Hamburg: Kleines Bad mit großer Wirkung

Wohlfühlatmospäre im Bad mit Fliesen in HolzoptikFoto: Deutsche Fliese/Steuler

Bewohner von Großstädten wie Hamburg oder Berlin kennen das Szenario: Begehrte Altbauwohnungen locken mit großzügig geschnittenen Räumen, meterhohen Decken und abgeschliffenen Dielen. Einziger Wermutstropfen: das winzige Badezimmer. Mit diesen Tricks kommt der kleine Raum ganz groß raus:

Ein Mini-Badezimmer scheint zu den Hamburger Spezialitäten zu gehören. In Immobilienanzeigen oftmals als „Hamburger Bad“ ausgewiesen, verbirgt sich dahinter in den meisten Fällen folgender Anblick: ein lang gezogener Schlauch, in dem sich vorne das Waschbecken, dahinter die Toilette und ganz am Ende eine Dusche befindet. Genauer gesagt, es ist zumeist die ehemalige Speisekammer und der alte WC-Raum.  Bäder waren Anfang des 20. Jahrhunderts in Mietwohnungen sehr selten. Viele Mieter und Käufer nehmen diese Raumsituation als gegeben hin, dabei kann ein kleines Badezimmer mit der richtigen Gestaltung durchaus an Platz gewinnen.

Optische Täuschung

Schon die Wahl der Fliesen ist bei einem Mini-Bad entscheidend. Eine einheitliche Kachelung von Boden und Wand mit großzügigen Platten vergrößert den Raum optisch. Natürliche Materialien wie Holz oder Stein verleihen dem Badezimmer eine behagliche Atmosphäre. Helle Oberflächen reflektieren das Licht und sorgen für eine angenehme Umgebung. Die Dusche sollte ebenerdig integriert und nur mit einer Glasfront abgetrennt werden. Ein Bodenspiegel an der Badezimmertür verleiht dem Raum ebenfalls mehr Tiefe.

In ein ohnehin schon kleines Zimmer hohe Zwischenwände zu bauen, ergibt keinen Sinn, denn sie lassen das Bad kleinteilig wirken. Als Alternative empfehlen sich halbhohe Trennwände, über die man hinwegschauen kann. Installationswände in Leichtbauweise dienen darüber hinaus als Versteck für Wasserleitungen oder Kabel sowie als Stauraum für Badezimmerutensilien. Wer keinen Platz für Regale hat, kann auf praktische Rollcontainer zurückgreifen.

Gemütliche Atmosphäre

Auch die Wahl der Lampen entfaltet in kleinen Räumen eine große Wirkung. Anstatt im Bad auf eine einzelne Lichtquelle zu setzen, sorgen mehrere Spots für eine einheitliche Atmosphäre. Indirekte Beleuchtung trägt zur gemütlichen Stimmung bei. Bei Badezimmern ohne Fenster ist es wichtig, dass die Farbe der Leuchtmittel möglichst natürlich wirkt. So kann das fehlende Tageslicht zumindest optisch vorgetäuscht werden.

Für alle, die trotz Platzmangel nicht auf eine Badewanne verzichten möchten, bieten spezialisierte Anbieter wie Duschmeister clevere Lösungen an. Eckwannen ermöglichen bei beengten Räumlichkeiten zumindest ein entspanntes Sitzbad; alternativ gibt es inzwischen auch asymmetrische Raumsparwannen. Diese zeichnen sich in der Regel durch einen großzügigen Rückenbereich aus und werden zum Fußende hin schmaler. Zusätzlicher Vorteil: Mit kleinen Wannen spart man Wasser und schont gleichzeitig die Umwelt.

 

 

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