Bal Masqué – Venezianische Kulisse an der Alster

Bal Masque Maskenball MKGBal Masque Maskenball Foto: Cetin Yaman

Bal Masqué war der Event am letzten Samstag für die Hamburger Society. Das hat sich gelohnt, viel Geld kam für einen guten Zweck zusammen!

von Cetin Yaman
In der Hansestadt scheint man derzeit vom Italien vergangener Tage fasziniert zu sein. Erst lockte die Ausstellung „Venedig. Stadt der Künstler“ in 2016 eine rekordverdächtige Anzahl an Besuchern ins Bucerius Kunst Forum, nun feierte die Hamburger Prominenz einen venezianischen Ball.

Eingeladen zum Bal Masqué in das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG), das mit seinen historischen Räumlichkeiten sich wieder einmal als idealer Austragungsort für diese exklusive Festlichkeit erwies, hatten die beiden Society-Frauen Jenny Falckenberg und Stefanie Stolzenberg.

Zu dem schillernden Benefiz-Event kamen rund 250 Gäste, die allerdings nicht nur dinieren und tanzen, sondern auch eine gute Sache unterstützen wollten. Die Nachwuchsarbeit des Museums wird mit den Spenden finanziert, dazu baten die Gastgeberinnen darum, kräftig beim Kauf von Tombola-Losen und Teilnahme an der Auktion mitzuwirken. Für das Projekt „Pilot Inklusion“ kamen so insgesamt 50.700 Euro zusammen.

Als erster der hochkarätigen Gäste trudelte Mousse T. ein – er hatte aber auch allen Grund zu seiner frühen Anwesenheit, denn der Hannoveraner Pop-Star war an diesem Abend ebenso als DJ gefragt und kümmerte sich sogleich um den richtigen Sound. Danach ging es Schlag auf Schlag, doch diesmal konnten die zahlreich erschienenen Fotografen nicht alle Promis in Sekundenschnelle erkennen, betraten die Gäste doch bereits mit der Maske vor den Augen das Museumsfoyer.

Durchgerutscht ist jedoch trotzdem keiner, besonders schöne Motive gaben H.P. Baxxter mit seiner jungen Freundin Lysann Geller, deren Augenverzierung sexy wie ein erweitertes Negligé aussah; auch die Gesichtsverkleidung von Nathalie Volk wirkte raffiniert, ihr Freund, der Hamburger Medienunternehmer Frank Otto, schien viel Gefallen am Modell „Batman“ gefunden zu haben. Auf jeden Fall hat es ihn motiviert sich auf der Tanzfläche ordentlich auszutoben.

Eine besonders elegante Lösung mit einem dünnen Bronzereif um die Augen präsentierte Model Marie Amiére. Die Maske abnehmen, damit er überhaupt von den Medienvertretern erkannt wurde, musste hingegen Marcell Jansen. Mit seinem Prinz-Eisenherz-Outfit hätte er auch gut inkognito den ganzen Abend genießen können.  

 

Nach einem Ruinart-Champagner-Empfang und anschließendem Dinner vom Restaurant DIE BANK stand die Auktion im Vordergrund, durch die Auktionator Kilian Jay von Seldeneck (Kunsthaus Lempertz) führte. Unter den Hammer kamen in diesem Jahr unter anderem ein Beach-Fussballturnier mit Marcell Jansen, Fotokunst von Franziska Stünkel, eine Loge für 12 Personen in der Barclay Card Arena bei der Veranstaltung Cirque du Soleil, ein Kunstwerk von Enrico Veger, ein Zauberabend mit dem Magier Graf Beissel von Gymich, ein Kunstwerk von Billi Methe sowie eine TUI Kreuzfahrt.

Für musikalische Highlights sorgten der Pianist Alexander Vorontsov mit dem Tenor Simon Jass, ein Auftritt der Happy Oysters feat. Djangonauten, sowie DJ Mousse T und Stefan Gruenwald. Durch den Abend, der von einem atemberaubenden Lichtkonzept von „Hamburg Showtechnik“ abgerundet wurde, führte Moderatorin Sandra Thier. Im Laufe des Abends noch gesehen, Schauspielerin Sandra Quadflieg, Claus Strunz und NDR Intendant Lutz Marmor. Sponsoren des Events waren die Commerzbank, AviaRent Invest und die Mercedes Benz Niederlassung Hamburg, die den Gästen einen Shuttle zur Verfügung stellten. 

Das Projekt Pilot Inkulsion

Mit dem Projekt „Pilot Inklusion“ werden seit 2015 modulare Angebote entwickelt, die möglichst vielen Menschen eine kulturelle Teilhabe ermöglichen sollen. Fokussiert werden dabei Angebote in einfacher Sprache, von denen nicht nur Menschen mit kognitiven Einschränkungen profitieren, sondern auch Kinder im Grundschulalter, Jugendliche aus sozial schwierigen Umfeld oder Menschen mit Migrationshintergrund, die noch Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben.