Geburtstagseinladungen, so werden sie richtig schön und gut

GeburtstagGeburtstag Photo by Bambi Corro on Unsplash

In sechs Schritten zur perfekten Geburtstagseinladung. So laden Profis ein! Ganz einfache Tipps und Tricks.

Gut, nicht jeder Geburtstag muss oder sollte rauschend gefeiert werden. Aber, ein runder Geburtstag ist eine große Sache und nur einmal rund. Wenn eine Geburtstagsfeier etwas ganz Besonderes sein sollte, dann gehört auch die passende Geburtstagseinladung, dazu. Häufig wird nur per E-Mail eingeladen, doch eine klassisch gedruckte Einladung zeigt, die Bedeutung des Festes an und verankert sie beim Empfänger. Später nach Jahren kann sie sehr schöne Erinnerung an ein Fest oder an einem Menschen, der einem nahesteht sein, besonders wenn alle E-Mails einmal gelöscht sind.

Ganz einfach, die sechs Schritte zur perfekten Geburtstagseinladung

Erster Schritt – Der Anlass bestimmt die Art und Weise der Gestaltung

Warum und wieso lade ich ein? Das bestimmt Tonality der Einladung. Die Einladung zur Volljährigkeitsparty sieht anders als der runde Geburtstag des Vaters, der seinen 66-sten feiert, aus. Das bestimmt die Gestaltung des Textes, den Einsatz von Bildern und die ganze Anmutung der Karte.

Ist die Party mehr festlich, förmlich oder fröhlich ausgelassen? Kommt nur die Familie und Freunde oder werden auch andere (vielleicht offizielle) Kontakte eingeladen.

Zweiter Schritt – Die Wahl des Designs

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, sie gestalten die Einladung selbst, weil sie Grafikprogramme beherrschen und gestalterisches Geschick haben oder sie nutzen Vorlagen einer Onlinedruckerei. Bei allem Ehrgeiz gilt hier, man sollte sich nicht selbst überschätzen. Grafik-Design ist ein Ausbildungsberuf und kann man nun einmal nicht mal eben lernen.

Dritter Schritt – Die Textentwicklung

Entwerfen sie einen Text. Achten sie darauf, dass er nicht zu ausufernd (Platz und Schriftgröße) wird. Es gilt dabei die fünf W-Regel:

  • Was wird gefeiert
  • Wann wird gefeiert (Datum, Wochentag, Uhrzeit)
  • Wie wird gefeiert (z.B. Dresscode und Geschenke)
  • Wo wird gefeiert (Ort, Anfahrt, Parken, Öffentliche Verkehrsmittel)
  • Wer lädt ein (bei wem muss man sich an- oder abmelden)

Achten sie darauf, dass die Angaben klar und eindeutig sind. Mit einem u.A.w.g. antwortet ihnen der Empfänger und sie haben Klarheit über Zu- und Absagen. Geben Sie eine Anwortempfehlung: telefonisch, schriftlich, Fax, E-Mail oder ein Dienst wie z.B. das sehr praktische Doodle.

Vierter Schritt – die passenden Bilder und Fotos

Fotos und Bilder sind kein Muss, aber können eine Einladung individueller machen. Gern genommen werden auch alte Fotos mit Erinnerungswert. Achten Sie darauf sie mit einem guten Scanner zu digitalisieren. Mit einem Bildverarbeitungsprogramm kann man meist mit einfachen Arbeitsschritten die Bildqualität sichtbar verbessern. No Go sind pixelige und unscharfe Fotos. Wenn sie unsicher sind, dann drucken sie die Fotos zu Probe aus. Planen sie für die Suche und Bearbeitung von Fotos und Bildern Zeit ein. Achtung: Suche und Bildbearbeitung sind stets sehr zeitintensiv.

Fünfter Schritt die Gestaltung

Jetzt haben Sie alle Bausteine zusammen. Wenn Sie über die Druckprogramme einer Online-Druckerei die Gestaltung umsetzen ist die Gefahr Grafik-Fehler zu machen gering, denn die Karten wurden von Profis entworfen.

Verwenden Sie nach Möglichkeit nie mehr als drei Schriftgrößen. Achten Sie auf die Lesbarkeit: Keine Texte auf farbigen Grund, keine Negativschriften und ausreichende Schriftgrößen. Denken Sie immer daran, Schriften, die zu klein sind, werden nicht gelesen. Vermeiden Sie zu viele und bunte Farben. Weniger ist da mehr. Machen Sie einen Probeausdruck, lesen Sie gründlich Korrektur und geben Sie dann den Entwurf und Text nach einiger Zeit erst frei.

Sparen Sie nach Möglichkeit nicht an der Papierqualität. Der meist eher kleine Aufpreis zahlt sich aus. Die Wertigkeit und Happig ist bei schweren Papierqualitäten immer besser. Eine Hochglanzbeschichtung kann, aber muss nicht sein. Das ist Geschmackssache.

Sechster Schritt – gute Planung ist alles

Das sollte eigentlich Ihr erster Schritt sein. Machen Sie sich einen kurzen Zeitplan mit den Stufen: Entwurf, Text, Auftrag an die Druckerei, Eingang der Karten, Versand der Karten.

Je nach Umfang erstellen Sie parallel eine Einladungsliste (vollständige Adresse) in Excel (Mindestspalten: Anrede, Vorname, Name, Straße/Hausnummer, Postleitzahl, Ort). Über die Seriendruckfunktion z.B. in Word können sie dann schnell Etiketten oder Anschreiben erstellen. Falls sie die Funktion nicht häufig verwenden. Dann sollte sie das vorher einmal üben.

Vergessen sie auch das Porto nicht. Eine schöne Briefmarke auf den Umschlag macht die Einladung wertiger und individueller. Planen Sie unbedingt Pufferzeiten ein, denn es kann immer einmal sich etwas verzögern oder schief gehen. Denken Sie daran, dass die Karten versendet werden müssen, sprich wann wird der Briefkasten geleert.

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