Geldspar-Tipps: Energie sparen im Frühling

Eine Frau vor einem SonnenuntergangPhoto by Rampal Singh on Unsplash

Die Frühlingszeit steht vor der Tür und mit ihr viele hilfreiche Tipps zum Energiesparen. Die dicken Winterjacken wandern langsam wieder in den Schrank, die Blumen sprießen und die Vögel singen. Die Sonne wird wieder kräftige und der Stromverbrauch sollte damit sinken. Die Energieversorger sind sich sicher: ab April wird deutlich weniger verbraucht. Warum das so ist und wie effektiv noch an Energie eingespart werden kann, verrät der folgende Beitrag genauer.

Die Tage werden länger – Licht ausschalten

Ein geringer Stromverbrauch ist nicht gerade die erste gedankliche Verbindung mit dem Frühlingsbeginn. Vielmehr geht es um warme Temperaturen, Sonnenschein und das Erwachen der Natur. Die Sonne tut dabei in allen Bereichen gut. Der Frühling bringt mehr Sonnenstunden mit sich. Das heißt pauschal: es wird früh eher hell und abends später dunkel. Das Licht muss in den Morgenstunden kaum noch angeschaltet werden und auch am Abend bleibt die natürliche Lichtausbeute länger erhalten. Allerdings ist diese Umstellung im alltäglichen Ablauf zu verinnerlichen. Dabei nimmt die Beleuchtung etwa 10 Prozent des Stromverbrauchs ein. Wer also aktiv auf das Licht achtet, kann sparen.

Stromanbieter vergleichen

Passend zum Frühjahrsputz werden auch Akten sortiert, Versicherungen geprüft und Beiträge überwiesen. Wieso also nicht den Stromanbieter vergleichen? Je nach Region und verfügbaren Anbietern lohnt sich ein Wechsel zum Frühjahrsbeginn. Manche Unternehmen locken Neukunden gerne mit Prämien. Von der Playstation 5 bis hin zu modernen Kühlschrank sind viele Sachprämien möglich und helfen zusätzlich beim Sparen. Immer mehr Anbieter beteiligen sich an diesem Trend. Weitere Informationen zu den wirklich lohnenden Prämien gibt es unter: https://www.strompreisvergleich.com/stromanbieter-mit-praemie/

Die Kraft der Sonne nutzen

Die Sonne scheint im Frühling nicht nur häufiger oder länger. Sie verändert auch ihren Winkel und bekommt wieder deutlich mehr Kraft. Das ist bereits hinter einer normalen Fensterscheibe zu merken, wie viel Wärmeenergie im Sonnenlicht steckt. Wer also die Möglichkeit hat, sollte die Sonne fleißig in die Wohnung scheinen lassen. Voraussetzung sind geputzte Fenster. Über den Winter lagert sich viel Schmutz auf den Scheiben an und verschlechtert damit die Lichtdurchlässigkeit. Auch Gardinen, Jalousien oder Rollos dämpfen diese Wärme, die zusätzlich von der Heizung erzeugt werden muss. Manche Heizungspumpen sind intelligent gesteuert. Sie pumpen nur wenn ein Umlauf benötigt wird (Uhrzeit und Jahreszeit), das spart viel Strom. Hier reguliert die Technik automatisch, je nach Außentemperatur.

Hinweis: Noch effizienter sind Thermostate zum Heizen. Sie regeln den Bedarf für jeden Raum einzeln und lassen sich je nach Modell sogar über das Smartphone steuern.

Hinweis: Die Temperatureinstellung am Kühlschrank ist zu prüfen. Für den Kühlbereich genügen 6-7 °C und für den Gefrierbereich – 18 °C. Jedes Grad mehr sorgt für einen enormen Energieverbrauch.

Wäsche auf der Leine Bild von Rudy and Peter Skitterians auf Pixabay 

Wäschetrockner öfter abschalten

Mit dem schöner werdenden Wetter trocknet die Wäsche besser an der frischen Luft. Der Frühlingswind sorgt für ein schnelles Trocknen, auch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Statt den Wäschetrockner in Betrieb zu nehmen, sollte also nach Alternativen gesucht werden. Ein kleiner Wäscheständer auf dem Balkon oder eine größere Wäscheleine auf dem Grundstück bieten sich an. Jetzt muss nur noch etwas der Wetterbericht im Auge behalten werden, um die Wäsche bei passendem Wetter trocknen zu können. Toller Nebeneffekt: Die Fasern riechen frischer und die Gefahr von Schimmel in der Wohnung ist gebannt, wenn im Freien die Wäsche getrocknet wird.

Drei Sprühflaschen mit Haushaltreinigungsmittel für den Frühjahrsputz
Bild von tookapic auf Pixabay

Frühjahrsputz in allen Bereichen

Das Frühjahr lockt mit neuen Wohnideen und einer großen Reinigungsaktion, um sich vom Schmutz der dunklen Jahreszeit zu befreien. Das betrifft viele Bereiche innerhalb der Wohnung. Beispielsweise kann der Backofen durch die winterlichen Bäckereien verschmutzt sein, auch an der Türdichtung. Schließt diese nicht mehr richtig, wird unnötig Energie verbraucht. Etwas Wasser, mildes Reinigungsmittel und ein sauberer Lappen genügen bereits für die Reinigung.

Daneben sollten Wasserkocher und Kaffeemaschine regelmäßig entkalkt werden. Nicht verkalkte Heizstäbe sind effizienter und reduzieren den Stromverbrauch. Als nächstes ist der Kühlschrank an der Reihe. Er kann gereinigt und wieder neu sortiert werden, um besonders effizient zu kühlen. Moderne Kühlschränke und Gefrierbereiche tauen sich von selbst ab oder setzen gar kein Eis an. Trotzdem sind Dichtungen genauer zu prüfen und zu reinigen. Egal wie effizient ein Kühlschrank ist, häufiges oder gar zu langes Öffnen treibt den Stromverbrauch steil nach oben!

Hinweis: Die Temperatureinstellung am Kühlschrank ist zu prüfen. Für den Kühlbereich genügen 6-7 °C und für den Gefrierbereich – 18 °C. Jedes Grad mehr sorgt für einen enormen Energieverbrauch.

Richtiges Lüften

Die Wohnbereiche sind regelmäßig zu lüften, um Schimmelbildung oder schlechter Luft vorzubeugen. Statt in den kühlen und feuchten Morgenstunden zu lüften, bietet sich der sonnige Tag an. Hier ist die Luft trockener und nimmt mehr Feuchtigkeit aus dem Wohnbereich auf. Zudem kühlen die Räume nicht zu stark aus und die Heizung braucht nach dem Lüften weniger Energie. Hilfreich ist es, die Fenster komplett zu öffnen für 5-10 Minuten, statt sie nur zu kippen.

Titelfoto: Photo by Rampal Singh on Unsplash