Was macht einen guten Pokerspieler aus?

Beim Poker ist die Strategie entscheidendPokern - Strategie und Geschick sind entscheidend Foto: Norbert Schmidt

So ziemlich jeder begeisterte Pokerspieler hat wohl schon einmal davon geträumt, sein Hobby zum Beruf zu machen. Wenn man die Pokerszene verfolgt, kann man ganz schnell neidisch auf den Lebensstil werden, den die Pokerprofis führen. Um die Welt reisen, die größten Turniere spielen und dabei Millionen von Euro verdienen – wer würde das nicht gerne tun?

Leider ist es alles andere als einfach, Poker als Beruf zu betreiben. Um zu einem wirklich guten Pokerspieler zu werden, bedarf es mehr als nur Glück. Ob im Internet auf Seiten wie VulkanVegas oder in der Spielbank in der Nachbarstadt – die Fähigkeiten, die einen erfolgreichen Pokerspieler ausmachen, sind überall die gleichen. Die große Frage ist natürlich, welche Fähigkeiten sind das eigentlich?

Oder mit anderen Worten: was macht eigentlich einen guten Pokerspieler aus? Kann jeder Mensch das Pokern lernen oder ist es nur einigen wenigen, besonders intelligenten, Menschen vorbehalten? Wir geben die Antworten, damit Sie Ihre Fähigkeiten verbessern und bei der nächsten Vulkan Vegas Auszahlung einen möglichst großen Betrag abstauben können.

Was braucht ein guter Pokerspieler?

Wie zu erwarten, ist es nicht nur eine Sache, die einen guten Pokerspieler ausmacht. Stattdessen ist es eine Kombination von verschiedenen Faktoren. Diese können jeweils stärker oder schwächer ausgeprägt sein, denn bekanntlich ist niemand perfekt. Wichtig ist nur, dass der Spieler in keinem der Bereiche ein extrem großes Defizit aufweist. Im Folgenden stellen wir die verschiedenen Faktoren vor, die einen guten Pokerspieler ausmachen.

Talent

Zuerst einmal kann es natürlich nicht schaden, wenn ein Spieler über ein gewisses Maß an Talent verfügt. Interessanterweise ist dies jedoch der wohl unwichtigste Aspekt, und gleichzeitig der am meisten überschätzte. Es gibt nämlich viele erfolgreiche Pokerspieler, die eher über mäßiges Talent verfügen und sich ganz einfach durch Fleiß und harte Arbeit an die Spitze gesetzt haben.

Eine weitere wichtige Frage ist, was ist eigentlich mit Talent für Poker gemeint? Es gibt keine klare Definition dafür, doch wir verstehen darunter zum einen ein überdurchschnittliches Maß an Intelligenz. Ein intelligenter Spieler wird es wesentlich leichter haben, die komplexen Strategien zu verstehen, die beim Pokern angewendet werden sollten.

Zudem sollte der Spieler zumindest ein gewisses Maß an mathematischer Begabung und eine Fähigkeit zur Lösung von Problemen haben. Wer in echten Casinos oder Pokerclubs spielt, für den ist zudem eine hohe Aufmerksamkeit wichtig, damit er die Reaktionen der Spieler in bestimmten Situationen erkennen kann.

Disziplin

Einer der wichtigsten Faktoren, der einen erfolgreichen Pokerspieler ausmacht, ist ein hohes Maß an Disziplin. Poker ist ein ungemein komplexes Spiel, und dieses zu lernen, bedarf harter Arbeit. Wer nicht bereit ist, stundenlang die richtigen Strategien zu lernen und seine eigenen Fehler zu analysieren, der wird niemals zu einem wirklich guten Pokerspieler werden.

Zudem ist Disziplin nicht nur in Bezug auf das Lernen wichtig. Auch beim Spielen und beim Verwalten des Geldes ist diese Fähigkeit entscheidend. Ein guter Spieler muss sich zu jeder Zeit unter Kontrolle haben und darf zum Beispiel niemals der Versuchung erliegen, seine Verluste beim Pokern durch höhere Einsätze oder durch Glücksspiele wie Blackjack oder Roulette wieder gutzumachen. Unzählige Karrieren wurden auf diese Weise bereits in der Vergangenheit zerstört.

Frauen am Pokertisch
Frauen pokern überlegter © ganz-hamburg.de

Mentale Stärke

Neben Disziplin ist auch eine mentale Stärke sehr wichtig für einen guten Pokerspieler. Da es sich beim Pokern um ein Glücksspiel handelt, wird jeder Spieler früher oder später eine Pechsträhne erleben. In manchen Fällen kann diese sehr lange anhalten und dem Spieler viel Geld kosten. Es ist sogar möglich, mehrere Monate lang jeden Tag gut zu spielen und am Ende trotzdem einen Verlust zu erleiden.

Dass solche Verluste nicht einfach zu verkraften sind, versteht sich von selbst. Was die besten Pokerspieler von anderen unterscheidet ist die Tatsache, dass sie sich selbst durch eine lange Pechsträhne nicht verunsichern lassen. Zudem haben diese Spieler gelernt, dass es manchmal Sinn macht, eine Pause einzulegen und einen klaren Kopf zu bekommen. Wer nach einer Woche Pause wieder an den Tisch zurückkehrt, hat oft eine ganz andere Perspektive und kann mit einer frischen Einstellung beginnen.

Erfahrung

Neben all den oben genannten Punkten braucht ein guter Pokerspieler vor allem eins: möglichst viel Erfahrung. Wie in fast allen anderen Spielen oder Sportarten, braucht es viel Zeit und Übung, um die jeweilige Disziplin zu meistern. Die besten Pokerspieler haben oft Millionen von Händen gespielt. Dadurch haben sie fast jede erdenkliche Situation bereits erlebt und sich für viele dieser Situationen eine Strategie ausgedacht.

Besonders wichtig ist Erfahrung beim Pokern, weil man aus seinen eigenen Fehlern am besten lernt. Ein Spieler kann noch so viele Bücher lesen oder Videos anschauen, aber wenn er noch keine eigenen Fehler gemacht hat, wird er in vielen Situationen praktisch hilflos sein. Ganz wichtig ist dabei natürlich, wie man mit den eigenen Fehlern umgeht. Anstatt wütend zu werden, empfiehlt es sich, jeden Fehler als eine Chance zum Lernen zu sehen.

Glück

Zu guter Letzt braucht jeder gute Pokerspieler auch ein gewisses Maß an Glück. Allerdings ist dies nicht auf die Weise gemeint, wie die meisten Menschen Glück beim Pokern verstehen. Auf lange Sicht gleicht sich dieses nämlich aus und im Laufe mehrerer Jahre haben alle Spieler gleich viel Glück und Pech.

Was wir mit Glück meinen ist, dass ein Spieler zum richtigen Zeitpunkt Glück haben muss. Wer zum Beispiel ganz am Anfang seiner Karriere eine harte Pechsträhne erlebt, der wird dadurch vielleicht aufgeben und niemals zu einem guten Spieler werden. Ein anderes Beispiel ist, dass bestimmte Situationen wichtiger sind als andere. Wer das größte Turnier seines Lebens spielt, der kann definitiv ein Quäntchen Glück gebrauchen.

Hinweis
Dieser Artikel ist keine Aufforderung Glücksspiele oder Online-Glücksspiele zu spielen oder Sportwetten abzuschließen. Das muss jeder Spieler und Wetter für sich persönlich eigenverantwortlich entscheiden. Das Glücksspiel ist in Deutschland in Spielbanken, -Casinos, Spielhallen und Automaten erlaubt und wird streng staatlich überwacht. Sportwetten sind nur bei ausgewählten Buchmachern erlaubt.
Allerdings, jeder Online Spieler oder Wetter sollte wissen, dass in Deutschland Online Glücksspiele nur Casinos, die in Deutschland lizensiert sind erlaubt sind. Buchmacher benötigen eine Deutsche Zulassung. Ein Verstoß dagegen kann im Rahmen der Gesetze Folgen haben und ist keine Ordnungswidrigkeit, wie etwa Falschparken. Hier erfahren Sie die Hintergründe.
Grundsätzlich gilt: Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst.
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