Wohnungssuche in Hamburg – neue Wohnung, neues Glück?

Ein idyliischer Innenhof der Falkenriedterrassen in Hamburg EppendorfBegehrt, autofreies Wohnen in den Falkenried Terrassen in Hamburg Eppendorf Foto: www.mediaserver.hamburg.de / Roberto Kai Hegeler

Wie Sie ihre Erfolgschancen bei der Wohnungssuche erhöhen und drei Hamburger Stadtteile, die Sie nicht vergessen sollten.

Wer ein Wohnung sucht: Hamburg hat sieben Bezirke und 104 Stadtteilen geprägt. Während St. Pauli in Hamburg-Mitte, Eppendorf, Blankenese und die Sternschanze in Altona zu den bekannten Stadtteilen zählen, gibt es einige Alternativen, die zu Unrecht nicht als potenzieller Wohnort in Betracht gezogen werden.

Wohnungssuchende sollten einen Blick riskieren und sich nicht auf die gefragtesten Viertel beschränken. Nachfolgend praktische Tipps und drei attraktive Stadtteile, die der Inspirationen dienen können.

Auf Besichtigungstermine richtig vorbereiten

Ob via Empfehlung von Bekannten, durch Online-Inserate oder erfolgreiches Wohnungsgesuch: Konnte ein Besichtigungstermin für ein potenzielles neues Zuhause vereinbart werden, sollten Wohnungssuchende der Vorbereitung darauf die volle Aufmerksamkeit schenken. Zunächst geht es bei einer Besichtigung darum, die Räumlichkeiten kritisch unter die Lupe zu nehmen.

Im Idealfall herrscht während des Termins Tageslicht, um den Lichteinfall in den Zimmern sowie dessen Zustand prüfen zu können. Das Immobilienunternehmen Grand City Property verwaltet Wohnungen deutschlandweit und legt auf persönliche Besichtigungstermine wert, damit sich Interessenten einen authentischen Eindruck verschaffen und sämtliche Fragen geklärt werden können.

Auf ihrer Internetpräsenz hat die Hausverwaltung in einem übersichtlichen Ratgeber weitere Tipps zur Wohnungsbesichtigung arrangiert.

„Messen Sie insbesondere große Möbelstücke wie Couch, Bett oder Esstisch vor der Besichtigung aus. Nehmen Sie einen Zollstock oder Maßband zur Überprüfung mit.“

raten Experten
Bei der Wohnungssuche wichtig. Ein Schufaformular mit Lesebrille
Bei der Wohnungssuche wichtig eine Schufa-Auskunft Bild von Vi Don auf Pixabay

Ein perfekter Auftritt bei der Wohnungssuche erfordert Transparenz

Die Besichtigung einer Wohnung dient nicht nur dazu, offene Frage zu klären und die Räume in Augenschein zu nehmen. Um die Chancen auf eine Zusage zu steigern, sollten Interessenten die einmalige Gelegenheit nutzen und einen möglichst positiven Eindruck beim zuständigen Ansprechpartner hinterlassen. Ein gepflegter und freundlicher Auftritt ist dabei ebenso wichtig, wie pünktliches Erscheinen und das unaufgeforderte Vorlegen wichtiger Dokumente. Dazu gehören:

  • Bescheinigung über Mietschuldenfreiheit
  • Mieterselbstauskunft
  • Bonitätsauskunft der Schufa
  • Gültiger Pass bzw. Aufenthaltsgenehmigung (bei ausländischen Wohnungssuchenden)

Haben Vermieter beziehungsweise Hausverwalter nach diesen Unterlagen nicht im Voraus gefragt, schafft das freiwillige Aushändigen zusätzlich Vertrauen. Gezielte Fragen zu Heizungsanlage, Bausubstanz, Einzugstermin und Kaution suggerieren echtes Interesse am Objekt.

Neubau eines Wohnhauses in der HafenCity Hamburg
Wohnungsneubau in der HafenCity © ganz-hamburg.de

Über den Tellerrand schauen: Drei vielversprechende Stadtteile

Es muss nicht unbedingt Eppendorf, Eimsbüttel, Ottensen oder Winterhude sein, um in der Hansestadt gut zu wohnen. Denn diese Stadtteile sind begehrt und die Mieten dementsprechend hoch.

Die Alternative bei der Wohnungssuche, denn diese drei Hamburger Stadtteile versprechen Lebensqualität und bieten grünes Wohnen nahe der Großstadt.

1. Eißendorf

Eißendorf im Süden des Bezirks Harburg ist einer der hügeligsten Teile der Stadt. Das ist unter anderem den Harburger Bergen zu verdanken, dessen Ausläufer bis in die Hansestadt reichen.

Im Vergleich zu den gefragtesten Stadtvierteln lassen sich hier vergleichsweise günstige Wohnungen finden. Insbesondere für sportlich Aktive und Naturliebhaber ist ein Abstecher sinnvoll, da einiges an Wald zum Erkunden einlädt. Neben dem Eißendorfer Forst und dem Eißendorfer Sunder sorgt das Göhlbachtal für ausgiebig Naherholung.

2. Hausbruch

Ebenfalls in Harburg angesiedelt, ist der Stadtteil Hausbruch. Wie in Eißendorf ist auch hier naturnahes Wohnen geboten. Anwohner profitieren von einer besonderen Lage zwischen Moor und den Harburger Bergen.

Das Waldgebiet Haake befindet sich in unmittelbarer Nähe. Gleiches gilt für das Revier Hausbruch mit mehr als 770 Hektar und die Neugrabener Heide des Naturschutzgebiets Fischbeker Heide.

Sowohl die Mieten als auch die Kaufpreise für Immobilien sind in den Ortsteilen Alt- und Neuwiedenthal sowie Dubben gegenüber dem Hamburger Durchschnitt auf niedrigem Niveau. Allerdings dürfen die preislichen Unterschiede zwischen den Ortsteilen nicht unterschätzt werden.

3. Reitbrook

Im Hamburger Bezirk Bergedorf liegt der dünn besiedelte Stadtteil Reitbrook in den Vier- und Marschlanden. Vorwiegend für diejenigen interessant, die Ruhe, Tradition und Natur zu schätzen wissen. Umgeben von Getreidefeldern, Milchhöfen und den weitläufigen Ebenen des Naturschutzgebiets Die Reit lässt es sich in diesem Bereich Hamburgs abseits des Großstadttrubels entspannt leben.

Die Reitbrooker Mühle ist nicht nur touristische Sehenswürdigkeit, sondern auch Sinnbild des traditionellen Landlebens. Doch nicht nur idyllische Deichstraßen, schönste Radwege und Bauernhöfe sorgen für Aufsehen.

Vor Ort spielen auch Erdöl und Spitzentechnologien eine Rolle. Das Erdölfeld wurde 1937 entdeckt, bis heute wird das kostbare schwarze Gold mit den typischen Pferdekopf-Erdölpumpen gefördert. Darüber hinaus ist in Reitbrook seit wenigen Jahren eine der modernsten Stromanlagen der Welt zu finden.

Energiedienstleister HanseWerk erklärt online zum Innovationsprojekt:

„In Hamburg-Reitbrook speist eine Power to Gas-Anlage aus überschüssigem Windstrom mittels PEM-Elektrolyse (Proton Exchange Membran) umgewandelten Wasserstoff in das Erdgasnetz von HanseWerk ein.“

Mit Hilfe der Technologie sollen zwei Probleme der Energiewende gelöst werden: Kapazitätsengpässe in Stromnetzen und der Mangel an Speichern für regenerativ gewonnenem Strom. Das Projekt macht Reitbrook zu einem spannenden Standort, auch für Arbeitnehmer.

Ergänzende Tipps zum Thema Wohnen:

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