Die 4 wichtigsten Features des Samsung Galaxy S8

Samsung GalaxyFlickr Samsung Galaxy S8 Kārlis Dambrāns CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Samsung hat die Chance nach dem belastenden Hardware-Desaster die Begleitvorstellung explodierender Akkus hinter sich zu lassen und als Pionier dringend benötigter Innovationen am Smartphone-Markt zu glänzen. Die folgenden vier Merkmale könnten wegweisend für die nächste Generation von Smartphones sein. Über diese spricht man seit Release, testet und meckert – und andere Hersteller werden sich die eine oder andere Idee abgucken, auch wenn es nicht zwingend die besten Features sind.

Infinity Display

Das Samsung Galaxy S8 hat ein 5,8 Zoll Display. Lässt man diese Aussage alleine stehen, würde das S8 für viele potenzielle Käufer ausscheiden; zu groß, um es ohne Anstrengungen zu bedienen. Doch durch Ränder, die sich rechts und links des geradezu überlaufenden Displays nur erahnen lassen und einem in die Höhe gestreckten Bildschirm hat es Samsung geschafft den Fußabdruck verhältnismäßig klein zu halten. Somit ergibt sich eine Display-zu-Rand-Ratio von sagenhaften 83 Prozent. Das gestreckte Display sorgt allerdings zunächst mal für ein ungewohntes, etwas bizarres Format von 18,5:9, ähnlich dem LG G6 (2:1). Manche Medieninhalten oder unangepasste Apps werden den Mehrwert, den das Display bietet nicht nutzen können und stattdessen einen schwarzen Balken anzeigen.

Schon jetzt, an der Schwelle zum Mainstream, könnten Hersteller wie Apple den Trend der gestreckten und ergonomisch geformten Displays vollends etablieren und die Optimierung vorantreiben. Mit 1000 Nits wird das Display heller, als jedes andere Smartphone – vorbei die Zeit, in der man sich schattenwerfend um die eigene Achse dreht, um zu erkennen, wer einem gerade geschrieben hat. Wer dem Phablet-Formfaktor verfallen ist, greift einfach zur 6,3 Zoll Version.

DeX-Support

Für 150,- Euro (UVP) liefert Samsung eine Dockingstation, die das Flaggschiff mühelos mit Tastatur, Maus und Monitor verbindet. Nach einmaligem Einrichten zeigen sich die Inhalte des S8 schnell auf der hauseigenen Android-Oberfläche von Samsung auf dem Monitor. Einige Apps, wie Chrome oder Word lassen sich im Vorbild-Modus verwenden. Durch die angenehm flüssige Performance könnte dies für Gelegenheitsnutzer mit einem Vertrag – da günstiger –eine echte Alternative zum heimischen Laptop darstellen, der schon unter dem Couchtisch einstaubt.

Force Touch

Zugegeben, Samsung nennt es nicht „Force Touch“; das ist Apple-Sprech. Aber das Samsung Galaxy S8 hat einen ähnlichen Mechanismus in die untere Hälfte des Telefons integriert. Drückt man auf den nun nicht mehr physischen Homebutton, erhält man haptisches Feedback. So musste der Fingerabrucksensor auf die Glasrückseite des Geräts weichen, wo er neben der Dual Pixel-Kamera etwas deplatziert wirkt. Samsung scheint um die unglücklich gewählte Stelle zu wissen und bietet daher die im nächsten Punkt beschrieben Kompensationsfeatures an.

Gesichtserkennung & Iris-Scanner

Gibt es die Authentifizierung durch Gesichtserkennung schon seit Jahren in Android-Geräten und Laptops, ist der Iris-Scanner, die doppelte Absicherung Samsungs, dem wenig sicheren Entsperrverfahren durch das Gesicht zu bevorzugen. Dank Infrarot entsperrt sich das Telefon auch wunderbar im Dunkeln. Es gilt abzuwarten, wie die Hersteller dieses Feature weiterentwickeln, sodass das Telefon nicht aufgenommen und etwa 25 Zentimeter vor das Gesicht gehalten werden muss, um entsperrt zu werden. Das ist ein guter Anfang, im Alltag jedoch oftmals etwas unpraktisch, möchte man nur einen kurzen Blick auf die Uhrzeit oder ähnliches werfen.

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