Brasilianischer Nationalfeiertag – Das hat Hamburg verpasst

Nationalfeiertag BrasilienHamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote (re.) kam mit Ehefrau zur Feier anlässlich des brasilianischen Nationalfeiertags. Honorarkonsul Dr. Jan Curschmann durfte an dem Abend außerdem zahlreiche Gäste vom diplomatischen Korps in Hamburg begrüßen. Foto: Cetin Yaman

Hamburger Konsul Dr. Curschmann lud  zum Empfang anläßlich des Brasilianischen Nationalfeiertages

von Cetin Yaman

Eigentlich wird der brasilianische Nationalfeiertag am 7. September gefeiert, doch in Hamburg wurde dieser dieses Jahr aus logistischen Gründen bereits einen Tag früher begangen. In den Räumen des Honorarkonsulats von Brasilien in Hamburg – im 20. Stockwerk in der HafenCity gelegen und mit einer fantastischen Aussicht auf die Stadt ausgestattet – traf man sich zu einem gemütlichen Plausch mit Honorarkonsul Dr. Jan Curschmann und seinen Gästen – darunter viele andere General-/Honorarkonsulare/-innen wie Aida Clément (Panama), Regzeida Elena Gonzales Herrera (Venezuela), Joachim F.W. Ulrich (Costa Rica) und Elizabeth Narvaez (Ecuador). Als Ehrengäste nahmen an der Feier anlässlich des brasilianischen Unabhängigkeitstages außerdem Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote mit Ehefrau und die Bronzemedaille-Gewinnerin in Rio Jana Teschke (Hockey) teil.

Dr. Curschmann berichtete dabei von seinen Erlebnissen bei seinem Besuch der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro diesen Sommer. Vor allem die positiven Auswirkungen auf die lokale Infrastruktur in der brasilianischen Millionenmetropole ließen ihn etwas wehmütig daran erinnern, wie es wohl gewesen wäre wenn Hamburg sich nicht gegen diese gigantische Sportveranstaltung entschieden gehabt hätte. „Es wäre eine große Chance für Hamburg gewesen, aus dem ungeliebten Status einer ‚Second City‘ aufzusteigen“, sagte er zu den rund 150 Gästen in der HafenCity. Im offiziellen Teil des Empfangs begrüßte Curschmann auch die Hamburger Olympia-Teilnehmerin Jana Teschke. Sie erzählte auf sympathisch-lockere Art wie es bei den Wettkämpfen in Rio war und stellte einen Vergleich zu London, wo die Spiele vier Jahre vorher stattgefunden hatten, her: „Es war bezüglich Unterbringung und Komfort für uns Sportler absolut identisch. Für mich ist es eine tolle Erinnerung“, so die Bronzemedaille-Gewinnerin (Damenhockey).

Der in Hamburg ansässige brasilianische Chor „Chorcorvado“ unter der Leitung von  Suely Lauer sorgte anschließend für ein bisschen Samba-Stimmung. Vorher wurde es aber noch einmal richtig feierlich: alle gemeinsam sangen zuerst die deutsche und dann die brasilianische Nationalhymne.

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