Besucherrekord bei der blickfang Hamburg

blickfang Hamburg

140 Aussteller verwandelten zum achten Mal vom 24. bis zum 26. Januar die Deichtorhallen in den größten Design-Concept-Store der Hansestadt. 11.800 Design-Interessierte feierten am vergangenen Wochenende unabhängiges Design und stellten damit einen Besucherrekord auf.

Bei der diesjährigen blickfang Hamburg stand vor allem Nachhaltigkeit bei den Designern auf der Agenda. 60 Aussteller waren dieses Jahr zum ersten Mal auf der Messe vertreten. In den Deichtorhallen wurden gut durchdachte Produkte aus den Bereichen Möbel, Mode, Schmuck und Wohnaccessoires von den Designern persönlich präsentiert. Wer ein Lieblingsstück gefunden hat, konnte es direkt vor Ort erwerben.

„Die Hamburger schätzen gute Gestaltung und gute Ideen. Und für eine hohe Dosis an neuer Inspiration und guter Gestaltung ist die blickfang Hamburg daher auch nicht ohne Grund ein fester Termin in vielen Kalendern geworden“

sagte blickfang Gründer und Geschäftsführer Dieter Hofmann.

Future Forward

Nicht jeder Designer darf bei der internationalen Designmesse ausstellen. Eine Fachjury, bestehend aus Branchenkennern, wählt unter allen Bewerbungen die Produkte aus, die sich durch eine besondere Gestaltungs- und Fertigungsqualität auszeichnen. In diesem Jahr haben die Aussteller auf Minimalismus, Nachhaltigkeit und Pragmatik gesetzt. So war es nicht verwunderlich, dass der Future Forward-Preis, der von der D.E.S.I.G.N. Foundation initiiert wurde, in diesem Jahr an das Studio Makuko aus Berlin ging. Das Möbel-Label hat es sich zur Aufgabe gemacht, funktionale Möbelstücke mit hohem Designanspruch zu kreieren. Neben einer kostenlosen Messebeteiligung an der blickfang enthielt der Preis ein persönliches Coaching mit etablierten Designgrößen.

Gewinner Future Forward
Gründer und Designer Diogo Pinelli von Studio Makuko © blickfang

blickfang Hamburg – Designpreis

Auf jeder blickfang wird zusätzlich ein Designpreis von der 2016 gegründeten D.E.S.I.G.N. Foundation in den Kategorien Möbel und Produktdesign, sowie Mode und Schmuck verliehen. In diesem Jahr zeichnete die Fachjury, bestehend aus Redakteurin Gunda Siebke, Geschäftsführer der COR und Interlübke Leo Lübke und Eva Marguerre und Marcel Besau vom Studio Besau-Marguerre Designer aus, die mit ihren Konzepten und Produkt-Präsentationen besonders hervorstachen. WYE Design aus München konnte mit seinem nachhaltigen und innovativen Designerlebnis in der Rubrik Möbel und Produktdesign überzeugen. Den Designpreis in der Kategorie Mode und Schmuck sicherte sich das Modelabel Whytes, die mit ihren weißen T-Shirts für modebewusste Männer beeindruckten.

Wer die blickfang Hamburg verpasst hat, muss nicht traurig sein. Wien, Stuttgart, Zürich und Basel stehen noch dieses Jahr auf der Agenda der Designmesse.

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