Apfeltage im Garten von Ehren am ersten Oktoberwochenende

Apfeltage bei Garten von EhrenApfeltage bei Garten von Ehren Foto: GvE - Eckart Brandts Boomgarden

Herbstzeit ist Apfelzeit und für Garten von Ehren einfach der beste Zeitpunkt den Apfel zu feiern

Herbstzeit, die Blätter der Bäume färben sich bunt und leuchten auf wenn die Sonne leichten erste Morgennebel aufgelöst hat. Doch der Herbst ist nicht nur die Zeit der Ernte. Es ist auch die beste Jahreszeit um Obstbäume vor dem ersten richtigen Frost zu pflanzen. Ein Garten ohne Apfelbaum ist einfach nicht vollständig. Hat nicht das Pflücken eines Apfels immer noch etwas mystisches? Seit Jahrtausenden finden wir vielen Überlieferungen, Erzählungen und Geschichten das Motiv des Apfelpflückens.

Passend dazu veranstaltet das Gartencenter Garten von Ehren die Apfeltage am ersten Oktoberwochenende des Jahres. Dort werden an zwei Tagen Apfelsorten aus der Region zur Verkostung angeboten. Bereits seit acht Jahren finden bei Garten von Ehren die Apfeltage statt. Dabei gibt es natürlich nicht nur Äpfel. Verschiedene Obstsäfte, z.B. sortenreine Säfte auch Quitte oder Pflaume, können probiert werden.

Erst ausgiebig probieren, dann einen Baum auswählen! Als Spalierobst, in Säulenform oder als Stammbusch finden Obstbäume auch in kleineren Gärten oder sogar auf dem Balkon ihren Platz. Für Tipps, Rat und Tat steht das Team vom Garten von Ehren bereit. Nicht jeder Apfelbaum verträgt jeden Boden, es gilt den richtigen Apfelbaum in den für ihn passenden Boden zu pflanzen.

Gerade die alten traditionellen Apfelsorten sollten für Hobbygärnter, die nicht auf Ertrag und Wirtschaftlichkeit achten müssen, die erste Wahl sein. Sie sind optimal auf das Klima unseres norddeutschen Standortes angepasst, zumeist nicht so anfällig für Pflanzenkrankheiten, gut geeignet für biologisches Gärtnern und das Allerwichtigste: sie schmecken oft wesentlich besser!

„Apfelmann“ Obstbauer und Buchautor Eckart Brandt, der sich für den Erhalt alter Sorten einsetzt, bietet am Sonntag zwischen 11.00 und 16.00 Uhr seine biologisch angebauten Äpfel zum Kauf an.

Die Apfeltage sind auch der jährliche Auftakt für die Herbstsaison im Garten von Ehren! Nicht nur die ca. 70 Obst- und Beerensorten ­– darunter Birnen, Feigen, Kirschen, Zwetschen, Heidelbeeren und Wein in allen Größen und Formen – auch eine bunte Welt von Herbstblumen und herbstfärbenden Gehölzen laden zu einem Spaziergang ein.

Apfelkenner empfehlen einen Blick auf diese Sorten zu werfen:

  • Boskoop
    Mit seinem fruchtig-säuerlichen Geschmack, dem festen Fruchtfleisch und seiner Würze eignet sich der Boskoop vor allem zum Backen. Er lässt sich gut lagern und schmeckt von November bis April. Ein Apfel, der gerade Männern als Speiseapfel schmeckt.
  • Finkenwerder Herbstprinz
    Ein sehr wohlschmeckender Winterapfel aus dem Alten Land von 1860. Es gibt noch etwa 50 ha, die Bestände schrumpfen aber sehr schnell. Er gehört zu den sogenannten alten Apfelsorten und wird bei den Apfeltagen ebenfalls zum Probieren gereicht. Der deutsche Apfelbauer und Autor Eckart Brandt schreibt über den Herbstprinz in seinem Buch “Apfellust”: „Der Finkenwerder Herbstprinz ist ein norddeutscher Apfel, er wirkt eher bescheiden, solide und bodenständig. Aber wenn er so üppig an volltragenden Bäumen in der Herbstsonne hängt, hat er etwas strahlend prinzenhaftes.”
  • Ingrid Marie
    Der Ingrid Marie Apfel stammt aus Dänemark und ist ein Zufallssämling von Cox Orange.Ein dänischer Lehrer fand ihn im Jahr 1910 und benannte ihn nach seiner Tochter. Ingrid Marie ist ein Tafelapfel, der auch für den extensiven biologischen Obstbau gut geeignet  und aufgrund seiner leuchtenden Farbe besonders zu Weihnachten begehrt ist.
  • Prinz Albrecht zu Preußen
    Die Sorte wurde 1865 vom Hofgärtner des Prinzen Albrecht von Preußen in Kamenz in Schlesien als Sämling von Kaiser Alexander entdeckt. Sowohl das Holz als auch die Blüte sind sehr frosthart und eignen sich entsprechend auch für höhere oder raue Lagen. Ebenso ist diese Sorte kaum anfällig für Schorf. Die mittelspäte Blüte dieser diploiden Sorte ist ein guter Pollenspender.
  • Rubinette
    Der Rubinettenapfel ist eine Kreuzung aus Golden Delicious & Cox Orange von 1966 aus der Schweiz und seit1982 im Handel. Aufgrund der kleinen Frucht hat die Sorte nie eine bedeutende Stellung im Handel eingenommen. Wird gerne anstelle von Cox-Orange gepflanzt, da er ähnlich aussieht aber haltbarer und geschmackvoller ist.
  • Santana
    Der Santana stammt von der beliebten Sorte Elstar ab und ist eine Neuzüchtung der Universität Wageningen. Sein Gehalt an allergieauslösenden Stoffen ist so gering, dass er von 50 bis 70 Prozent der leichten Apfelallergiker vertragen wird.

Apfeltage im Garten von Ehren – 2017

Wann:
Samstag, 08. Oktober 2017 von 9.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag, 09. Oktober 2017 von 11.00 bis 16.00 Uhr
Wo:
Maldfeldstraße 2  21077 Hamburg Marmstorf
Der Eintritt ist frei.

 

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