Störtebeker, der alte Pirat, macht die Hamburger Elbphilharmonie schmackhaft

Captain's TafelCaptain's Tafel im Störtebeker in der Elbphilharmonie Foto: S. Plaß

Die Störtebeker Gastronomiekonzepte in der Elbphilharmonie eröffnet.

Prachtvoll wie eine Galionsfigur steht die Elbphilharmonie an der Spitze der Hafencity. Das neue Wahrzeichen aus der Feder der Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron wurde nach 10 Jahren Bauzeit am 4. November 2016 von HOCHTIEF an die Stadt Hamburg übergeben. Durch ihre markante Einzigartigkeit kombiniert mit höchsten Kunstgenüssen wird ‚Elphi‘, wie sie liebevoll genannt wird, dem internationalen Kultur-Tourismus einen enormen Schub geben. Jetzt können die Hamburger und ihre Gäste auf der öffentlichen Plaza im 8. Stock, die den backsteinernen Altbau Kaispeicher mit dem wellenförmigen Glasbau verbindet, den herrlichen Ausblick auf Hafen und Stadt genießen.

In dem 110 Meter hohen Kunstwerk auf der Halbinsel Grasbrook sind zwei Konzertsäle mit insgesamt 2.650 Plätzen, eine Orgel aus 4.765 Orgelpfeifen, das Westin Hotel mit 250 Zimmern und Restaurant, 45 Eigentumswohnungen, eine Garage, das Restaurant Störtebeker mit Bar, ein Taste-Shop sowie ein Deli untergebracht.

Der Name für das Gastronomie-Ensemble geht zurück auf den nur rund 200 Meter vom Grasbrook entfernt geköpften Piraten Klaus Störtebeker. Für Piraten hatte die Hansestadt im Mittelalter bekanntlich wenig übrig und die Strafen waren drakonisch. Als HOCHTIEF damals im Bieterverfahren den Zuschlag für den Bau der Elbphilharmonie bekam, waren deren Partner wie die Westin Hotels und die Störtebeker Elbphilharmonie GmbH mit an Bord.

Gastronomie auf drei Ebenen

Auf drei verschiedenen Ebenen betreibt die Störtebeker Elbphilharmonie GmbH, ein Joint Venture aus der Störtebeker Braumanufaktur von Inhaber Jürgen Nordmann in Stralsund und der Hamburger east group von Gastronom Christoph Strenger, das ‚Deck & Deli‘ (8. Stock), ‚Taste & Shop‘ (6. Ebene) und das Brauhaus-Restaurant ‚Beer & Dine‘ mit Bar und Lounge (5. Stock).

Sensationell ist der Ausblick von der Bar auf den Schiffsverkehr im Hafen. „Entdecke die Welt von Störtebeker lautet unser Motto, daher bieten wir den Gästen 20 Biersorten, nach alter Braukunst hergestellt, an“, erklärt Jürgen Nordmann. Für den kulinarischen Part im 230 Plätze-Restaurant ist Küchenchef Andreas Pechatschek verantwortlich. Er lernte in Köln Koch, war in verschiedenen Hyatt-Hotels und zuletzt im ‚Steigenberger im Kanzleramt (Berlin)‘ , bevor ihn die Liebe und seine Küchenmeisterprüfung in Hamburg vor Anker gehen ließen.

Mit einer gehobenen, nordisch ambitionierten Brauhausküche vom Kalbtafelspitz (16,50 €) über gebratene Jakobsmuschel und Wildgarnele (21 €) bis zu Kabeljau mit Birnen, Bohnen und Speck (28,50 €) will der 34-Jährige die Hamburger und ihre Gäste im einmaligen Ambiente verwöhnen. Auf Wunsch werden die Speisen auch im ‚Family Style‘ – also in der Tischmitte für jedermann probierbar- serviert. Einzigartig ist auch der Channel mit der Captain’s Tafel für 36 Personen, die sich hervorragend für Feierlichkeiten oder Firmenessen anbietet.

„Wir interpretieren das Thema Braukunst im Störtebeker neu und modern. Hamburg, Norddeutsch, Skandinavien, Nachhaltigkeit und Regionalität haben wir in ein Konzept gegossen“, sagt Christoph Strenger, der bereits 40 Restaurants in seiner gastronomischen Laufbahn eröffnete, darunter das East, Coast und Clouds in den Tanzenden Türmen. Bei der Rauminszenierung und dem Design verlässt sich Strenger auf das Lüneburger Büro formwaende.

Das Design-Konzept

„An dieser exponierten Lage soll das nordische Lebensgefühl mit seiner Einfachheit, Rauheit und Konsequenz zur Geltung kommen. Daher haben wir für die Ausstattung massive, ausdrucksstarke Materialien in warmer Tonalität gewählt“, sagt Florian Kienast Geschäftsführer von formwaende. Mit der inhabergeführten Möbelmanufaktur Wagner Living holte sich die Störtebeker Elbphilharmonie GmbH einen Partner für das Inventar an die Seite, der Maßstäbe im Gastronomie-Mobiliar setzt. Das Störtebeker dient Wagner Living als internationales Testimonial. Gemäß dem Brauhauskonzept wurde eine Mischung aus rustikal und edel mit viel Leder und hohem Sitzkomfort für die Ausstattung gewählt. „Für das Lichtkonzept haben wir LED-Technik verwendet, die eine szenische, blendungsfreie und fokussierte Beleuchtung der Raumobjekte und Tischflächen ermöglicht und dabei nicht von der atemberaubenden Hafenszenerie ablenkt“, erklärt Florian Kienast das gelungene Raumkonzept.

Wer einen Bier-Sommelier in Aktion sehen möchte, der sollte an einer der täglich stattfindenden Verkostung von Jahrgangs- und Starkbieren im Taste & Shop teilnehmen. Dort gibt es auch eine Auswahl an Souvenirs und Störtebeker-Bieren zu kaufen.

Die Buchung der Plätze für die Störtebeker Gastronomien ist nur Online über www.stoertebeker-eph.com möglich. Mit der Buchung erhält der Gast einen Code für den Eintritt in die Elbphilharmonie. Über die Tube genannte Rolltreppe gelangt man dann auf die Gastronomie-Ebene.

Öffnungszeiten Störtebeker in der Elbphilharmonie:

  • Beer & Dine im 5. OG
    Bar täglich ab 10.00 Uhr, Lunch 11.30 – 15.00 Uhr, Dine: 17.00 – 22.00 Uhr, Snackkarte 15.00 – 23.00 Uhr
  • Taste & Shop im 6. OG
    Shop täglich ab 9.00 Uhr, Küche von 11.30 – 21.00 Uhr
  • Deck & Deli in 8. OG
    täglich von 9.00 – 24.00 Uhr

www.stoertebeker-eph.com

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