Hamburg – Sie haben einen DSL-Vertrag mit Nebenkosten? Dann Wechseln Sie!

DSL Anschluss zu HauseFür DSL Anschlüsse Foto: Hersteller

Ohne schnelles Internet fehlt ein Stück Lebensqualität. Allerdings kostet ein DSL-Anschluss auch Geld. Bei vielen Kunden zu viel Geld. Das liegt unter anderem an versteckten Nebenkosten. Darauf weist das Verbraucherportal DSLVergleich.net hin. Speziell bei den Routerkosten verdienen die Anbieter unnötig mit. Denn nach einer Gesetzesänderung kann jeder Kunde einen eigenen Router nach Wunsch anschließen.

Die Sachlage: Gemietete Router zu teuer

Bisher konnten Internetanbieter ihren Kunden bestimmte Router vorschreiben und haben diese zu scheinbar günstigen Konditionen als Mietgerät angeboten. Das Resultat: ein spürbar teurerer DSL-Vertrag.

Andre Richert, Betreiber von dslvergleich.net, erläutert das Vorgehen der Betreiber: „Ein gemieteter Router kostet ungefähr fünf Euro im Monat oder 60 Euro im Jahr. Damit steigt der eigentliche Tarifpreis des Internetanschlusses deutlich. Ein scheinbar günstiges Angebot wird dann schnell teuer. Bisher konnten die Unternehmen ihren Kunden die Router sogar vorschreiben. Da viele Kunden nicht besonders technikaffin sind, haben sie das Angebot dankend angenommen. Allerdings legten sie dabei finanziell drauf. Denn der Kaufpreis eines günstigen Gerätes amortisiert sich gegenüber der Miete häufig nach etwa zwei Jahren wieder.“

Seit letztem Jahr steht es den Kunden frei, den vom Anbieter vorgeschriebenen Router zu kaufen oder einen eigenen. Das ist Ziel des Gesetzes zur Auswahl und zum Anschluss von Telekommunikationsendgeräten, dem sog. „Routergesetz“. Demnach müssen die Anbieter die benötigten technischen Spezifikationen veröffentlichen, die ein Router an ihrem Anschluss erfüllen muss. In der Regel ist die Auswahl geeigneter Geräte sehr groß. Die DSL-Kunden können sich für ein günstiges Gerät entscheiden. Das heißt: Kaufen statt Mieten. Denn so lässt sich viel Geld sparen.

DSL-Vertrag überprüfen und wechseln

DSLVergleich.net weist darauf hin, dass Kunden in ihrem Vertrag diese und andere Nebenkosten suchen sollten. Häufig ist die Routermiete nicht der einzige Posten, der zu überteuerten Tarifen führt. Besonders beliebt sind demnach Sicherheitspakete wie Virenscanner für das Postfach beim DSL-Anbieter. Das ist überflüssig denn jeder sollte ohnehin einen Virenschutz auf jedem Gerät nutzen.

DSLVergleich.net rät DSL-Kunden: „Sinnvoll ist es, Tarife zu wählen, die alle Bedürfnisse wie Bandbreite und Flatrate abdecken. Jede weitere kostenpflichtige Option ist kritisch zu hinterfragen. Hier gibt es insbesondere bei laufenden Verträgen ein erhebliches Optimierungspotenzial zum Vertragsende. Wir raten daher grundsätzlich allen Kunden, frühzeitig den eigenen Vertrag zu kündigen und über einen DSL-Preisvergleich den für sie günstigsten Anbieter zu suchen.“

Ein Wechsel ist nicht nur inzwischen technisch unproblematisch, sondern führt fast immer zu einem Preisvorteil. Das liegt an einer Besonderheit im Telekommunikationsmarkt. Die Anbieter unterbieten sich gegenseitig mit Lockangeboten, um Kunden zu akquirieren. Diese Angebote gelten aber nur für Neukunden. Bei Bestandskunden steigt nach zwölf oder 24 Monaten der Preis meistens deutlich um fünf oder zehn Euro monatlich an. Daher lohnt sich ein Wechsel, um den Preisanstieg zu vermeiden und ggf. von einem noch günstigeren Angebot bei der Konkurrenz zu profitieren. Einige Anbieter locken zudem mit weiteren Wechselboni, sodass zumindest das erste Vertragsjahr häufig besonders günstig ist.

Schnelles DSL in Hamburg für unter 20 Euro

Derzeit können die Hanseaten einen Internetanschluss mit schnellen 50 MBit/s bereits für unter 20 Euro monatlich bekommen. Telekom, Vodafone und PrimaCom werben zudem mit bis zu 200 Euro Wechselprämie sowie mit Doppelflatrate für Festnetz und Internet. Aber Achtung: Nicht überall ist diese Bandbreite verfügbar. Außerdem wird diese teilweise über den Kabel-TV-Anschluss realisiert. Dieser muss entsprechend vorhanden sein. Welcher Anbieter in welchem Gebiet attraktive Tarife für einen schnellen Internetzugang bietet, lässt sich nur über einen Preisvergleich oder einer Direktanfrage herausfinden. Eine Alternative kann je nach Wohnort auch das Komplettangebot für Telefon, Internet und Fernsehen von wilhelm.tel sein. Das Unternehmen aus Norderstedt ist der bekannteste regionale Anbieter in der Hansestadt.

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