Kleine Wohnungen: So arrangiert man sich auf engem Raum

Sessel und Couch in einem ApartmentEin kleines Apartment in Hamburg © ganz-hamburg.de

Kleine Wohnung sind der Wohntrend in Hamburg. Wer Räume intelligent nutzt, hat viel Wohnqualität.

Bessere Jobchancen, Universitäten, mehr Freizeitmöglichkeiten und ganz einfach der urbane Lifestyle: Immer mehr Menschen zieht es in die Städte. Ebenso wie andere Großstädter können die Hamburger (beziehungsweise solche, die es gerne werden wollen) ein Lied davon singen, dass sich dies auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar macht: Seit Jahren steigen die Mietpreise, und es ist schwer, eine schöne Wohnung in akzeptabler Lage zu ergattern. Von einer bezahlbaren Bleibe in Innenstadtlage können viele Einheimische und Zuzügler nur noch träumen.

Das gilt insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen, etwa für Studenten. Laut des Portals wohnungsboerse.net liegen die Mietpreise für 30-Quadratmeter-Wohnungen 2019 bei durchschnittlich 15,94 Euro pro Quadratmeter. 60-Quadratmeter-Wohnungen sind im Verhältnis günstiger: Pro Quadratmeter zahlt man für diese Größe durchschnittlich 12,45 Euro. Für Wohnungen mit 100 Quadratmetern liegt die Miete im Schnitt bei 13,73 Euro.

SMARTments
SMARTments Studenten-Appartments Foto: ganz-hamburg.de

Im Hinblick auf den Mietpreis pro Quadratmeter sind also diejenigen im Nachteil, die in einer kleinen Wohnung leben – das ist in Großstädten der Normalfall, weil dort mehr Menschen allein leben und es somit eine hohe Nachfrage nach kleinen Wohnungen gibt. Viele Menschen, die Wert darauf legen, recht zentral zu wohnen, arrangieren sich mittlerweile aber mit dem Leben auf engstem Raum – zum Beispiel, indem sie ein Zimmer in einer WG mieten, in ein Mikroapartment ziehen oder sich, womöglich gar als Paar, mit unter 30 Quadratmetern begnügen.

Eine kompakte kleine Küche in Schwarz
Ein Kompaktküche in einer kleinen Wohnung © ganz-hamburg.de

Externen Lagerraum im Self Storage nutzen

Die geringe Wohnfläche bietet allerdings in der Regel nicht genug Platz für alle Besitztümer, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. In dieser Situation ist man gut damit beraten, Unnötiges auszusortieren. Doch nicht von allem kann oder will man sich trennen.

Eine Lösung, die in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist, ist das Einlagern des Hab und Guts in extra dafür konzipierten Lagerräumen, die in unterschiedlichen Größen verfügbar sind. Während es wohl für die meisten keine Dauerlösung ist, einen Lagerraum zu mieten, so ist es aber beispielsweise für diejenigen praktisch, die nur während des Studiums in einem kleinen WG-Zimmer in Hamburg wohnen möchten, eine Weile im Ausland verbringen oder sich den Umzug etwas erleichtern möchten.

Adina Apartment Hotel Hamburg Speicherstadt
Blick aus einem kleinen Apartment in Hamburg – große Fenster erweitern den Wohnraum Foto: ganz-hamburg.de

Kleine Wohnung intelligent einrichten

Wer außerdem einige Einrichtungstipps beherzigt, kann sich selbst in einer Einraumwohnung oder einem Zimmer in einer WG so einiges an Platz schaffen. Ausmisten, seltener benötigte Dinge (vorübergehend im Self Storage) einlagern und mit einem cleveren Wohnkonzept das Meiste aus dem begrenzten Platz herausholen: An den hohen Quadratmeterpreisen ändert dieses Rezept für das Wohnen auf kleinem Raum zwar nichts, doch immerhin wohnt es sich so um einiges praktischer und gemütlicher.

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