Sicherungskastens vorgenommen. Bei der Selbstdurchführung dieser Arbeiten besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko für Sie. Weiterhin ist es gesetzlich laut der Niederspannungsanschlussverordnung verboten, solche Projekte in Eigenregie durchzuführen.

Das Steckdosen-Dilemma

Eine weitere Herausforderung beim Bauen und Renovieren liegt in der Implementierung einer ausreichenden Anzahl von Steckdosen. Altbauten verfügen oft über zu wenig Steckdosen für die heutige Vielzahl an Elektrogeräten. Diesen Konflikt mit dem Kauf von Mehrfachsteckern zu umgehen, ist nicht zielführend. Mehrfachstecker sind lediglich für eine begrenzte Spannung ausgelegt. Bereits wenige Haushaltsgeräte können die Steckdosenleiste überfordern. Schlimmstenfalls entsteht übermäßige Wärme, die schlussendlich in einem Kabelbrand resultiert. Aus den genannten Gründen sollten Sie Stromverbraucher wie die Waschmaschine oder den Herd an einer separaten Steckdose anschließen. Ein Elektriker erweitert nachträglich ihre Elektroinstallation um weitere Steckdosen, damit Sie sicher in ihrem Zuhause leben. Darüber hinaus übernimmt er kleinere, immens wichtige Arbeiten, wie die Installation von Rauchwarnmeldern oder das Anschließen von Lampen.

Besser einen Profi beauftragen

Im Schadensfall haftet prinzipiell diejenige Person, welche die Elektroinstallation umgesetzt hat. Das bedeutet, wenn durch eine unsachgemäße Ausführung der Arbeiten ein Brand entsteht oder eine dritte Person einen Stromschlag erleidet, haften Sie als Heimwerker. Zudem nimmt kein Elektriker Einbauten ab, welche er nicht selbst durchgeführt hat, weil er für die dadurch aufkommenden Schäden verantwortlich ist. Der wichtigste Grund, Arbeiten an elektrische Leitungen von einem Fachmann ausführen zu lassen, ist jedoch das enorm hohe Gefahrenpotenzial von elektrischem Strom. Ungeübte Heimwerker begeben sich bei der Reparatur oder Renovierung fahrlässig in Lebensgefahr.

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