Spielzeug nähen – Die beliebtesten DIY-Projekte für Kinder

Kleines Kind mit SpielzeugBild von 2081671 auf Pixabay

Der Trend geht deutlich in Richtung DIY (Do-It-Yourself) und so machen sich immer mehr fleißige Mamas daran besondere Spielzeug für ihre Kinder zu nähen. Waren es früher in erster Linie Stofftiere, Pölsterchen und Taschen, so sind es heute vor allem Spielbücher, die sich dabei großer Beliebtheit erfreuen. Wir wollen uns in diesem Artikel ein wenig ansehen, welche selbstgenähten Spielzeuge gerade populär sind und zeigen, warum sie das sind.

Quiet Books

Ein sehr zeitintensives Projekt ist das Nähen eines Quiet Books. Dabei handelt es sich um eine besondere Form eines Beschäftigungsbuch, das sich eben dadurch auszeichnet, dass es genäht ist und somit eine Beschäftigung praktisch lautlos erfolgen kann. Dies war auch früher der Sinn solcher Quiet Books; Kindern eine lautlose Beschäftigung zu ermöglichen.

Nicht selten fließen einige hundert Stunden an Arbeit in die Erstellung eines Quiet Books. Mit der steigenden Popularität dieses genähten Lernspielzeugs, gibt es aber glücklicherweise im Internet bereits eine Menge an kostenlosen Vorlagen, welche die Arbeitszeit deutlich verkürzen können.

Ein Lernspielzeug ist solch ein Quiet Book übrigens deswegen, weil man durch die Gestaltung von besonderen Elementen beispielsweise die Feinmotorik schulen oder Kindern die Zahlen näherbringen kann. Die diesbezüglichen Möglichkeiten sind mannigfaltig und der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

Leporellos

Leporellos kennt man normalerweise als aus Papier gefaltete Heftchen, die man wie eine Ziehharmonika auseinanderziehen kann. Doch auch in genähter Form erfreuen diese sich vor allem als Spielzeug für die Kleinsten großer Beliebtheit.

Dabei ist die zu investierende Arbeitszeit für ein genähtes Leporello wesentlich geringer als bei einem Quiet Book, allerdings sind die Elemente natürlich auch sehr einfach gehalten. So werden dieser vor allem für Babys und Kleinkinder als Greifspielzeug konzipiert. Deswegen werden auch gerne Elemente eingefügt, die Geräusche machen oder eine besondere Oberfläche aufweisen.
Näht man solch ein Leporello selbst, so bietet sich als Stoff vor allem fester Filz an, da dieser leicht zu verarbeiten ist und eine gewisse Widerstandsfähigkeit aufweist, die bei Babys und Kleinkindern auch dringend notwendig ist.

Kinderpuppe Sorgenfresser vor roter Backsteinwand
Sorgenfresser Puppe Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

Sorgenfresser

Ein weiterer Trend bezüglich genähtem Spielzeug sind die sogenannten „Sorgenfresser“. Dabei handelt es sich normalerweise um genähte Monster, die alle gemein haben, dass ihr Mund aus einem Reisverschluss besteht, den man öffnen und in der sich dahinter liegenden Tasche Sachen verstecken kann.


Der Grundgedanke dabei ist, dass die Kinder ihre Sorgen auf einen Zettel aufschreiben und dem Kuschelmonster zu fressen geben können. Dies macht man normalerweise am Abend und bis das Kind am nächsten Tag aufwacht, ist der Zettel verschwunden und somit hoffentlich auch die Sorgen.

Fazit

Es müssen nicht immer nur Kuscheltiere, Pölsterchen und Taschen sein, die man für seine Kinder als Spielzeug nähen kann. Je nachdem wie viel Zeit man investieren möchte, gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten seinen Lieben ein Funkeln in die Augen zu zaubern.


Wer Zeit sparen möchte, der sollte aber das Internet unbedingt nach Vorlagen durchforsten. Auch wenn man diese nicht 1zu1 nachmacht, bekommt man eine Ahnung davon wie die Dinge am besten umgesetzt werden und worauf es zu achten gilt. So kann man von Anfang an Fehlerquellen vermeiden und das DIY-Projekt schneller zu einem Abschluss bringen.

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