Stilvoll trainieren – Trainings-Chic im Alltag

Frau macht Pause beim Work Out in einem Fitness StudioPhoto by GRAHAM MANSFIELD on Unsplash

Ja, beim Sport geht es nicht ums Aussehen, sondern um die Leistung. Und trotzdem wirken professionelle Fußballspieler schon seit Jahrzehnten nicht mehr, als hätte man sie auf der Kirmes zusammengekehrt, sondern eher wie professionelle Models mit persönlichem Styleberater und Friseur. Und warum auch nicht? Wer gut spielt, kann auch gut aussehen. Die Zeiten, in denen Trainingskleidung synonym für Menschen stand, die ihr Leben nicht im Griff hatten, sind längst vorbei. Gerade in Zeiten des Home Office.

Kleidung fürs Training

Ganz banal kann man natürlich sagen, dass Trainingskleidung eine Funktion erfüllen soll: Zweckmäßige Kleidung, leicht, bequem, beim Sport so wenig hinderlich wie möglich. Gleichzeitig wünscht man sich natürlich, nicht wie ein Sack Kartoffeln auszusehen. Deswegen ist völlig nachvollziehbar, dass Sportbekleidung wie zum Beispiel Trainingsjacken schick und elegant wirken dürfen. Gleichzeitig verbindet die Ausstattung auch das Team. In Mannschaftssportarten wie dem Fußball setzt man mit der Wahl stylischer und hochwertiger Vereinskleidung auch ein Statement und bildet die Gemeinschaft, uniformiert sich gewissermaßen. Dabei setzen es die Designer nie auf Pomp oder Glamour an, sondern immer auf klare Linien, kräftige Farben und Kontraste und vor allem auch vernünftiges Material, das den Strapazen des Trainings standhält und dabei trotzdem noch eine gute Figur macht.
Trainingsjacken sind dabei die ideale Lösung für Sport bei kaltem Wetter aber auch für die Fahrt zum Spiel. Zur Auswahl stehen verschiedene Spielarten – von der robusten Allwetterjacke über warme Polyesterjacke bis hin zur smarten Präsentationsjacke, die auch außerhalb des Trainings eine gute Figur macht.

Trainingskleidung im Alltag

Das ist auch der Grund, wieso Sportbekleidung den Alltagsstil vieler Menschen mit beeinflusst. Das wurde zum Beispiel auch durch den Skater-Chic beeinflusst, der lässige Alltagskleidung und sportlichen Anspruch verband. Wer sich im Alltag sportlich kleidet, ist dabei auch nicht vordergründig auf modische Statements aus, sondern inszeniert sich eher als praktisch denken Menschen, der Bewegungsfreiheit liebt und seine körperliche Aktivität zelebriert.

In der Regel wirkt ein solcher Stil auch deplatziert an Personen, die nicht zumindest eine gewisse körperliche Grundfitness mitbringen. Erst wenn der Schlabberbauch über die Jogginghose hängt, könnte man sich dem berühmten Statement von Karl Lagerfeld anschließen.

Nicht zu dick auftragen, denn in Hamburg ist weniger oft mehr

Wer sich bemüht, einen gesunden Lifestyle mit viel Bewegung zu transportieren, sollte trotzdem nicht zu dick auftragen. Aufgeblasene Muskelmänner mit kurz abgeschnittenen Shirts, die in der Fußgängerzone statt am Latte am Proteinshake nuckeln, wirken nicht sportlich elegant, sondern lost. Der Hip-Hop- und Gangsta-Style setzt zwar auch auf die Integration von Sportmarken, schrappt aber ebenfalls oft an der Kante zur Lächerlichkeit. Wer die modische Botschaft zu sehr vor sich herträgt, läuft ihr am Ende nur hinterher. Ebenso gilt Vorsicht beim Kombinieren: Nur sportliche Edelmarken können mit gehobenen Alltagsleidungslabels mithalten. Wer eine schicke Bluse oder ein Sacko zur Trainingshose trägt, kann nur verlieren.

Mann in einem blauen Karohemd
Casual Wear Photo by Roman Holoschchuk on Unsplash

Doch einige Kleidungsstücke lassen sich sowohl leger als auch sportlich zusammenstellen. So können Kurzarmhemden wirkungsvoll mit Sportbekleidung ergänzt werden, eignen sich aber auch zur Freizeithose oder für einen Business-Casual-Look.

Die Geschäftsumgebung gibt übrigens auch vor, ob Sportswear angemessen sein kann. Wer in einer Branche arbeitet, die sportbetonte Marken vertritt, kann eventuell mit einer schicken Trainingsjacke durchkommen. Als Bankangestellter oder Pharmavertreter sollte man sich solche Sachen lieber verkneifen.

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